dpa-AFX Überblick KONJUNKTUR vom 20.11.2020 - 17.00 Uhr

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
20.11.2020, 17:07  |  133   |   |   

Von der Leyen meldet Bewegung in Verhandlung über Brexit-Handelspakt

BRÜSSEL - EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sieht wichtige Fortschritte in den Verhandlungen mit Großbritannien über einen Handelspakt für die Zeit nach dem Brexit. "Nach schwierigen Wochen mit sehr, sehr langsamen Fortschritten sehen wir jetzt mehr Fortschritt, mehr Bewegung bei wichtigen Punkten, das ist gut", sagte von der Leyen am Freitag in Brüssel. Doch fügte sie hinzu: "Es bleiben noch etliche Meter bis zur Ziellinie." Es herrsche großer Zeitdruck. Das "natürliche Fristende" sei das Ende des Jahres.

Eurozone: Verbraucherstimmung trübt sich ein

BRÜSSEL - Die Verbraucherstimmung in der Eurozone hat sich im November eingetrübt. Wie die EU-Kommission am Freitag in Brüssel mitteilte, fiel der von ihr erhobene Indikator um 2,1 Punkte auf minus 17,6 Zähler. Analysten hatten einen Rückgang auf minus 18,0 Punkte erwartet. Der Indikator liegt weiter unter dem Stand von vor der Corona-Krise.

EZB-Präsidentin Lagarde: Abschluss von Kapitalmarktunion ist ein Muss

FRANKFURT - Europas oberste europäische Währungshüterin Christine Lagarde dringt auf Fortschritte bei der Vereinheitlichung von Finanz- und Kapitalmärkten auf dem Kontinent. "Wenn wir wollen, dass nach der Pandemie neue, innovative Unternehmen entstehen, müssen die Regierungen Hindernisse für sie beseitigen", mahnte die Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB) am Freitag bei einem im Internet übertragenen Bankenkongress. In der Welt nach der Pandemie sei der Abschluss der Kapitalmarktunion kein Kann, sondern ein Muss.

ROUNDUP: US-Finanzministerium und Notenbank streiten über Corona-Hilfen

WASHINGTON - In den USA ist ein Disput zwischen dem Finanzministerium und der Notenbank Federal Reserve wegen finanzieller Corona-Hilfen ausgebrochen. Es geht um Finanzmittel, mit der die Regierung mehrere Hilfsprogramme der Zentralbank unterlegt hat. Das Ministerium will die finanziellen Mittel zurückholen und einige der Notenbankprogramme auslaufen lassen. Die Notenbank sträubt sich dagegen und plädiert für ein Fortbestehen der Hilfen.

ROUNDUP: AfD nach Störung im Bundestag unter Druck - Gauland entschuldigt sich

BERLIN - Nach der Belästigung von Politikern im Bundestag durch Besucher haben sich die anderen Fraktionen geschlossen gegen die AfD gestellt, die diese Störer eingeladen hatte. CDU/CSU, SPD, FDP, Grüne und Linke brandmarkten die Rechtspopulisten in einer Aktuellen Stunde am Freitag als "Demokratiefeinde". AfD-Fraktionschef Alexander Gauland nannte das Verhalten der Besucher zwar "unzivilisiert" und entschuldigte sich dafür. Dies werteten die anderen Fraktionen in der hitzigen Debatte aber als pure "Heuchelei".

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