IMX von ImmoScout24 Deutschlandweit stiegen die Preise für Wohnimmobilien im letzten Jahr - lokal gibt es Tendenz zu stagnierenden Preisen (FOTO)

Nachrichtenagentur: news aktuell
15.01.2021, 10:15  |  244   |   |   

Berlin (ots) -

- Deutschlandweit stiegen die Preise für Bestands-Eigentumswohnungen über das
gesamte Jahr 2020 am stärksten. In Hamburg sind sie im vierten Quartal leicht
gesunken.
- Während die Kaufpreise für Neubau-Wohnungen deutschlandweit weiter anzogen,
stagnierten sie in Frankfurt am Main, Köln und München weitgehend im Vergleich
zum Vorjahr.
- Auch Einfamilienhäuser im Bestand wurden in der gesamtdeutschen Betrachtung
deutlich teurer angeboten, erlebten in Frankfurt am Main allerdings eine
leichte Preiskorrektur.
- Neubau-Häuser zeigten in der gesamtdeutschen Betrachtung nur noch ein
moderates Preiswachstum.
- Auch die Mietpreise im Bestand legten nur noch in München und Frankfurt am
Main deutlich zu.

In der gesamtdeutschen Betrachtung zeigten sich die Preise für Wohnimmobilien im
abgelaufenen Jahr unbeeindruckt von der anhaltenden Corona-Pandemie. Die
Angebotspreise für Bestands- und Neubau-Wohnungen sowie für neugebaute
Einfamilienhäuser stiegen 2020 deutschlandweit weiter an. In hochpreisigen
Metropolmärkten wie Frankfurt am Main, Köln, München und Hamburg zeichnet sich
allerdings eine Tendenz zu stagnierenden Preisen und leichten Preiskorrekturen
ab. Dies belegt der aktuelle Wohnimmobilienindex IMX von ImmoScout24.

Kaufpreise für Eigentumswohnungen im Bestand zeigen die höchsten Preiszuwächse
Deutschlandweit sind die Angebotspreise für Eigentumswohnungen im Bestand im
Vergleich zum Vorjahr mit 9,4 Prozent erneut deutlich angestiegen. Auch im
vierten Quartal verteuerten sie sich nochmals um 2,0 Prozent und erlebten damit
zum Jahresende und im Gesamtjahr die stärksten Preiszuwächse aller betrachteten
Segmente. Daneben legten die Kaufpreise für neugebaute Eigentumswohnungen
ebenfalls zu. Lag das durchschnittliche Preiswachstum im ersten Quartal nur bei
0,7 Prozent, sind sie laut IMX von ImmoScout24 vom dritten zum vierten Quartal
nochmals um 1,5 Prozent teurer angeboten worden. Über das gesamte Jahr
kletterten die Angebotspreise für Neubau-Wohnungen kumuliert um 5,9 Prozent.

Preise für Einfamilienhäuser im Bestand zogen deutlich an, schwächer im Neubau

In der gesamtdeutschen Betrachtung wurden Einfamilienhäuser im Bestand im
Jahresverlauf 2020 um 5,3 Prozent teurer angeboten als im Vorjahr. Den höchsten
Preiszuwachs gab es vom ersten zum zweiten Quartal mit einem Plus von 1,7
Prozent, während die Preise im dritten und vierten Quartal jeweils mit 1,1
Prozent etwas schwächer gestiegen sind.

Die Kaufpreise neugebauter Einfamilienhäuser entwickelten sich nicht so
dynamisch wie im Bestandssegment. Im ersten Quartal 2020 wurden sie sogar um 2,0
Seite 1 von 4


Diesen Artikel teilen

0 Kommentare

Schreibe Deinen Kommentar

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren. Anmelden | Registrieren

 

Disclaimer

IMX von ImmoScout24 Deutschlandweit stiegen die Preise für Wohnimmobilien im letzten Jahr - lokal gibt es Tendenz zu stagnierenden Preisen (FOTO) - Deutschlandweit stiegen die Preise für Bestands-Eigentumswohnungen über das gesamte Jahr 2020 am stärksten. In Hamburg sind sie im vierten Quartal leicht gesunken. - Während die Kaufpreise für Neubau-Wohnungen deutschlandweit weiter anzogen, …

Nachrichten des Autors

Titel
Titel
Titel