3 Aktien, in die Buffett seit 2016 67 Milliarden Dollar gesteckt hat - Seite 2

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
18.11.2020, 09:16  |  788   |   |   

Bank of America: 10 Milliarden USD

Eine weitere Aktie, in die Buffett und sein Team regelmäßig investiert haben, ist Bank of America (WKN: 858388).

Im dritten Quartal 2017 übte Warren Buffett seine Warrants auf die BofA aus und wandelte die Vorzugsaktien seines Unternehmens in Stammaktien um. Als Berkshire Mitte November 2017 seinen 13F-Bericht bei der Securities and Exchange Commission (SEC) einreichte, hielt das Unternehmen 679 Millionen Aktien.

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Ein SEC-Antrag zeigt, dass das Unternehmen nun über 1,03 Milliarden Aktien der Bank of America hält. Zwischen Q3 2017 und Q3 2020 hat Buffetts Unternehmen 353.852.006 Aktien hinzugekauft. Da sich die BofA-Aktien in diesen drei Jahren meist bei zwischen 28 und 35 USD bewegten und Buffett in den letzten Monaten Aktien aufkaufte, schätze ich, dass er in den letzten drei Jahren BofA-Aktien im Wert von etwa 10 Milliarden USD gekauft hat.

Warum Bank of America? Erstens ist sie die zinssensibelste aller großen Bankaktien. Wenn die Zinssätze irgendwann wieder steigen (höchstwahrscheinlich bis 2024), wird keine Bank ihre Zinseinnahmen schneller als die BofA wachsen sehen.

Auch hat die Bank of America seit der Rezession vor zwölf Jahren in großem Stil gewonnen. Man verfügt über mehr Liquidität, hat die Kreditqualität des Kreditportfolios erheblich verbessert, die digitale Interaktion gefördert und durch die Schließung von Zweigstellen die Ausgaben gesenkt.

Berkshire Hathaway: 22 Milliarden USD

Die andere Aktie, von der Buffett nicht genug bekommen kann, ist natürlich seine eigene. In den vergangenen neun Quartalen haben Buffett und sein Team Berkshire-Hathaway-Aktien im Wert von etwa 22 Milliarden USD zurückgekauft. Davon 9,3 Milliarden USD im dritten Quartal 2020 und 15,7 Milliarden USD im bisherigen Jahresverlauf.

Berkshire Hathaway verbrachte einen Großteil der letzten sieben Jahre im Wert zwischen 131 und 159 % seines Buchwertes. Die coronabedingte Rezession hat Buffett und seinem Team die Tür für den Rückkauf von Aktien seines eigenen Unternehmens für zwischen 115  und 130 % des Buchwerts des Unternehmens geöffnet. Der Rückkauf von Stammaktien kann den Gewinn pro Aktie positiv beeinflussen und ein Unternehmen aus fundamentaler Sicht attraktiver machen.

Auf breiterer Ebene hat Buffett den Erfolg von Berkshire Hathaway an den Erfolg der US- und der Weltwirtschaft angeglichen. Über 90 % des investierten Vermögens sind an Technologie, Finanzwerte und Verbrauchsgüter gebunden. Da Bullenmärkte wesentlich länger dauern als Rezessionen, werden Buffett und Berkshire diese Wette langfristig gewinnen.

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