DGAP-News GESCO AG schließt Segment Mobilitäts-Technologie, nimmt größten Portfolioumbau der Unternehmensgeschichte vor und erneuert Ausblick für Geschäftsjahr 2020 (deutsch)

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
21.12.2020, 21:39  |  251   |   |   

GESCO AG schließt Segment Mobilitäts-Technologie, nimmt größten Portfolioumbau der Unternehmensgeschichte vor und erneuert Ausblick für Geschäftsjahr 2020

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DGAP-News: Gesco AG / Schlagwort(e): Verkauf/Prognose
GESCO AG schließt Segment Mobilitäts-Technologie, nimmt größten Portfolioumbau der Unternehmensgeschichte vor und erneuert Ausblick für Geschäftsjahr 2020

21.12.2020 / 21:38
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

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* GESCO AG gibt sechs Tochtergesellschaften ab

* Meilenstein in Umsetzung von NEXT LEVEL

* Profitabilität verbessert, Bilanz gestärk

* Ausblick für Gesamtjahr erneuert

* Fokus auf Akquisitionen

Wuppertal, 21. Dezember 2020 - Die GESCO AG hat heute einen Vertrag über die Veräußerung einer Gruppe von sechs Tochtergesellschaften geschlossen. Erwerber ist ein Fonds der Evoco AG, Zürich, ein auf die Übernahme und Entwicklung mittelständischer Portfolios spezialisierter Investor. Damit schließt GESCO das Segment Mobilitäts-Technologie und nimmt zugleich den größten Portfolioumbau der Unternehmensgeschichte vor. Die Transaktion erfolgt im Rahmen der Strategie NEXT LEVEL und dient dem Ziel, das Portfolio profitabler, robuster und zukunftsfähiger zu gestalten.

Abgegeben werden die vier Unternehmen des Segments Mobilitäts-Technologie sowie die Frank Walz- und Schmiedetechnik GmbH und die C.F.K. CNC-Fertigungstechnik Kriftel GmbH. Der Vollzug der Transaktion soll für fünf der sechs Unternehmen zeitnah nach Vertragsunterzeichnung erfolgen, für die Paul Beier GmbH & Co. KG aus dem Segment Mobilitäts-Technologie ist der Vollzug an die Erteilung einer behördlichen Genehmigung geknüpft.

Auf Basis der Zahlen für das Geschäftsjahr 2020 gibt GESCO damit rund 90 Mio. EUR Konzernumsatz und rund -15 Mio. EUR Konzern-EBIT ab, das sich aus einem operativen Verlust von rund -1,5 Mio. EUR und -13,5 Mio. EUR Wertminderungen aus bereits im Sommer 2020 vorgenommenen Impairment-Tests zusammensetzt.

Der Kaufpreis beläuft sich auf 27 Mio. EUR und geht mit einem Netto-Mittelzufluss von 15 Mio. EUR einher, der teils für den Schuldenabbau, teils für Akquisitionen vorgesehen ist. Darüber hinaus übernimmt der Käufer Nettofinanzschulden, Pensionsverpflichtungen und Leasingverbindlichkeiten im Gesamtvolumen von rund 28 Mio. EUR.

Unter Berücksichtigung der Transaktion und eines besser als erwartet verlaufenden operativen Geschäfts ergibt sich ein neuer Ausblick für das Gesamtjahr 2020 für fortzuführende Aktivitäten. Für den Konzernumsatz erwartet der Vorstand nun einen Wert von rund 400 Mio. EUR (bislang: oberhalb von 450 Mio. EUR inklusive der veräußerten Gesellschaften). Beim Konzernjahresergebnis nach Anteilen Dritter rechnete der Vorstand bislang vor Wertminderungen mit einem zumindest ausgeglichenen Ergebnis bzw. einschließlich Wertminderungen mit einem Wert bei oder oberhalb von -13,5 Mio. EUR. Nach Abschluss der Transaktion erwartet der Vorstand nun einen Konzernjahresüberschuss nach Anteilen Dritter aus fortzuführenden Aktivitäten von rund 5 Mio. EUR.


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