Ich bekomme langsam Angst: Die endlose Pandemie und welche schlimmen Folgen sie für Investoren noch haben könnte!

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
25.11.2020, 10:26  |  2484   |   |   

Wie hast du dieses Jahr bis jetzt erlebt? Wahrscheinlich so wie die meisten Menschen auch. Es begann für alle eigentlich völlig normal, bis das neuartige Coronavirus anfing, sich rasend schnell rund um den Erdball auszubreiten. Im Frühjahr hatte die Pandemie dann die Welt fest im Griff und auch an den Börsen zog Panik ein. Die Investoren bekamen massenhaft kalte Füße und schickten die Aktienkurse in den Keller.

Doch die Stimmung an den Märkten schlug schon bald wieder um und die Aktien gingen fast überall auf der Welt wieder in eine Aufwärtsbewegung über. Diese erfasste zwar nicht alle Branchen, doch die großen Indizes nahmen fast alle Fahrt auf und kletterten, wie beispielsweise der amerikanische Dow Jones, sogar auf neue Höchststände. Ich wage zu vermuten, dass mit diesem Szenario wohl kaum ein Anleger gerechnet hat.

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Und dies ist in meinen Augen auch völlig verständlich. Denn für uns Bürger hat die Pandemie ja auch weiterhin größte Bedeutung. Rund um den Globus gibt es jeden Tag neue Horrormeldungen rund um Corona und man wird einfach das Gefühl nicht los, dass uns dieses Thema noch weit längere Zeit beschäftigen wird, als wir anfangs wohl gedacht haben. Ich weiß nicht, ob ich der Einzige bin, der sich Sorgen macht. Aber ich denke, dass die Märkte den Ernst der Lage derzeit in keiner Weise widerspiegeln.

Corona und kein Ende

Wieso eigentlich kann ich den Optimismus, der an den Börsen momentan vorherrscht, nicht teilen? Dies hat im Großen und Ganzen damit zu tun, wie gegenwärtig mit der Coronapandemie umgegangen wird. Statt sich wie früher auf kranke Personen und Risikogruppen zu konzentrieren, werden jetzt die gesunden Menschen mit teilweise sehr harten Einschränkungen konfrontiert. Das öffentliche Leben wird wie im Frühjahr immer weiter eingeschränkt und viele Firmen haben wirtschaftlich schwer zu kämpfen.

Meiner Meinung nach sieht es hier auch nicht nach einer Besserung der Situation aus. Denn obwohl immer mehr Stimmen laut werden, die darauf hinweisen, dass der PCR-Test eventuell kein geeignetes Instrument zur Diagnostik darstellt, um eine Coronainfektion eindeutig nachzuweisen, werden Woche für Woche Millionen Menschen auf diese Weise getestet. Vor allem stellt sich hier die Frage, ob es sinnvoll ist, so viel Menschen wie möglich diesem Test zu unterziehen oder eventuell nur Patienten, die auch Symptome zeigen?

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