Kapitalmarktausblick 2021 Ein Jahr mit Chancen, die gesucht und gefunden werden müssen (FOTO)

Nachrichtenagentur: news aktuell
24.11.2020, 13:15  |  330   |   |   

Frankfurt am Main (ots) -

- Die Weltwirtschaft wird sich weiter erholen, größter Unsicherheitsfaktor
bleibt die Corona-Pandemie
- Preiswerte, zyklische Aktien sollten besonders profitieren - die Verlierer der
Krise holen auf
- Gold glänzt nicht mehr: Industriemetalle sollten sich besser entwickeln als
Edelmetalle

Das Jahr 2020 war ein Jahr voller Herausforderungen - auch für Anleger. Die
Corona-Pandemie hat die Gesellschaft, die Weltwirtschaft und zeitweise auch die
Kapitalmärkte hart getroffen. Wie es 2021 mit der Wirtschaft und an den
Finanzmärkten weitergeht, werde weiterhin in hohem Maße davon abhängen, wie sich
die Corona-Pandemie entwickelt, betonen die Kapitalmarktexperten der Deutschen
Bank in ihrem Ausblick 2021, den sie heute in Frankfurt am Main vorgestellt
haben. "Wir sehen aktuell mehr Chancen als Risiken", sagt Dr. Ulrich Stephan,
Chefanlagestratege für Privat- und Firmenkunden der Deutschen Bank. Die Börse
blicke nach vorne und dürfte sich demnach weiter deutlich erholen. "Denn auch
die wirtschaftliche Erholung sollte sich nach dem schwierigen Winterhalbjahr
fortsetzen. Die wohl schnellere Verfügbarkeit von Impfstoffen wird diese
Entwicklung sogar noch beschleunigen", ergänzt Stefan Schneider, Chefvolkswirt
für Deutschland bei Deutsche Bank Research. Doch es gebe zahlreiche Risiken,
auch und vor allem wegen der noch immer steigenden Infektionen und den damit
verbundenen Einschränkungen in vielen Ländern. Das mache Prognosen schwieriger.

Trotzdem blicken die Experten der Deutschen Bank optimistisch ins kommende Jahr.
Die derzeitigen Beschränkungen des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen
Lebens würden zwar die Wirtschaft im Winterhalbjahr belasten, so Schneider.
"Aber selbst wenn sie verlängert werden, dürfte der Wirtschaftseinbruch längst
nicht so stark sein wie im Frühjahr." Schneider erwartet, dass sich die
Wirtschaft 2021 weiter erholt. "Die Weltwirtschaft erlebt derzeit den tiefsten
Einbruch seit dem Zweiten Weltkrieg, aber der Ausblick auf 2021/22 hellt sich
auf." Allerdings unter Vorbehalt: So blockieren gerade Ungarn und Polen den
notwendigen Beschluss zu den Corona-Hilfen der EU. Betroffen von dem Veto ist
neben den geplanten Corona-Wiederaufbauhilfen im Umfang von bis zu 750
Milliarden Euro auch die mittelfristige EU-Haushaltsplanung. Diese umfasst für
die nächsten sieben Jahre Mittel in Höhe von knapp 1,1 Billionen Euro. Insgesamt
geht es um ein Paket in Höhe von mehr als 1,8 Billionen Euro. Auch die genaue
Höhe des nächsten erwarteten Konjunkturpakets in den USA ist derzeit noch offen.

Stärkstes Wachstum seit Jahrzehnten

Die Corona-Pandemie hat die Wirtschaft hart getroffen. Das globale
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