Die Aktie, die Millionäre macht: Sollst du jetzt noch einsteigen?

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
30.11.2020, 09:50  |  2165   |   |   

Wer zu Beginn der Pandemie – oder sogar noch früher – auf Coronavirus-Impfstoff-Aktien gesetzt hat, wurde reich belohnt. Einige Biotech-Unternehmen im klinischen Stadium boten verlockende Einstiegsmöglichkeiten. Ich spreche von Aktienkursen unter 20 USD. Und so boten diese Unternehmen auch ein großes Potenzial für Gewinne.

Ein perfektes Beispiel ist Novavax (WKN: A2PKMZ). Die Aktien des Biotech-Unternehmens standen Anfang Januar bei etwa 4 USD und sind seitdem um mehr als 2.000 % gestiegen. Hätte man damals 25.000 USD investiert, wäre die Beteiligung beim Höchststand der Aktie im August mehr als 1 Million USD wert gewesen. Jetzt stellt sich die Frage, ob man jetzt noch in Novavax investieren sollte. Oder ist es zu spät? Werfen wir doch mal einen Blick darauf.

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Zunächst möchte ich sagen, dass Novavax im Coronavirus-Rennen nicht führend ist. Andere Rivalen, darunter Moderna (WKN: A2N9D9) und Pfizer (WKN: 852009), sind weiter vorne dran. Pfizer beispielsweise beantragte in der vergangenen Woche eine Notfallzulassung (EUA) für seinen Impfstoff. Und Moderna liegt dicht dahinter. Novavax hingegen hat seine Phase-3-Studie im September begonnen und es hieß, dass erste Daten zu Beginn des ersten Quartals verfügbar sein werden.

Zukünftiger Marktführer

Doch das Potenzial für Aktiengewinne ist noch nicht vorbei. Drei wichtige Elemente könnten Novavax letztendlich zu einem führenden Unternehmen im Bereich der Coronavirus-Impfstoffe machen. Und damit auch die Aktienkurse steigen lassen.

Ich werde auf zwei dieser Elemente gleichzeitig eingehen, da sie beide mit der Logistik zu tun haben. Sie betreffen die Lagerung und die Kapazität. Der Impfstoff von Novavax kann zwischen 35 Grad und 46 Grad Fahrenheit gelagert werden. Das sind Standard-Kühlschranktemperaturen. Das bedeutet, dass das potenzielle Produkt nicht die Kosten oder logistischen Probleme verursacht, die mit der Investition in spezielle Ausrüstung für den Transport und die Lagerung verbunden sind. Dies verschafft Novavax einen Vorteil gegenüber Pfizer. Der Impfstoffkandidat des großen Pharmakonzerns muss bei minus 94 Grad Fahrenheit gehalten werden.

Was die Kapazität betrifft, so sagt Novavax, dass das Unternehmen in der Lage sei, bis Mitte nächsten Jahres bis zu 2 Milliarden Dosen herzustellen. Nur der Pharmakonzern AstraZeneca (WKN: 886455) übertrifft dies mit einer prognostizierten Kapazität von 3 Milliarden Dosen. Novavax ist also das Biotech-Unternehmen mit der bisher größten Kapazität. Das ist ein wichtiger Faktor. Da Impfstoffe nicht zu hohen Preisen verkauft werden, wird das Umsatzwachstum hauptsächlich vom Volumen herrühren.

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