TELEFONICA DEUTSCHLAND IM FOKUS Wohin fließen die Verkaufserlöse?

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
27.11.2020, 12:35  |  882   |   |   

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Kooperation hier, Verkauf da, Neugründung dort - derzeit hat der Telekommunikationskonzern Telefonica Deutschland (O2) in allerlei Bereichen seine Finger drin. Analysten sehen vor allem in dem Verkauf von alten Dachstandorten Potenzial. Nur was passiert mit dem Geld? Und wie geht der Zwist aus, den Telefonica seit Monaten mit einem Kunden hat? Was bei Telefonica Deutschland los ist, was Analysten sagen und was die Aktie macht.

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Zuletzt schnitt Telefonica Deutschland deutlich besser ab, als Experten für möglich gehalten hatten. Im dritten Quartal konnte das Unternehmen die Umsätze aufgrund von Wachstum bei Mobilfunk- und Festnetzverträgen stabil halten. Diese konnten die weggebrochene Einnahmen für internationales Roaming kompensieren. Zudem verringerte sich der Umsatz mit Endgeräten, weil einige Mobiltelefone erst später im Jahr erscheinen werden.

Der um Sondereinflüsse bereinigte Nettoverlust reduzierte sich um gut ein Drittel auf 17 Millionen Euro. Rechnet man den Ertrag durch den Verkauf der ersten Tranche von Dachstandorten an den Infrastrukturanbieter Telxius in Höhe von 407 Millionen Euro ein, kommt Telefonica Deutschland erstmals seit dem zweiten Quartal 2016 auf einen Quartalsgewinn. Dieser betrug 390 Millionen Euro.

Was mit dem Geld aus dem Verkauf passiert, wüssten auch gerne Analysten. Sie hoffen bis zum Jahresende auf ein Update von Telefonica Deutschland, das Aufschluss über potenzielle Investitionen geben soll.

Derweil treibt die spanische Mutter Telefonica den Glasfasernetz-Ausbau hierzulande voran. Gemeinsam mit der Allianz ist sie an dem Gemeinschaftsprojekt beteiligt, vom Telefonica-Anteil sind aber 10 Prozent der deutschen Tochter zuzurechnen. Nach Angaben von Telefonica Deutschland sollen mit der Glasfasergesellschaft bis zu 2,2 Millionen Haushalte, vorwiegend in ländlichen Regionen, mit den neuen Anschlüssen bis ins Haus versorgt werden. Damit könnte die Kooperation auch in eine Lücke stoßen, denn jüngst kündigte Vodafone an, sich bei Glasfaser-Direktanschlüssen künftig nur noch auf große Gewerbegebiete oder geförderte Gemeindeprojekte konzentrieren zu wollen.

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