Warum jetzt Optimismus statt Trübsinn angebracht ist

Gastautor: Sven Weisenhaus
24.11.2020, 12:05  |  1636   |   |   

Sehr verehrte Leserinnen und Leser, auch in der Verfallstagswoche setzten der DAX und die meisten anderen großen Indizes ihre jüngste Konsolidierung seit dem Anstieg Anfang des Monats fort.

Sehr verehrte Leserinnen und Leser,

auch in der Verfallstagswoche setzten der DAX und die meisten anderen großen Indizes ihre jüngste Konsolidierung seit dem Anstieg Anfang des Monats fort. In dieser Woche ist wegen der Feiertage bzw. verkürzten Börsentage in den USA am Donnerstag und Freitag (Thanksgiving, Black Friday) ebenfalls kaum Bewegung zu erwarten. Zumal die Investoren sicherlich zunächst abwarten wollen, wie der Start der traditionellen Weihnachts-Shoppingsaison unter Pandemiebedingungen verläuft.

Die Jahresendrally lässt damit wohl weiter auf sich warten. Aber jüngste Stimmungswerte unter den Privatanlegern deuten darauf hin, dass die nächsten Monate durchaus positiv für die Aktienmärkte werden könnten – und das trotz der dadurch drohenden erneuten Übertreibung aus fundamentaler Sicht (siehe Börse-Intern vom 19.11.2020).

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Die Stimmungslage hat sich komplett gedreht!

Vor zwei Monaten hatte ich Sie an dieser Stelle auf ein äußerst ungewöhnliches Sentimentphänomen bei den Privatanlegern in den USA hingewiesen – eine mehr als 30-wöchige Stimmungsbaisse (siehe Börse-Intern vom 21.09.2020), bei der die Stimmungswerte aus der Umfrage der American Association  of Individual Investors (AAII) kontinuierlich unter der Nullmarke lagen, also mehr Anleger bearish als bullish waren.

Letztlich hielt diese Stimmungsbaisse sogar ganze 34 Wochen an und endete erst Mitte Oktober. Damit wurde die bisherige längste negative Stimmungsphase von 22 Wochen Dauer um satte 12 Wochen bzw. fast 3 Monate übertroffen!

Genau vier Wochen später, also Mitte November, gab es dann gleich das nächste Stimmungsextrem, diesmal allerdings ein bullishes: Mehr als 55 % der Anleger äußerten eine positive Markteinschätzung auf Sicht der kommenden 6 Monate! Nur knapp 25 % waren weiterhin negativ gestimmt und weniger als 20 % waren unentschieden über die weiteren Aussichten der Aktienmärkte.

Ein dreifach bemerkenswertes Ereignis

Das war in mehrfacher Hinsicht ein sehr bemerkenswertes Ergebnis, auf das ich die Leser meines Geldanlage-Briefs in der vorletzten Wochenausgabe auch sogleich hinwies: Erstens ist die hohe Zahl bullisher Anleger für sich genommen bereits ein sehr außergewöhnliches Zeichen. Dazu gleich mehr. Zweitens war die Zahl der Bären der geringste Wert nicht nur seit Beginn der Stimmungsbaisse, sondern auch seit Anfang 2020, als die US-Indizes noch neue Höchststände markierten und eine Pandemie unvorstellbar war. Und drittens ist die geringe Zahl von neutral abstimmenden Anlegern ein sehr vielversprechendes Zeichen.

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