Auch damit könnte die Walt-Disney-Aktie stärker aus der COVID-19-Krise emporsteigen!

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
28.11.2020, 09:34  |  204   |   |   

Walt Disney (WKN: 855686) ist weiterhin im Krisenmodus. COVID-19 hält den Medien- und Freizeitkonzern weiterhin im Würgegriff. Speziell die Freizeit- und Filmstudio-Sparte leiden darunter, dass der öffentliche Alltag nicht wie gewohnt fortgesetzt werden kann. Das hat in einzelnen Quartalen bereits zu herben Rückschlägen und Einbußen geführt.

Eine These besagt jedoch allmählich, dass Walt Disney stärker aus der Krise emporsteigen könnte. Das wiederum soll in erster Linie am neuen Streaming-Dienst Disney+ liegen, der bis jetzt bereits bahnbrechende Erfolge feiert. Allerdings auch daran, dass gerade der Streaming-Fokus gepaart mit dem Zurückfinden zur alten operativen Stärke in den bisherigen Segmenten Fantasie verspricht. Immerhin: Der Aktienkurs scheint das inzwischen bereits wieder einzupreisen.

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Wie auch immer: Jetzt ist durchgesickert, dass sich Walt Disney auch an anderer Stelle weiter trimmt. Das könnte mittel- bis langfristig die Ergebnisentwicklung ebenfalls ankurbeln, wie wir im Folgenden gleich sehen werden.

Walt Disney streicht doch 32.000 Stellen

Wie jetzt bekannt geworden ist, wird das Stellenabbauprogramm von Walt Disney doch bedeutend größer ausfallen, als zunächst angenommen worden ist. Der US-Konzern hat inzwischen bestätigt, dass 32.000 Mitarbeiter insbesondere aus den Freizeitparks entlassen werden müssen. Das entspricht einem Anteil von ca. 14 % der Gesamtbelegschaft der insgesamt 223.000 Beschäftigten. Definitiv eine hohe Hausnummer.

Die Gründe für diese Entwicklung liegen auf der Hand. In Florida hat der wichtige Freizeitpark noch immer zu. Auch in anderen Regionen können Besucher nicht die gewohnten Kapazitäten erreichen, um dem Gesundheitsschutz Priorität einzuräumen. Das führt zu weniger Arbeit, aber auch weniger Umsatz und Ergebnis, was durch diese Maßnahme kompensiert werden soll.

Bereits im September hat Walt Disney angekündigt, 28.000 Mitarbeiter entlassen zu müssen. Die jetzt kolportierten 32.000 Mitarbeiter kommen jedoch nicht on-top. Nein, sondern lediglich die Differenz dieser beiden Werte von 4.000 Stellen, die gestrichen werden, ist die eigentliche Neuigkeit, die aus dieser Meldung hervorgeht.

Mit Effizienz stärker aus der Krise

Walt Disney macht daher weiterhin eine schwierige Zeit durch und die angekündigten Entlassungen in den Freizeitparks zeigen das ziemlich deutlich. Allerdings ist gerade die Krise auch eine Chance für Walt Disney, Tabula rasa zu machen und die Freizeitparks auf Effizienz zu trimmen.

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