Northern Data AG nimmt erstes eigenes Rechenzentrum in Frankfurt in Betrieb

Nachrichtenquelle: Business Wire (dt.)
30.11.2020, 08:58  |  317   |   |   

Die Northern Data AG (XETRA: NB2, ISIN: DE000A0SMU87) nimmt ein erstes Rechenzentrum am Standort Frankfurt am Main in Betrieb. Ab Dezember 2020 wird hier auf Basis der mobilen Hightech-Rechenzentren des Unternehmens ein Teil des Distributed Computing Clusters installiert, welches das GPU-Cluster in den Niederlanden, Skandinavien und Kanada erweitern wird. Am Standort Frankfurt sind verschiedene Kooperationen in Zusammenarbeit mit lokaler Forschung und Industrie geplant.

Stefan Sickenberger, COO von Northern Data, erläutert: "High Performance Computing ist aus der Forschung und großen Teilen der Industrie nicht mehr wegzudenken. Charakteristisch sind parallele Prozessorsysteme und Cluster, die große Rechenoperationen innerhalb kürzester Zeit unter maximaler Stabilität verarbeiten. Dies wird umso effizienter, je niedriger der Energieverbrauch ist. Wir freuen uns, dass wir dabei mit Partnern aus der Forschung zusammenarbeiten. Besonders stolz sind wir in diesem Zusammenhang auf die Kooperation mit der Arbeitsgruppe Hochleistungsrechnerarchitektur der Goethe-Universität Frankfurt, die insbesondere im Bereich Green IT über eine sehr große Expertise verfügt."

Volker Lindenstruth, Professor für die Architektur von Hochleistungsrechnern an der Frankfurter Goethe-Universität und Mitglied im Board of Directors des Frankfurt Institute for Advanced Studies (FIAS), kommentiert: "Wir freuen uns, mit Northern Data zusammenzuarbeiten. Konkret geht es um die Kopplung der Forschungshochleistungsrechner der Goethe-Universität und des GSI Helmholtzzentrums für Schwerionenforschung mit den Hochleistungsrechnern der Northern Data, sodass wir die vorhandene, externe Rechenleistung möglichst smart nutzen können. Hierbei können Spitzenlasten abgefangen oder auch besonders große Jobs mit minimalen Wartezeiten gestartet werden. Das wissenschaftliche Spektrum umfasst unter anderem Berechnungen und Modellierungen der Teilchenphysik und der relativistischen Astrophysik, der Umwelt- und Atmosphärenphysik sowie der Lebenswissenschaften, zum Beispiel in der digitalen Pathologie zur möglichst präzisen und automatisierten Erkennung von Krebszellen in Gewebeschnitten."

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