Egbert Prior va-Q-tec winken weitere Großaufträge

Gastautor: Egbert Prior
25.11.2020, 12:32  |  3898   |   |   

Wirksame Impfstoffe sind die großen „Game Changer“ in der Pandemie. Wir haben Sie immer wieder auf Biontech und CureVac aufmerksam gemacht.

Wirksame Impfstoffe sind die großen „Game Changer“ in der Pandemie. Wir haben Sie immer wieder auf Biontech und CureVac aufmerksam gemacht. Doch es sind nicht nur die Impfstoffforscher und -produzenten. Von entscheidender Bedeutung ist auch die Logistik. Bei biotechnologisch hergestellten Arzneimitteln hat die Kühlung oberste Priorität. Der Kühlspezialist va-Q-tec meldete jetzt einen Großauftrag. Kernprodukt der Würzburger, eine Universitätsausgründung, sind Thermoboxen bzw. -container. Konkret geht es um eine Eckpunktevereinbarung zur Bereitstellung von Thermocontainern für die globale Covid-19-Impfstoffverteilung mit einem „internationalen Top-Pharmaproduzenten“. Vorbehaltlich der erwarteten Impfstoffzulassung wird der Auftrag voraussichtlich ab dem ersten Quartal 2021 durchgeführt. Die Franken heben hervor, über die weltweit größte Flotte von Thermocontainern zu verfügen, die in der Lage sind, auch extreme Minusgrade über einen längeren Zeitraum zu halten. Dabei kann es sich sogar um mehrere Tage handeln, an denen die Containertemperaturen – wie va-Q-tec präzisiert – zwischen minus 70 und plus 25 Grad konstant gehalten werden. Das Unternehmen nennt den Auftraggeber nicht explizit, doch wir tippen auf Pfizer. Schließlich handelt es sich bei den Amerikanern um einen der größten Pharmahersteller (Top-Pharmaproduzent!) überhaupt und die erwähnte Untergrenze von minus 70 Grad trifft haargenau die Kühlvorgaben der Impfstoffentwicklung der Partner Pfizer und Biontech. Das mögliche Auftragsvolumen erstreckt sich über mehrere tausend Thermocontainer und hat einen Gegenwert im hohen einstelligen Millionen-Euro-Bereich. CEO und Gründer Joachim Kuhn spricht von der umfangreichsten Vereinbarung in der Unternehmensgeschichte. Seit dem Börsengang 2016 zu 12,30 Euro haben wir Ihnen den Titel immer wieder ans Herz gelegt. Allein im November hat sich der Kurs verdoppelt auf 43 Euro. Doch das ist noch nicht das Ende der Fahnenstange. Die Würzburger befinden sich in fortgeschrittenen Verhandlungen mit weiteren Impfstoff-Herstellern. Teilweise werden die Vakzine bereits jetzt noch vor ihrer Zulassung produziert und in ein Netzwerk zur Verteilung eingespeist. Auch da ist va-Q-tec dabei. Es deutet alles darauf hin, daß der positive news flow noch längst nicht vorbei ist. Profitiert haben die Franken bereits von dem weltweiten Versand mehrerer hundert Millionen Corona-Testkits seit April. Die 9-Monats-Zahlen beinhalten die wahrscheinlich bevorstehende Impfstoffwelle noch nicht. Der operative Gewinn (Ebitda) kletterte um 44% auf 9,6 Millionen, die Erlöse stiegen um 13% auf 53 Millionen. Mit 563 Millionen ist die Marktkapitalisierung kein Kind von Traurigkeit. Fazit: Wir erwarten weitere Großaufträge von Impfstoffproduzenten. Vor diesem Hintergrund hat der Kurs noch Potential. Wir nehmen den Titel als spekulative Beimischung in unser Musterdepot auf.



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