Umschichtungen zum Jahresbeginn

Gastautor: Sven Weisenhaus
07.01.2021, 10:12  |  2049   |   |   

Die aktuelle Situation der Aktienmärkte erinnert mich sehr stark an den Beginn des vergangenen Jahres. Denn auch damals standen die Aktienindizes auf Rekordniveaus.

Die aktuelle Situation der Aktienmärkte erinnert mich sehr stark an den Beginn des vergangenen Jahres. Denn auch damals standen die Aktienindizes auf Rekordniveaus. Und auch damals waren die Aktien im Durchschnitt sehr hoch bewertet. Anfang 2020 war die Wirtschaftsleistung allerdings noch nicht durch die Corona Pandemie gedämpft, weshalb die Aktienmärkte heute sogar noch höher bewertet sind. Und genau wie vor einem Jahr ignorieren die Anleger dennoch die immer dramatischeren Zahlen rund um das Coronavirus.

Hoffnungen auf ein Ende der Krise durch Impfstoffe

Nun ist die Situation von heute allerdings nicht 1:1 mit der von damals vergleichbar. Denn inzwischen weiß man wesentlich mehr über das Coronavirus. Und es sind bereits Impfstoffe zugelassen. Die Börsen blicken daher in die Zukunft, in der Hoffnung, dass sich bei einer durchgeimpften Bevölkerung das Leben wieder normalisiert.

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Es bleiben Fragen offen

Doch ähnlich wie Anfang 2020 gibt es noch Ungewissheiten in Bezug auf die Pandemie. So ist zum Beispiel unklar, wie lange die Immunität nach einer Impfung anhält. Und es ist unklar, ob Geimpfte das Virus weiterverbreiten können. Zudem grassieren inzwischen Virus-Mutationen, von denen teilweise unklar ist, ob die aktuellen Impfstoffe auch gegen diese neuen Varianten wirken. Eigentlich mögen die Börsen derartige Unsicherheit nicht. Und somit gäbe es derzeit durchaus gute Gründe, sich vorsichtshalber aus einigen Aktienpositionen zu verabschieden.

Die Flut hebt alle Boote

Doch ein weiterer gravierender Unterschied zur Situation vor einem Jahr ist die zusätzliche Liquidität, die inzwischen zur Verfügung steht. Schließlich haben die Notenbanken binnen Jahresfrist Billionen an Dollars, Euros und sonstigen Währungen in die Märkte gepumpt. Und dieses Mehr an Liquidität führt natürlich zu einer etwas anderen Ausgangssituation. Wenn man es so ausdrücken will, steht der „Meeresspiegel“ deutlich höher als vor einem Jahr, was quasi alle „Boote“ etwas nach oben hebt.

Die Stimmung der Anleger kann jederzeit kippen

Dennoch sehe ich die Gefahr, dass die Stimmung der Anleger kippen kann und es zu ähnlichen Abverkäufen kommt, wie wir sie Anfang 2020 gesehen haben. Man kann aktuell sogar schon beobachten, dass einige Blasen platzen. Man muss sich nur die Kursentwicklungen einiger weniger Aktien anschauen, insbesondere an den US-Märkten, dann erkennt man, dass die Luft dort mit einem ziemlichen Druck entweicht und Anleger inzwischen binnen nur 2 Wochen plötzlich auf Kursverlusten von mehr als 60 % sitzen.

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