Marktkommentar: Dr. Oliver Stolte (Alpine Trust): Newsletter – Dezember 2020
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Marktkommentar Dr. Oliver Stolte (Alpine Trust): Newsletter – Dezember 2020

Gastautor: Asset Standard
22.12.2020, 09:15  |  130   |   |   

Äußerst ungewöhnlich schmal waren und sind die Handelsbänder der letzten vier Wochen.

Status Quo

Die Sicherheit über den neuen US-Präsidenten sowie der immer weiter nach vorne verlegte Impfungsbeginn gegen Covid-19 ließ die Kapitalmärkte auf ihren aktuellen Niveaus – die rund 15% höher als vor acht Wochen liegen - zur Ruhe kommen. Äußerst ungewöhnlich schmal waren und sind die Handelsbänder der letzten vier Wochen. Im Dax bspw. waren es nur rund 200 Punkte, die der Markt zwischen 13.200 und 13.400 pendelte.

Die Anleiherenditen notierten seitwärts. Gold korrigierte weiter bis auf 1.765 und notiert aktuell bei 1.830 US-$/Unze. WTI zeigte Stärke und legte um rund 20% bis über 47 US-$/Barrel zu.

Outlook

Wenn die Aktienkurse aus Ihren seitwärts Bewegungen nach oben ausbrechen sollten – wovon wir sehr klar zeitig ausgehen – dürften wir sprunghaft ansteigende Aktienmärkte weiterhin sehen. Mit dem jetzigen Start der Impfungen gegen Covid-19 werden wir in ein wirtschaftliches Umfeld mit deutlich weniger wirtschaftlichen Risiken kommen. Dies verbunden mit einer Verdoppelung des weltweiten Zentralbankgeldes sowie nun noch stärker verschuldeter Staaten. Beides wird zu einer noch längerfristigen Null-Zinsphase führen, die Aktien auch auf den aktuellen – und auch auf noch deutlich höheren Niveaus – im Vergleich zu Anleihen attraktiv macht. Wir sehen – unverändert - die Aktienkurse in einer Welle 3 im laufenden, mehrjährigen Aufwärtszyklus. Dieser Aufwärtszyklus kann bis zu seinem Ende durchaus bis 2022-2023 anhalten.

Anleihen der ersten Qualität werden langfristig keine positiven Renditen mehr bieten. Anleihen der zweiten Qualität werden einhergehend mit steigenden Aktienmärkten auch freundlich tendieren und entsprechend werden die derzeitigen Renditen von 3-5% p.a. wieder in Richtung 1-2% schmelzen.

Gold sollte seine Korrektur abgeschlossen haben und wir erwarten – sehr klar – im jetzigen Anlauf das Erreichen des jüngsten All-Time-High bei 2.060 US-$/¬Unze. Auch ein Durchstoßen und weitere All-Time-Highs halten wir für sehr wahrscheinlich, da Edelmetalle die einzigen seltenen Güter sind, die nicht künstlich vermehrt werden können.

Die Ölpreise sollten – sofern keine neuen politischen Interferenzen entstehen – im Einklang mit dem Beginn des neuen Konjunkturzyklus ebenfalls sukzessive fester notieren.


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