ROUNDUP/Tausende neue Packstationen DHL hängt die Konkurrenz ab

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
17.11.2020, 11:28  |  226   |   |   

BONN (dpa-AFX) - Die Deutsche Post DHL beschleunigt ihr Tempo beim Ausbau der Packstationen. Von derzeit etwa 6000 soll die Zahl der Abholanlagen bis Ende 2023 auf 12 000 steigen, wie das Unternehmen am Dienstag in Bonn mitteilte. "Immer mehr Kunden nutzen die Packstationen", sagte der für Post und Paket Deutschland zuständige Konzernvorstand Tobias Meyer. Zudem griffen Bestandskunden häufiger auf die Abholmöglichkeit zurück. Besonders in Coronazeiten hätten mehr Menschen die Packstationen "für sich entdeckt". Außerdem hätten Einzelhändler, Nahverkehrsfirmen und Immobilienunternehmen großes Interesse daran, eine Station an ihren Standorten aufzustellen.

Die Packstationen sind gelbe Schrankwände aus Metall mit unterschiedlich großen Boxen, die etwa an Supermärkten, Tankstellen und Bahnhöfen stehen. Mit einem Abhol-Code können die Kunden ihre Pakete rund um die Uhr einsammeln oder zum Versand aufgeben, die Benutzung der Anlage ist kostenfrei. 2003 wurden erste Packstationen aufgestellt, inzwischen ist das Pionierprojekt ein etabliertes Massenphänomen geworden.

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Derzeit hat nach DHL-Angaben die Hälfte der Bevölkerung in Deutschland eine Packstation in ihrer Nähe, also im Umkreis von einem Kilometer Entfernung. Künftig soll der Anteil steigen. Allerdings ist nicht immer garantiert, dass die Sendung auch wirklich an die Packstation geht, die man beim Online-Bestellen als Adresse angibt. Denn ist besagte Station voll, landet das Paket woanders und der Verbraucher muss wider Erwarten einen weiteren Weg auf sich nehmen.

Der Konzern gab Pläne für einen stufenweisen Ausbau bekannt: Ende dieses Jahres sind es planmäßig 6500 - das wären 2100 mehr als 2019. Ende 2021 sind mindestens 8500 eingeplant, ein Jahr später 10 500 und Ende 2023 dann insgesamt mindestens 12 000. Eine Investitionssumme nannten die Bonner nicht.

In den Packstationen landen ausschließlich Pakete, die DHL transportiert hat - Sendungen anderer Dienstleister sind außen vor. Die Wettbewerber des ehemaligen Staatsmonopolisten setzen zwar ebenfalls auf automatisierte Stationen, dies aber eher zurückhaltend - von einem flächendeckenden Ausbau sind sie noch weit entfernt. DPD und Hermes haben ein Gemeinschaftsunternehmen namens Parcellock, das unter anderem in großen Mietshäusern kontaktlose Paketstationen installiert hat - wie viele es sind, ist nicht bekannt.


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