Studie  Nebenkosten blieben unter der allgemeinen Preissteigerung

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
01.12.2020, 14:10  |  121   |   |   

BERLIN (dpa-AFX) - Die Wohnnebenkosten in Deutschland sind in den vergangenen Jahren einer Studie zufolge weniger stark gestiegen als die allgemeine Inflation. So legten die Preise für die warmen Nebenkosten zwischen 2010 und 2019 um rund 10,5 Prozent zu, wie aus einer Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW Köln) hervorgeht, die dieses am Dienstag präsentierte. Erstellt hatte das IW Köln sie im Auftrag des Immobilienunternehmens Deutsche Invest Immobilien. Die allgemeine Preissteigerung lag im selben Zeitraum demnach bei annähernd 13 Prozent. Ähnlich stark stiegen im bundesweiten Schnitt die Kaltmieten.

Die Nebenkosten setzen sich den Studienautoren zufolge zum einen aus den warmen Nebenkosten zusammen, die vor allem für das Heizen und die Warmwasserversorgung anfallen. Sie beliefen sich demnach im Schnitt auf 1,40 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2018. Hinzu kommen die kalten Betriebskosten, die sowohl die betriebswirtschaftlichen Kosten des Hauseigentümers, als auch kommunale Kosten wie die Grundsteuer oder Müll- und Abwassergebühren abdecken sollen. Sie betrugen der Studie zufolge im Jahr 2018 rund 1,30 Euro pro Quadratmeter.

Mit etwa 37 Prozent macht das Heizen der Untersuchung zufolge den größten Teil der Nebenkosten aus. So lasse sich auch der im Vergleich moderate Preisanstieg erklären, sagte IW-Immobilienexperte Michael Voigtländer am Dienstag. "Heizöl und Gas sind in den vergangenen zehn Jahren deutlich günstiger geworden."/maa/DP/jha




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