Mais Future Preisdruck

17.11.2020, 07:21  |  167   |   |   

Das USDA-Büro in Peking hat seine jüngste Schätzung für die Importe für Mai 2020/21 von sieben Millionen auf 22 Millionen Tonnen mehr als verdreifacht. Damit würde China knapp hinter der EU und vor Mexiko zur weltweiten Nummer Zwei der Importeure aufsteigen. Als Auslöser hierfür wird der höhere Futtermittelbedarf gewertet, die eigene Produktion von 260 Millionen Tonnen tritt dagegen auf der Stelle, heißt es weiter. So dürfte der Teil der Maisimporte Chinas, der aus den USA geliefert wird, in diesem Jahr deutlich höher sein – nicht zuletzt wegen dem Phase-Eins-Deal und den vereinbarten Abnahmemengen. Schon jetzt hat China für 2020/21 über zehn Millionen Tonnen Mais aus den USA bestellt.

Groß, größer, China

Technisch lassen sich diese Informationen durchaus im Chartverlauf des Maisfutures ablesen, schon jetzt notiert der Agrarrohstoff wieder über der Marke von 392,00 US-Cent und bekräftigt somit den seit Sommer bestehenden Aufwärtstrend. Weitere Gewinne bis an die zentrale Hürde zwischen 465,00 und 472,00 US-Cents vor dem Hintergrund der gesteigerten Nachfrage lassen sich ableiten. Dafür aber sollte das Novemberhoch bei 428,00 US-Cent überwunden werden. Pullback zurück auf 392,00/380,00 US-Cent erlauben es auf einem tieferen Niveau zuzugreifen. Als Anlageinstrument kann hierzu das Open End Turbo Long Zertifikat WKN VP72TR zum Einsatz kommen. In schwierigeres Fahrwasser würde der Agrarrohstoff dagegen bei einem Rutsch unter ein Niveau von 380,00 US-Cent geraten, Abschläge auf grob 350,00 US-Cent könnten dann folgen.

Mais Future (Tageschart in US-Cent)

Tendenz:
(Quelle: www.tradesignalonline.com)

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 413,25 // 417,00 // 428,00 // 429,50
Unterstützungen: 392,00 // 379,25 // 362,93 // 351,25
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