3 Dividenden-Aktien, die jetzt ein Kauf sein könnten

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
05.12.2020, 08:57  |  1702   |   |   

In den meisten Fällen sind Dividendentitel eine Art Kleber, der starke Portfolios zusammenhält. Bereits 2013 veröffentlichte J.P. Morgan Asset Management eine Analyse dazu. Man verglich die jährliche Rendite von Unternehmen, die ihre Auszahlungen zwischen 1972 und 2012 starteten und steigerten, mit öffentlich gehandelten Unternehmen, die im selben Zeitraum keine Dividende zahlten. Daraus ging hervor, dass dividendenzahlende Aktien weitaus besser performten: annualisiert 9,5 % gegenüber 1,6 %.

Diese Zahlen sollten nicht überraschen. Unternehmen, die eine Dividende zahlen, sind oft profitabel, haben sich bewährt und verfügen über vertrauenswürdiges Management.

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Leider korrelieren Dividendenrendite und Risiko oft miteinander, und im Allgemeinen gilt: je höher die Rendite, desto größer das Risiko. Da die Rendite einfach eine Funktion der Auszahlung im Verhältnis zum Aktienkurs ist, kann ein Unternehmen mit einem schlechten Lauf eine außergewöhnlich hohe Rendite vorweisen. Das bedeutet, dass Aktien mit extrem hohen Renditen mehr Ärger bereiten können, als sie wert sind. Als „hohe Rendite“ lege ich mal alles über 8 % fest.

Aber nicht alle Dividendenwerte bereiten Kopfschmerzen. Ich habe mir mal Unternehmen mit zweistelligen und hohen einstelligen Renditen angeschaut. Drei davon zeichnen sich aufgrund ihrer langfristigen Rentabilitätsbilanz als besonders attraktiv aus.

Wer hohes Einkommen ohne großes Risiko will, findet hier drei interessante Möglichkeiten.

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Das Betriebsmodell hinter Hypotheken-REITs ist ziemlich einfach zu verstehen. Dabei handelt es sich um Unternehmen, die Geld zu einem kurzfristigen Zinssatz leihen und in der Regel eine Hebelwirkung nutzen. So werden renditestärkere Anlagen erworben, die langfristigen Gewinn versprechen. Bei Annaly Capital Management (WKN: 909823) handelt es sich um ein Unternehmen, das per Hypothek gesicherte Wertpapiere (Mortgage-Backed Securities, MBS) kauft. Die Differenz zwischen der Rendite, die Annaly mit diesen hypothekarisch gesicherten Wertpapieren erzielt, und dem kurzfristigen Zinssatz, den es für seine Kreditaufnahme zahlt, ist die Nettozinsmarge. Je größer diese Marge ist, desto rentabler kann Annaly Capital sein.

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