Aktien & Co. Nach Wirecard: Deutsche Banken gegen Paypal

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Gastautor: Dennis Austinat
21.12.2020, 07:48  |  2057   |   

Deutschlands Banken und Sparkassen wollenein neues Bezahlsystem an Ladenkassen und im Internethandel einführen und damit eine Alternative zu PayPal zu bieten. Aussichtsreich erscheint außerdem die Aktie der Commerzbank.

Das Bundeskartellamt hat mitgeteilt, gegen die erste Umsetzungsstufe des Projekts, die bestehenden Dienste Paydirekt, Giropay und Kwitt künftig zusammenzuführen, keine kartellrechtlichen Bedenken zu haben. „Wir begleiten die Initiative der Deutschen Kreditwirtschaft, ein einheitliches Bezahlsystem zu etablieren, konstruktiv. 

 

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In einem wichtigen, umkämpften Markt, mit starken Wettbewerbern wie etwa PayPal, soll den Verbraucherinnen und Verbrauchern von der Deutschen Kreditwirtschaft perspektivisch ein verbessertes Produkt zur Abdeckung aller Bezahlverfahren zur Verfügung gestellt werden und zwar unabhängig davon, bei welcher Bank das Konto letztlich geführt wird., erklärte der Präsident der Bonner Behörde, Andreas Mundt, in einer Pressemitteilung.

 

Die vier Bankenverbände Bundesverband deutscher Banken, Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken, Deutscher Sparkassen- und Giroverband sowie der Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands arbeiten zusammen mit der Commerzbank, der DZ Bank und der Deutsche Bank an einer Vereinheitlichung der digitalen Zahlungssysteme der Deutschen Kreditwirtschaft.

 

Ziel ist es, ein einheitliches Produkt zur Abdeckung der verschiedenen Bezahlkanäle im stationären Handel (Point of Sale), im Internethandel (E-Commerce) sowie bei Zahlungen zwischen Privaten über Apps (P2P-Zahlungen) anzubieten. Der Öffentlichkeit ist dieses Projekt bereits unter der Bezeichnung „#DK“ oder „XPay“ bekannt.

 

Commerzbank-Aktie mit neuem Anlauf

Die Aktie der Commerzbank hat sich inzwischen deutlich von den Jahrestiefständen erholt, aber noch nicht das Vor-Corona-Kursniveau erreicht. Der Abwärtstrend wurde schon gebrochen, nun wird der Widerstand am Septemberhoch bei 5,27 Euro herausgefordert. Der MACD (Momentum) fällt zwar noch ab, daher dürfte es entscheidend werden, wie schnell der Widerstand nachhaltig überwunden werden kann. Der nächste Widerstand liegt bei 5,60 Euro.


 

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Gastautor

Dennis Austinat
Deutschlandchef, eToro
https://www.etoro.com/

Dennis Austinat ist gebürtiger Hamburger und arbeitete in verschiedenen Positionen als Promotion- und Marketing-Manager sowie Key Note Speaker für eine internationale Promotion-Tour. In dieser Funktion hielt er Veranstaltungen in über 30 Ländern ab. Seit 2010 arbeitete er als Regional Manager für mehrere FinTech-Unternehmen in Israel. 2016 übernahm er die Rolle des Deutschlandchefs bei eToro. Advertisement

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