H2-Update NIKOLA? Nach dem Orderdesaster wenigstens transparenter – reicht das wirklich schon?

Nachrichtenquelle: Nebenwerte Magazin
29.12.2020, 12:57  |  1401   |   |   

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LKW’s wie einer der 15 in Ulm hergestellten Testfahrzeuge für den US-Markt sollen NIKOLA Corp. (ISIN: US6541101050) wieder in die positiven Schlagzeilen bringen. Unterlegt mit einer “Aufbruchstimmung” für die Fortschritte auf der Arizona Baustelle der zukünftigen Produktionsstätte für LKW’s.

Natürlich ist NIKOLA selber Schuld – von der einst makellosen Wachstums Story ist nur noch ein kleiner Teil übrig. Und die – wie man jetzt weiß – geschönten Erfolge die Trevor Milton präsentierte, sind dem Unternehmen auf die Füße gefallen. Ob das Scheitern des ursprünglichen GM-Deals nicht nur das Ende des Badger, sondern auch der hochfliegenden Pläne NIKOLA’s zum Aufbau einer H2-Infrastruktur in den USA bedeutet, wird man sehen. Und dann noch letzte Woche das Platzen eines gefeierten Traums:

Order über 2.500 Abfallfahrzeuge storniert

Einst von Trevor Milton zu Recht gefeiert als bahnbrechende Order mit Rekordvolumen, ist letzte Woche dieser Traum eher still beerdigt worden. Offensichtlich waren die technischen Herausforderungen für die Kooperation NIKOLA und Republic Services nicht lösbar. Und ein Armutszeugnis für die Ingenieure NIKOLA’s oder möglicherweise ein weiterer Beleg für die leeren Versprechungen und mitreissenden Visionen Trevor Miltons.

Am 11.08.2020 hiess es noch Durchbruch für NIKOLA – Auftrag über 2.500 und Option über 2.500 weitere Müllfahrzeuge erhalten und jetzt ist man gescheitert. Am 23.12.2020 kapituliert man vor offensichtlich unlösbar erscheinenden Problemen: “both companies determined that the combination of the various new technologies and design concepts would result in longer than expected development time, and unexpected costs. As a result, the program is being terminated resulting in the cancellation of the previously announced vehicle order.”

Wieder ein Stück weniger Zukunft – ein großes Stück weniger

Und die Aktie fiel daraufhin überrasschend “nur” um 20% und die holte man am Montag dieser Woche – ohne neue Nahcricht wieder auf. Überraschend. Sehr überraschend.

“This was the right decision for both companies given the resources and investments required,” kommentiert euphemistisch Nikola CEO Mark Russell. “We support and respect Republic Services’ commitment to achieving environmentally responsible, sustainable solutions for their customers. Nikola remains laser-focused on delivering on our battery-electric and fuel-cell electric commercial truck programs, and the energy infrastructure to support them.

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