Mangelnde Selbstreflektion bei Großteil der Online Glücksspieler

Nachrichtenquelle: PR Newswire (dt.)
19.11.2020, 13:23  |  104   |   |   

21% haben keinen Überblick über das Verhältnis von Einsätzen und Gewinnen – die Mehrheit hält eigenes Spielverhalten dennoch für unproblematisch

BERLIN, 19. November 2020 /PRNewswire/ -- Einsatzlimits und Panic Button – die geplanten Maßnahmen der Glücksspiel-Neuregulierungen in 2021 sollen in erster Linie den Spielerschutz erhöhen. Doch inwieweit passen diese zu dem tatsächlichen Verhalten deutscher Online Glücksspieler?

Profil des deutschen Glücksspielers online, basierend auf einer Umfrage von CasinoOnline.de mit 1.000 Befragten (PRNewsfoto/CasinoOnline.de)

Eine Umfrage auf CasinoOnline.de mit 1.000 Teilnehmern ergab, dass die Hälfte aller Spieler ein Verlustgeschäft macht und ein Fünftel keinen Überblick über das Verhältnis von Ausgaben und Gewinnen hat. Dabei spielen zwei Drittel täglich oder mehrmals die Woche, ebenfalls zwei Drittel verdienen weniger als 1.800 Euro netto im Monat. Trotz allem hält der Großteil der Spieler das eigene Spielverhalten für unproblematisch.

Der typische deutsche Online Glücksspieler ist männlich und Geringverdiener

Unter den Befragten lässt sich ein eindeutiger Überschuss an männlichen Spielern (70%) feststellen. Ebenfalls 70% der Teilnehmer sind zwischen 25 und 44 Jahre. Rund ein Drittel (34%) verdient unter 1.000 Euro netto monatlich, ein weiteres Drittel (36%) hat im Monat nicht mehr als 1.800 Euro netto zur Verfügung. Entgegen häufiger Klischees sind allerdings „nur" 17% nicht berufstätig, 61% befinden sich im Angestelltenverhältnis. Als beliebteste Spiele nannten 93% Spielautomaten.

Zwei Drittel der Glücksspieler zocken täglich oder mehrmals pro Woche

Doch wie häufig spielt der Durchschnittszocker? Rund ein Drittel (34%) besucht Online Casinos mehrmals pro Woche, 21% sogar täglich. Der Anteil der täglichen Spieler ist im Norden Deutschlands (Niedersachsen) mit über einem Viertel am höchsten – fast doppelt so hoch wie beispielsweise in Rheinland-Pfalz.

Die Hälfte aller Spieler macht ein Verlustgeschäft

Pro Besuch im Online Casino setzt ein Drittel unter 20 Euro ein, ein weiteres Drittel gibt zwischen 20-50 Euro aus. Baden-Württemberg zeigte den größten Anteil an Spielern (40%), die regelmäßig höhere Beträge zwischen 20-50 Euro pro Besuch einzahlen.

Doch wie viel nimmt der deutsche Online Glücksspieler wieder an Gewinnen ein? Knapp über die Hälfte der Spieler (51%) macht ein Verlustgeschäft und nimmt weniger Geld ein, als sie eingesetzt haben. Erstaunlicher jedoch: 21% wissen nicht einmal, wie viel sie durchschnittlich pro Online Casino Besuch einnehmen.

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