Egbert Prior Formycon: Börse feiert potentielles Corona-Medikament

Gastautor: Egbert Prior
16.12.2020, 12:10  |  8836   |   |   

Bei der Entwicklung wirksamer Impfstoffe haben Biontech und CureVac weltweit die Nase vorn.

Bei der Entwicklung wirksamer Impfstoffe haben die beiden deutschen Firmen Biontech und CureVac weltweit die Nase vorn. In der ebenfalls sehr wichtigen Medikamentenforschung, die zur Zeit etwas aus dem Blickpunkt der Öffentlichkeit geraten ist, läßt jetzt ebenfalls ein deutsches Unternehmen aufhorchen. Seit Jahr und Tag empfehlen wir Ihnen Formycon, einen Entwickler von Biosimilars, das sind Generika auf biotechnologischer Basis. CEO Carsten Brockmeyer gehört zu den weltweiten Pionieren bei der Entwicklung dieser Nachahmerpräparate. Seit März, in diesem Monat gab es in Deutschland den ersten Lockdown, entwickelt Formycon ein ACE2-Antikörper-Fusionsprotein, das laut eigenen Angaben eine „Infektion der Zellen vollständig verhindert“. Corona-Viren nutzen nämlich ACE2 auf der Oberfläche menschlicher Zellen als Eintrittspforte für die Infektion der Atemwege. Ein „SAR-Cov2-Blocker“ soll den Zutritt aber verhindern. Vor dem Hintergrund dieser Meldung hat sich der Aktienkurs verdoppelt auf aktuell etwa 64 Euro. Damit wären aus unserer Sicht erst die Biosimilar-Aktivitäten angemessen bewertet. Das Covid-19-Projekt gibt’s gratis dazu. In der Pipeline befinden sich aktuell vier Nachahmerpräparate. Wir trauen Unternehmenslenker Brockmeyer auch bei der Entwicklung eines Corona-Medikamentes einen Erfolg zu. Brockmeyer war weltweit der Erste, der ein Biosimilar zur Marktreife gebracht hat. Die Münchener streben nun eine „rasche Zulassung des Covid-19-Medikaments für den Notfall“ an. Dafür sind umfangreiche Studien erforderlich. Brockmeyer möchte im ersten Quartal  Gespräche mit der europäischen  und der amerikanischen Zulassungsbehörde führen. Die Notfallzulassung hält Brockmeyer bis Anfang 2022 für denkbar. Bis dahin rechnen wir mit einem starken news flow, der die Kurse weiter antreiben sollte. Im Oktober hatte der strategische Investor Active Ownership (AOC) eine Kapitalspritze von rund 26 Millionen verabreicht. Sicherlich auch im Hinblick auf den neuen Medikamentenkandidaten. Die Verpartnerung oder Übernahme ist keineswegs ausgeschlossen. Fazit: Erfolgreicher Entwickler von Biosimilars. Die Corona-Phantasie kommt on Top.



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