Sascha Klupp Entwicklungen in der Immobilienbranche während der Coronakrise

Gastautor: Seyit Binbir
17.11.2020, 15:16  |  1299   |   |   

Bild: Sascha Klupp von Inter Stadt AG zum Thema "Entwicklungen in der Immobilienbranche während der Coronakrise"

Seit Januar 2020 wütet das Coronavirus auch in Deutschland. Branchen wie das Gastronomiegewerbe, der Tourismus und die Hotellerie haben bisher die größten Schäden durch die Coronakrise hinnehmen müssen. Viele Mitarbeiter werden außerdem entweder ins Home Office oder in Kurzarbeit geschickt. Aber wie sieht es in der Immobilienbranche aus? Welche Veränderungen gibt es zu verzeichnen? Welche Trends fallen auf dem Immobilienmarkt auf und welche Entwicklungen hat die Branche möglicherweise noch zu erwarten?
 

Immobilienexperte Sascha Klupp zu den Trends auf dem Immobilienmarkt
 

Einer, der sich auf dem Berliner Immobilienmarkt auskennt wie kein Zweiter, ist der Experte Sascha Klupp. Er steht der Inter Stadt u. Wohnungsbau Real Estate AG vor und ist Spezialist für anspruchsvolle Sanierungs- und Modernisierungsvorhaben. Er sieht den Immobilienmarkt trotz Corona in einer stabilen Situation: „Insgesamt ist der deutsche Immobilienmarkt in einer äußerst starken Verfassung. Dabei muss diese Bewertung immer in den richtigen Kontext gebracht und aus dem jeweiligen Blickwinkel unterschiedlich betrachtet werden. Doch aus rein wirtschaftlicher Perspektive muss man sagen, dass es der Branche sehr gut geht.” Der Immobilienexperte beobachtet den Berliner Immobilienmarkt seit Jahren, in seinem Portfolio finden sich hochwertige Immobilien in bester Lage, in seinen Händen werden heruntergewohnte Gebäude zu begehrenswerten Anlageobjekten. Über 1000 Objekte hat er in seiner Laufbahn schon saniert und zudem ein Buch über die Immobilienentwicklung in deutschen Großstädten verfasst. Für ihn sind die niedrigen Zinsen einer der Gründe, warum nach wie vor investiert wird: „Die Preisdynamik des Marktes ist demnach durch viele Faktoren beeinflusst, aber vor allem auf die Zinspolitik im EU- und US-Raum zurückzuführen. Eine aktuelle Studie der Wirtschaftsprüfer von KPMG hat diesbezüglich eine Kalkulation aufgestellt, die besagt, dass die Zinsen in der Eurozone voraussichtlich bis Ende 2020 nicht steigen werden und die US-Notenbank ihren Leitzins erst einmal nicht weiter erhöhen wird.”, so Sascha Klupp.

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2 Kommentare

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Kommentare

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18.11.20 09:18:32
Ich vertrete auch die Aussagen von Sascha Klupp. Es sind die historisch niedrigen Zinsen, warum nach wie vor in Wohngebäuden investiert wird. Die Kaufpreise sind bisher stabil geblieben – auch im 2. Lockdown – die Krise hat den Immobilienmarkt überhaupt nicht beeinflusst. Der Wunsch nach Lebensqualität i.V.m. einem Eigenheim verstärkt sich halt immer mehr…
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18.11.20 09:06:55
Vielen Dank an Sascha Klupp für das aufschlussreiche Experteninterview über die aktuelle Lage der Immobilienbranche. Im Netz stößt man oft auf die sog. Fieberkurve des Corona-Immobilien-Index an, dieser gibt in Bezug auf die menschliche Körpertemperatur den Index die Immobilienmarktlage an. Aktuell liegt dieser Wert bei 37,2 Grad – ich bin gespannt, wie sich dieser Wert entgegen der Weihnachtszeit und Neujahr verhält.

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Sascha Klupp Entwicklungen in der Immobilienbranche während der Coronakrise Bild: Sascha Klupp von Inter Stadt AG

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