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Hier ist der Grund, warum ich Bitcoin nicht kaufen werde, und man das auch nicht tun sollte

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
27.12.2020, 08:15  |  28847   |   |   

Es war eine geschichtsträchtige Woche, und ich spreche nicht nur von der Einführung von Impfstoffen gegen das Coronavirus. Am Mittwoch, den 16. Dezember, wurden wir Zeuge, wie die größte Kryptowährung der Welt nach Marktkapitalisierung, Bitcoin, ihren bisherigen Höchststand überschritt und die 20.000 US-Dollar pro Token in den Schatten stellte. In diesem Zusammenhang durchbrach Bitcoin auch die Schwelle von 21.000 und 22.000 US-Dollar innerhalb weniger Stunden.

So volatil wie der Aktienmarkt im Jahr 2020 war, Bitcoin war das nicht anzusehen, das seit Jahresbeginn bis zum späten Abend des 16. Dezember um 201 % gestiegen ist. Diese atemberaubende Rallye baut die Euphorie wieder auf, die die Krypto-Community im Jahr 2017 überkam, und lässt die Leute wahrscheinlich glauben, dass Kryptowährungen eine gute Investition sind.

Aber ich gehöre nicht zu dieser Gemeinschaft und ich kann auch nicht behaupten, dass ich es jemals sein werde. Je höher der Bitcoin steigt, desto überzeugter bin ich, dass er eine der gefährlichsten Investitionen ist. Jede der großen Kaufthesen rund um Bitcoin kann leicht entlarvt werden – wie folgt.

“Bitcoin ist knapp und hat daher einen unglaublichen Wert”

Ein vorherrschender Wachstumstreiber für Bitcoin ist die Wahrnehmung der Knappheit. Derzeit befinden sich 18,57 Millionen Token im Umlauf und die Obergrenze liegt bei 21 Millionen. Im Laufe der Zeit werden die verbleibenden 2,43 Millionen Token über Transaction Proofing und Block Rewards gemint. Da nur so viele Token im Umlauf sind (Bruchteile eines Tokens können gekauft und verkauft werden), legt die Kaufthese nahe, dass diese Knappheit Bitcoin zu einer hervorragenden Investition macht.

Das Problem ist, dass es dem Bitcoin an echter Knappheit mangelt. Seine gefühlte Obergrenze von 21 Millionen Token existiert aufgrund von Computercode. Soweit ich weiß, kann Code immer gelöscht und neu geschrieben werden. Auch wenn es unwahrscheinlich ist, dass ein Konsens in der Community erreicht wird, um die zirkulierende Menge an Bitcoin zu erhöhen, ist die Möglichkeit, dass dies geschieht, nicht gleich null.

Im Vergleich dazu hat ein Edelmetall wie Gold eine feste Vorratsgrenze. Wir können keine Alchemie anwenden, um mehr Gold herzustellen. Das einzige Gold, das verfügbar ist, ist das, was bereits abgebaut wurde oder noch unter der Erde liegt. Wenn der einzige Parameter der Knappheit ein geschriebener Computercode ist, dann ist das keine echte Knappheit.

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Kommentare

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27.12.20 15:47:18
Überraschung! Falls ich mal einen Beitrag von tmf lese denke ich mir hinterher eigentlich fast immer: Nein!
Ist das heute anderes? Ja und Nein.
Es gibt den einen Grund, der unabhängig von allen positiven und teilweise richtigen Argumenten FÜR den Bitcoin dazu führen wird, dass man langfristig damit nicht glücklich werden wird.
Unabhängig davon, gibt es ein systemisches Problem in der Bitcoinidee, welches dazu führen KÖNNTE, das der Bitcoin ein Fehlinvestition werden wird.
DAS erste Argument gegen Bitcoin wurde von Jim Rogers schon mehrfach ausgeführt. Leider frisst die Gier wieder Hirn und es steht bei den meisten nicht im Mittelpunkt der Überlegungen. Für mich jedoch schon, deshalb sind auch alle anderen Pro und Contra Argumente eigentlich bedeutungslos.

Auf das andere Argument welches im Gegensatz zum ersten den Bitcoin nur vielleicht zum crashen bringen könnte, hat etwa Dr. Krall hingewiesen.

Nun lese ich also einen Artikel über Bitcoin bei dem DAS wichtigste Gegenargument fehlt.

Wäre die Realität so wie in dem Artikel dargestellt würde mich das nicht überzeugen.

Fazit: Argumentation schwach, Schlussfolgerung richtig.

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