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Pressemeldung: DJE: Monatskommentar November 2020 - Großes Aufatmen
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Pressemeldung DJE: Monatskommentar November 2020 - Großes Aufatmen

Gastautor: Asset Standard
08.12.2020, 11:45  |  189   |   |   

Die Erleichterung an den Börsen war fast mit Händen zu greifen: Anfang November endeten fast zeitgleich zwei Unsicherheiten.

05.08.2020 

Großes Aufatmen

Die Erleichterung an den Börsen war fast mit Händen zu greifen: Anfang November endeten fast zeitgleich zwei Unsicherheiten, die im Vormonat noch für eine Marktkorrektur gesorgt hatten: Der Herausforderer Joe Biden entschied die US-Präsidentschaftswahlen für sich, und es gab den lang ersehnten Durchbruch bei der Entwicklung eines Corona-Impfstoffs.

Im November erlebten die internationalen Börsen eine kräftige Erleichterungs-Rallye. Der deutsche Aktienindex DAX kletterte um außerordentliche 15,01%, so stark wie zuletzt im April 2009. Der breite europäische Index Stoxx Europe 600 verzeichnete ein Plus von 13,73%. In den USA kam der S&P-500-Index um 7,90% voran, und der Hongkonger Hang-Seng-Index stieg um 6,47%. Der weltweite Aktienindex MSCI World gewann 9,75% hinzu und erreichte damit ein neues Allzeithoch – alle Index-Angaben auf Euro-Basis.

Rund um den Globus reagierten die Börsen mit Erleichterung auf den Durchbruch bei der Entwicklung eines Corona-Impfstoffs, der den beteiligten Biotech- und Pharmafirmen zufolge zu über 90% wirksam sein soll. Diese Ankündigung beflügelte an den Börsen viele Sektoren, die im Laufe der Corona-Krise stärker unter Druck geraten waren, darunter vor allem Öl & Gas, Banken, Automobile, Finanzdienstleistungen, Industrie und Chemie. Der Sektor Technologie, der in diesem Jahr bislang der wesentliche Kurstreiber gewesen war, entwickelte sich ebenfalls positiv, aber sehr unterdurchschnittlich im Vergleich zu den übrigen Sektoren.

Die Investoren bewerteten es außerdem überwiegend positiv, dass sich der Demokrat Joe Biden bei der US-Präsidentschaftswahl gegen Amtsinhaber Donald Trump – wenn auch knapp – durchsetzen konnte. Von der Weigerung Trumps, das Wahlergebnis anzuerkennen und gerichtlich dagegen vorzugehen, ließen sich die Märkte nicht beeindrucken. Mit der Wahl Joe Bidens verbinden sich die Hoffnungen der Investoren auf eine geregeltere und zuverlässigere Außen- und Handelspolitik der USA. Zugleich nahmen es die Märkte positiv auf, dass die Demokraten zwar die Mehrheit im Repräsentantenhaus behielten, sie aber im Senat verfehlten. Befürchtete stärkere Regulierungen der Wirtschaft und höhere Steuern sind damit unwahrscheinlich geworden.

In den USA und in China verbesserten sich alle wesentlichen Konjunkturindikatoren. In Europa dagegen verhängten die meisten Länder erneut strengere Maßnahmen, teilweise bis hin zu Ausgangssperren, um die wieder stark angestiegenen Corona-Neuinfektionen zu senken. Dieser zweite „Lockdown“ sorgte für zum Teil fallende Frühindikatoren. So gab beispielsweise der deutsche ifo-Geschäftsklimaindex wie schon im Vormonat leicht nach, und der Einkaufsmanagerindex für Dienstleistungen ging in Deutschland sowie im Euroraum deutlich zurück. Der entsprechende Index für die Industrie blieb aber weitgehend stabil, und die deutsche Industrie verzeichnete moderat steigende Auftragseingänge sowie eine zum fünften Mal in Folge steigende Produktion.

Vor dem Hintergrund der Corona-bedingt weiter anschwellenden Staatsschulden beließen die Europäische Zentralbank und die US-Notenbank die Leitzinsen bei 0% bzw. in der Spanne von 0 bis 0,25%. Die EZB signalisierte darüber hinaus eine mögliche Verlängerung ihres Kaufprogramms für Staatsanleihen des Euroraums (PEPP) über den Juni 2021 hinaus.

Im asiatisch-pazifischen Raum schlossen sich 15 Länder zur größten Freihandelszone der Welt zusammen, darunter China, Indien, Japan, Indonesien, Australien und Neuseeland. Gemeinsam stellen diese 15 Länder rund 30% der weltweiten Wirtschaftsleistung und etwa ein Drittel der Weltbevölkerung. Dies dürfte den Wachstumsaussichten der Region insgesamt, vor allem aber Chinas Exportmöglichkeiten zugutekommen – und könnte möglicherweise die USA und den Euroraum motivieren, erneut in Verhandlungen über eine Freihandelszone einzutreten, anstatt Handelsbarrieren zu schaffen.



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