5 Gründe, warum 40.000 Punkte im Dow unter einer Biden-Präsidentschaft passieren können

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
17.11.2020, 07:36  |  353   |   |   

Die Volatilität an der Börse ist immer präsent, aber es war ein außergewöhnlich wildes Jahr für die Wall Street im Jahr 2020. Die beispiellose Coronavirus-Pandemie ließ den ikonischen Dow Jones Industrial Average (WKN:969420) in einer Zeitspanne von nur 33 Kalendertagen um bis zu 35 % fallen. Obwohl der Dow viel von dem wiedergewonnen hat, was er während der Pandemie verloren hat, ist der 124 Jahre alte Index immer noch etwa 1 % niedriger als in diesem Jahr, seit dem vergangenen Wochenende.

Aber es gibt potentiell gute Nachrichten. Da die großen Nachrichtensender und die Associated Press am 7. November den ehemaligen Vizepräsidenten und Herausforderer der Demokratischen Partei, Joe Biden, zum designierten Präsidenten ernannt haben, wurde ein Weg geebnet, damit der älteste Aktienindex des Marktes höher steigen kann.

Wie hoch, fragst du? Es gibt eine sehr reelle Chance, dass wir unter einer Biden-Präsidentschaft über 40.000 Punkte reden könnten. Hier sind fünf Gründe für Investoren, unglaublich optimistisch zu sein, wenn es um den Dow Jones geht.

1. Niedrige Zinssätze werden das Wachstum ankurbeln

Zunächst einmal, egal wer die Wahl gewonnen hat, machte der Vorsitzende der Federal Reserve, Jerome Powell, klar, dass die Zentralbank der Nation nicht die Absicht hat, ihren Leitzins vor 2024 zu erhöhen. Die Fed macht sich nach wie vor Sorgen um das Tempo und die Nachhaltigkeit der derzeitigen wirtschaftlichen Erholung, insbesondere da die COVID-19-Fälle täglich Rekordhöhen erreichen.

Obwohl die Fed die Zinssätze nicht direkt kontrolliert, wirkt sich ihre Fähigkeit, den Tagesgeldsatz festzulegen, den sich die Banken gegenseitig berechnen, auf die US-Wirtschaft aus und beeinflusst die Zinssätze. Das Bestreben der Fed, die Zinssätze niedrig zu halten, lässt vermuten, dass für wachstumsstarke Unternehmen ausreichend Kreditkapazitäten zur Verfügung stehen werden.

2. Eine weitere Runde Stimuli ist wahrscheinlich

Sogar ohne eine demokratische Mehrheit im Senat (eine Stichwahl Anfang Januar wird konkret bestimmen, welche Partei den Senat kontrolliert), besteht eine sehr gute Chance, dass eine weitere Runde fiskalischer Anreize durch Biden verabschiedet wird.

Wie sich einige von euch vielleicht erinnern, beliefen sich die ersten Vorschläge für das zweite Konjunkturpaket des von den Demokraten geführten Repräsentantenhauses und des von den Republikanern geführten Senats auf 3,5 Billionen US-Dollar bzw. 1 Billion US-Dollar. In den folgenden Monaten schrumpfte der Vorschlag des Repräsentantenhauses auf 2,2 Billionen US-Dollar, während das Weiße Haus 1,8 Billionen US-Dollar anbot. Wenn Biden am 20. Januar ins Weiße Haus eintritt – vorausgesetzt, dass Präsident Trump bis dahin keinen Stimulus-Deal orchestriert – wird er eine viel kleinere finanzielle Lücke überbrücken müssen als die ursprünglichen Vorschläge, was machbar sein sollte.

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