Frank Fischer über Alibaba & Co: "In China brennt der Big-Tech-Baum"

Gastautor: Simon Weiler
23.11.2020, 05:00  |  248   |   |   

Chinas große Big-Tech-Firmen haben es im Moment nicht gerade leicht mit der Zentralregierung in Peking. Dabei sah es bis vor Kurzem gar nicht mal so schlecht aus, denn das Verhältnis zwischen der Kommunistischen Partei und Chinas Internetgiganten galt insgesamt als recht gut. In der Corona-Krise war es sogar ein Segen, dass nahezu alle Chinesen bei Alibaba und Tencent registriert sind. So konnte Peking die Pandemie schneller in den Griff bekommen als die meisten anderen Länder. Autokratie, Oligopol und das Credo “gesellschaftlicher Nutzen vor Datenschutz” hatte bestens funktioniert.

Dann aber hatte die Aufsichtsbehörde überraschend den Börsengang der Alibaba-Tochter Ant Financial blockiert. Und kaum war dieser Schock verdaut, präsentierte die State Administration for Market Regulation (SAMR) einen Entwurf für ein Gesetz, das die Monopolbildung in der Plattformökonomie unterbinden soll. Die Aktienkurse von Alibaba & Co. verloren in wenigen Tagen bis zu 20 Prozent. Damit mussten sie eine Wertverlust von über 200 Milliarden Dollar verkraften.

Peking will den Wettbewerb in der Digitalwirtschaft fördern

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Frank Fischer über Alibaba & Co: "In China brennt der Big-Tech-Baum" Chinas große Big-Tech-Firmen haben es im Moment nicht gerade leicht mit der Zentralregierung in Peking. Dabei sah es bis vor Kurzem gar nicht mal so schlecht aus, denn das Verhältnis zwischen der Kommunistischen Partei und Chinas Internetgiganten galt insgesamt als recht gut. In der Corona-Krise war es sogar ein Segen, dass nahezu alle Chinesen bei Alibaba und Tencent registriert sind. So konnte Peking die Pandemie schneller in den Griff bekommen als die meisten anderen Länder. Autokratie, Oligopol und das Credo “gesellschaftlicher Nutzen vor Datenschutz” hatte bestens funktioniert.

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