Vergiss AT&T: Hier sind 3 bessere Dividendentitel

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
02.12.2020, 10:29  |  2063   |   |   

AT&T (WKN: A0HL9Z) hat im Moment sicherlich einige Probleme. Das Kabelfernsehgeschäft – vor allem DIRECTV – hat im letzten Quartal weitere 627.000 Kunden verloren. Allein in den letzten Jahren hat man mehr als 7 Millionen Fernsehabonnenten eingebüßt. In der Zwischenzeit hatte die WarnerMedia-Sparte des Unternehmens mit coronabedingten Schließungen von Kinos und Verzögerungen bei Filmaufnahmen zu kämpfen. Die Einnahmen von WarnerMedia sanken im letzten Quartal um 10 %, allen voran war das Studio Warner Bros. betroffen.

Dennoch finden viele Investoren noch immer die Dividende und die Rendite von 7,4 % mehr als interessant. Und das sollten sie auch. Trotz der riesigen Herausforderungen war der bereinigte Gewinn des letzten Quartals von 0,76 USD pro Aktie immer noch mehr als ausreichend, um die aktuelle Quartalsdividende von 0,52 USD zu decken. Und das war ein ausgesprochen schlechtes Quartal. Vor dem Ausbruch der Pandemie zahlte AT&T regelmäßig zwischen 0,80 und 0,90 USD pro Aktie und Quartal.

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Obwohl AT&T mit 35 Jahren jährliches Dividendenwachstum in Folge ein Dividendenaristokrat ist, auf den man sich verlassen kann, gibt es Alternativen, die etwas weniger volatil sind. Dividendenanleger, die über ein Investment bei AT&T nachdenken, sollten stattdessen vielleicht Procter & Gamble (WKN: 852062), Coca-Cola (WKN: 850663) und Verizon Communications (WKN: 868402) in Betracht ziehen. Schauen wir uns diese drei Dividendenwerte einmal genauer an.

1. Procter & Gamble

Dividendenrendite: 2,3 %

Man kennt die Marken: Procter & Gamble ist der Name hinter Pampers, Downy, Tide, Charmin und Gillette, und das ist natürlich nicht alles. Das sind Marken, die die Verbraucher unabhängig vom Zustand der Wirtschaft kaufen.

Einer der Hauptkritikpunkte der Investoren an P&G in den letzten Jahren war, dass das Unternehmen den Kontakt zur Denkweise der Verbraucher verloren hat. Zum Beispiel hat Gillette in den letzten Jahren Marktanteile an Newcomer wie Dollar Shave Club und Harry’s verloren. Einige dieser Kritikpunkte waren berechtigt, auch wenn die Dividende nicht unmittelbar bedroht war. Die meisten großen Probleme beginnen bekanntlich als kleine Probleme.

Procter & Gamble hat seine Geschäftstätigkeit jedoch in großem Stil weiterentwickelt. Vor allem hat es sich die Macht zu eigen gemacht, sich sowohl in Geschäften als auch online mit den Verbrauchern zu verbinden. Das E-Commerce-Geschäft ist im letzten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 50 % gestiegen. Da der Anteil des digitalen Geschäfts am Umsatz nach wie vor nur zwischen 11 und 12 % liegt, muss P&G weiter den Omni-Channel-Ansatz fahren.

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