GLOBAL FASHION GROUP IM FOKUS Was lange währt, wird endlich gut

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
25.11.2020, 14:20  |  230   |   |   

LUXEMBURG (dpa-AFX) - Der Online-Modehändler Global Fashion Group hat einen steinigen Weg hinter sich. Der Börsengang im vergangenen Jahr war eher missglückt, weil das Unternehmen dabei deutlich weniger erlöst hatte als erhofft. In den darauf folgenden Monaten allerdings, arbeitete sich die auf Schwellenländer ausgerichtete ehemalige Beteiligung des Berliner Startup-Investors Rocket Internet bis in den Nebenwerte-Index SDax vor. Die Corona-Krise entpuppte sich hierbei für das Unternehmen zum Katalysator. Was beim Unternehmen los ist, was die Analysten sagen und wie sich die Aktie entwickelt.

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In einem Jahr, in dem viele Unternehmen unter der Corona-Pandemie ächzen, geht es für die Global Fashion Group steil bergauf. Nach einem bisher stark verlaufenen vierten Quartal will die GFG ihren Mittelfristausblick zum Jahresende wahrscheinlich aufstocken. Unter anderem beim Marktanteil von 30 Prozent hatte GFG das Ziel bereits im zweiten Quartal übertroffen. Auch beim Wachstum des Nettowarenwertes (NMV) könne man in diesem Jahr mit prognostizieren 25 Prozent die Ziele wahrscheinlich bereits überfüllen. Unter dem NMV versteht das Unternehmen den summierten Wert aller im Einzelhandel und über seine Plattformen verkauften Produkte.

Weit entfernt vom Zielkorridor ist dagegen noch das Margenziel. Die Profitabilität gemessen am um Sondereffekte bereinigten Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) soll in drei bis vier Jahren auf mindestens sechs Prozent steigen. 2019 war der Wert noch negativ. Erreichen will der Konzern das unter anderem über eine sinkende Kostenquote. Zudem will GFG seine Investitionsausgaben auf unter 50 Millionen Euro drücken, im vergangenen Jahr hatten sie 72,1 Millionen Euro betragen.

Um diese Ziele zu erreichen, besorgte sich das Management zuletzt mit einer Kapitalerhöhung 120 Millionen Euro. Das eingenommene Geld soll unter anderem in Technologie und Liefer-Infrastruktur investiert werden.

Doch nicht nur mittelfristig zeigt sich die Geschäftsführung optimistisch. Bereits nach dem dritten Quartal schraubte GFG die Prognose für 2020 nach oben. Neben einem höheren Wachstum des Nettowarenwertes erwartet der Online-Modehändler operativ auf bereinigter Basis mindestens zehn Millionen Euro Gewinn. Bisher hatte es nur geheißen, dass die Gewinnzone erreicht werde. Vorstandschef Christoph Barchewitz sprach von einem der stärksten Quartale seit Unternehmensgründung.

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