checkAd

Ohne Inflation und Corona sieht es schlecht aus für Gold

Feiertagsbedingt findet in den USA seit vorgestern nur ein eingeschränkter Börsenhandel statt.

Feiertagsbedingt findet in den USA seit vorgestern nur ein eingeschränkter Börsenhandel statt. Wie so oft, zeigen sich DAX & Co. daher orientierungslos. Die Kurse schwanken unter sehr geringer Volatilität in engen Bahnen seitwärts. An der Situation der Aktienindizes hat sich daher nicht viel verändert, so dass ich ein Thema dieser Woche noch einmal aufgreifen kann, um damit geschickt zum Goldpreis überzuleiten.

Mehr Sparen und weniger Konsum dämpft die Inflation

Am Mittwoch dieser Woche lautete der Titel der Börse-Intern „Corona-Krise führt zu weniger Konsum und höherer Sparquote“. Hier war zu lesen, wie es der Titel auch schon verrät, dass die Menschen angesichts der Corona-Krise weniger konsumieren und mehr sparen. So gingen die privaten Konsumausgaben in jeweiligen Preisen im 3. Quartal 2020 um 4,0 % zurück. Zugleich stieg die Sparquote auf 13,5 %, nach 10,9 % im Jahr 2019. Diese Kombination führt nicht nur zu einer Belastung der Wirtschaft, sondern es drückt auch auf die Preise und dämpft somit die Inflation. Logisch, wenn die Konsumenten weniger nachfragen, lassen sich Preiserhöhungen nur schwer durchsetzen. Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis. Sinkt die Nachfrage bei gleichem Angebot, sinkt der Preis.

Und damit bin ich schon bei der Überleitung zum Goldpreis. Denn im Text vom Mittwoch hatte ich unter anderem auch auf die Ausgabe der Börse-Intern vom 29. Mai verwiesen – Titel: „Inflation sinkt, Gold vermasselt den bullishen Ausbruch“. Damals ging es auch um das Konsum- und Sparverhalten in der Krise. Und schon damals zeigte sich, dass das veränderte Verhalten der Bürger mit einer niedrigeren Inflation einherging.

Dazu war zu lesen: „Und ein Grund, um nun aus Furcht vor einer anziehenden Inflation in Gold zu flüchten, ist diese Entwicklung sicherlich (noch) nicht. Der Tiefpunkt der Inflation dürfte zwar nun erreicht sein, auch weil die Ölpreise wieder angezogen haben, doch mit stark steigenden Preisen ist aufgrund der oben genannten Zahlen in Sachen Konsum und Sparen nicht zu rechnen.“ Und weiter: „Ein Angriff auf das Hoch von 2011 bei rund 1.900 USD ist weiterhin möglich.“ Gemeint war damit logischerweise der Goldpreis.

Seite 1 von 4


Gold jetzt über den Testsieger (Finanztest 11/2020) handeln, ab 0 € auf Smartbroker.de



ANZEIGE

Broker-Tipp*

Über Smartbroker, ein Partnerunternehmen der wallstreet:online AG, können Anleger ab null Euro pro Order Wertpapiere erwerben: Aktien, Anleihen, 18.000 Fonds ohne Ausgabeaufschlag, ETFs, Zertifikate und Optionsscheine. Beim Smartbroker fallen keine Depotgebühren an. Der Anmeldeprozess für ein Smartbroker-Depot dauert nur fünf Minuten.

Lesen Sie das Buch von Sven Weisenhaus*:

* Wir möchten unsere Leser ehrlich informieren und aufklären sowie zu mehr finanzieller Freiheit beitragen: Wenn Sie über unseren Smartbroker handeln oder auf einen Werbe-Link klicken, wird uns das vergütet.


ANZEIGE

Wertpapier



0 Kommentare
Gastautor: Sven Weisenhaus
28.11.2020, 08:05  |  5587   |   |   

Schreibe Deinen Kommentar

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren. Anmelden | Registrieren

 

Disclaimer

Ohne Inflation und Corona sieht es schlecht aus für Gold Feiertagsbedingt findet in den USA seit vorgestern nur ein eingeschränkter Börsenhandel statt.

Nachrichten des Autors