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Lauterbach Kritik an geringe Impfbereitschaft bei Ärzten

Nachrichtenagentur: Redaktion dts
14.12.2020, 01:00  |  9047   |   |   

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach kritisiert die geringe Bereitschaft bei Ärzten und Pflegekräften, sich gegen Covid-19 impfen zu lassen. "Es überrascht mich, dass die Impfbereitschaft beim medizinischen Personal nicht deutlich höher ist und es eine so große Zurückhaltung gibt", sagte Lauterbach den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Die Ständige Impfkommission (Stiko) hatte vor Kurzem auf eine Umfrage verwiesen, wonach die Impfbereitschaft in Deutschland seit Frühjahr stetig gesunken ist und beim medizinischen Personal sogar geringer ist als beim Rest der Bevölkerung. Vermutlich stehe dahinter die Überzeugung vieler Mediziner und Pflegekräfte, "nicht zur Hochrisikogruppe für eine Covid-19-Erkrankung zu gehören und sich durch Schutzkleidung besonders schützen zu können", so Lauterbach. Der Mediziner kann diese Haltung nach eigenen Worten nicht nachvollziehen. "Ich persönlich würde mich auf jeden Fall impfen lassen, und zwar sowohl mit dem Impfstoff von Biontech/Pfizer als auch mit dem von Moderna", so Lauterbach.

Beide Impfstoffe seien sehr gut untersucht und gälten bisher als sehr sicher. Einen Impfzwang lehnte der SPD-Politiker ab. "Ich bin gegen eine Corona-Impfpflicht für einzelne Berufsgruppen, also auch nicht für Ärzte und anderes medizinisches Fachpersonal." Eine Impfung gegen Covid-19 müsse die freiwillige Entscheidung jedes einzelnen sein.

Die Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Claudia Schmidtke (CDU), glaubt, dass die Impfbereitschaft zunimmt, sobald verlässliche Impfstoffe zugelassen sind. "Ich bin fest davon überzeugt, dass die Impfbereitschaft des medizinischen Personals steigen wird, wenn es ein konkretes Impfangebot gibt", sagte Schmidtke den Funke-Zeitungen. Sie appelliere "eindringlich gerade auch an die Menschen in den Gesundheitsberufen, die prioritär geimpft werden können, diese Möglichkeit auch zu nutzen." Es gehe nicht nur um den eigenen Schutz, sondern auch um den der Patienten.

Ärzte hätten bei der Eindämmung der Pandemie "eine wichtige Vorbildfunktion". Eine Impfpflicht werde es aber auch für medizinische Berufsgruppen nicht geben. Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund geht davon aus, dass viele Ärzte grundsätzlich zu einer Impfung bereit sind. Je eindeutiger das Wirkspektrum des Impfstoffes feststehe, "desto größer wird auch die Impfbereitschaft sein", sagte die Vorsitzende Susanne Johna.





5 Kommentare

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Kommentare

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14.12.20 20:13:36
Laut Zitat wird sich Lauterbach NICHT SICHER impfen lassen sondern er wird mit den Worten zitiert "Ich persönlich WÜRDE mich auf jeden Fall impfen lassen". WÜRDE! Also nur unter Bedingungen.
Vielleicht ist ja eine Bedingung, dass die Impfung vom Bürger, oder wie es viele Politiker seit einiger Zeit despektierlich ausdrücken "vom Menschen" überhaupt vertragen wird...
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14.12.20 06:29:07
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14.12.20 03:23:58
.. Nachtrag: Stichwort "Impfung Schweinegrippe Nebenwirkungen" - ein damals vom RKI ebenfalls als "sicher" gepriesener Impfstoff!

Seit Jahren versuchte die profitgierige Pharmaindustrie diese gewinnträchtigen, billigen mRNA-Impfstoffe auf den Markt zu bringen, scheiterten jedoch immer an den Zulassungen aufgrund von massiven Nebenwirkungen. Und plötzlich wird künstlich eine Plandemie kreiert, um die lukrativen Menschenexperimente zu starten.
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14.12.20 03:21:30
Pharma-Lobbyist - der verdient vermütlich tüchtig mit an diesen Menschenexperimenten.
Soll sich selbst als Proband zur Verfügung stellen!
Ich empfehle, mal den Impfexperten Professor Hockertz anzuhören.
Sämtliche dieser Impfstoffe wurden gerade von der Swissmedica, der Schweizer Zulasssungsbehörde abgelehnt aufgrund viel zu geringer Datenlage.

Ich werde mir diesen völlig unzureichend getesteten Billig-Impfstoff definitiv auch niemals spritzen lassen!
Eine Impfung ist zudem völlig unverhältnismäßig bei einer Überlebensrate von 99,9 %!
Ein Riesengeschäft für die Pharmaindustrie, Pharma-Lobbyisten und korrupte Politiker!
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14.12.20 01:21:56
Tja Herr Lauterbach,

vielleicht haben die Kollegen in der Medizin mehr Plan von Immunologie und Infektionserrkankungen als Sie.

Wäre ja nicht das erste mal dass die Masse mehr weiß als ein Einzelner.

Ich gebe ihnen aber gerne Nachhilfe in Fragen der Immunologie und Infektionen mit SARS-CoV2 und ihre ach so hochgelobten Impfstoffe.

Eigentlich müsste jemand wie sie, der vorgibt Experte zu sein, selber schnell darauf kommen woher die Skepsis der Ärzteschaft ihren Plänen gegenüber kommt.

Ich für meinen Teil stelle mich nicht als Laborratte zur Verfügung - zumindest nicht bei diesem Impfstoff den sie anbieten.

Mir ist klar, das COVID eine Gefahr ist - aber ihre Impfstrategie ist desolat.

Denn ehe man impft wäre die Bestimmung kreuzreagierender Antikörper von anderen Coronaviren erforderlich, die Aufschluss darüber geben ob eine Impfung überhaupt sinnvoll ist.

Desweiteren sollten auch sie wissen, dass mit höheren Antikörperspiegeln auch schwerere Krankheitsverläufe beobachtet wurden und viele Frage bis heute bei diesem riskanten Impfstoff nicht beantwortet worden sind.

Natürlich sind sie nicht bereit in der Politik einzugestehen, dass sie die falschen Impfstoffe ausgewählt haben und auch nicht verstanden haben, dass die Zellvermittelte Immunität eine wesentlich wichtigere Rolle spielt.

Diese erreichen sie mit ihrem mRNA Zeugs bei intramuskulärer Gabe aber gar nicht.

Erschreckend wie niedrig und schwach ihr Kenntnisstand in Fragen der Immunologie und Impfstoffe ist.

T rm Zellen in den Atemwegen und ausreichende IgA Spiegel erreichen sie mit ihrem Biontech und anderen mRNA Impfungen nicht, weil diese Impfstoffe keine diesbezügliche Wirkung entfalten, dafür aber möglicherweise bei sinkenden Antikörperspiegeln nach einigen Monaten eine erhöhte Sterblichkeit im Falle einer Virusinfektion durch ADE Mechanismen auslösen könnten - vielleicht auch erst nach 1-2 Jahren, wenn die Spiegel der Antikörper auf subneutrale Level gesunken sind und sie dann das Auftreten schwerer Krankheitsverläufe begünstigen anstatt sie zu verhindern.

Hoffen wir mal, dass ich Unrecht habe und nicht Millionen Menschen eines Tages um ihr Leben bangen müssen, nur weil vorlaute Politiker falsche Entscheidungen getroffen haben und sich anmaßen klüger zu sein, als die Masse der Ärzteschaft.

Disclaimer

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