Diversifizierung im Nullzinsumfeld

Gastautor: Simon Weiler
27.11.2020, 12:17  |  134   |   |   

Nachjustierung des Anlageumfelds

Aufgrund der Coronavirus-Pandemie leben, arbeiten und konsumieren wir anders als zuvor. Außerdem bringt sie uns dazu, innovativer zu sein. Einige bestehende Trends – zum Beispiel die Hinwendung zum Online-Shopping – haben sich beschleunigt. Andere neue Trends – so etwa die digitalisierte Gesundheitsversorgung und flexibles Wohndesign – entstehen und breiten sich aus.

Die Covid-19-Krise treibt darüber hinaus Veränderungen im Anlageumfeld an und dabei spricht wenig für eine baldige Rückkehr zum „alten Normalzustand“. So bedeutet speziell der wirtschaftliche Schaden, den die Pandemie angerichtet hat, dass die Zinssätze sehr viel länger niedrig bleiben werden als bislang erwartet. Die Renditen für Fixed-Income-Anleger sinken dadurch. Das ist auch insofern wichtig, als die Zinssätze für die Bewertung finanzieller Vermögenswerte herangezogen werden. Wenn die Zinssätze sinken, steigen die Bewertungen von Vermögenswerten; dies bedeutet wiederum, dass die zukünftigen Erträge, die Anleger erwarten können, sinken.

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Disclaimer

Diversifizierung im Nullzinsumfeld Portfolios, die Anleihen und Aktien enthalten, haben sich in den 2000er und den 2010er-Jahren gut entwickelt. Dies lag am strukturellen Rückgang der Zinssätze, der für Anstiege an den Anleihen- und Aktienmärkten sorgte. Doch die Anlagelandschaft ist in einem Wandel begriffen, und dieser traditionelle, statische Asset-Allokationsansatz zur Diversifizierung wird die 2020er-Jahre möglicherweise nicht überstehen.

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