Corona-Krisenberatungen vorgezogen - Ausfall bei Impfstofflieferungen

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
15.01.2021, 18:48  |  331   |   |   

(neu: Spahn zu Impfstoff-Lieferungen Anfang kommender Woche)

BERLIN (dpa-AFX) - Aus Sorge wegen der kritischen Corona-Lage ziehen Bund und Länder ihre Beratungen über mögliche schärfere Beschränkungen auf nächste Woche vor. Bereits an diesem Dienstag ist dazu nun eine Schaltkonferenz von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Ministerpräsidenten geplant, wie Regierungssprecher Steffen Seibert am Freitag in Berlin sagte. Gleichzeitig gab es Hiobsbotschaften beim Thema Impfen: Der Konzern Pfizer kann den mit dem Hersteller Biontech entwickelten Impfstoff vorerst nicht wie versprochen liefern. Für Anfang nächster Woche angekündigte Mengen sollen aber kommen.

Ursprünglich war die nächste Bund-Länder-Beratung erst für 25. Januar vorgesehen. Auch angesichts einer neuen, wohl ansteckenderen Virus-Variante mehren sich nun aber Forderungen nach zusätzlichen Maßnahmen. Ein schon verschärfter Lockdown ist vorerst bis 31. Januar vorgesehen. Seibert sagte, die Zahl der Neuinfektionen sei weiterhin viel zu hoch und verwies zudem auf eine Virus-Mutation, die in Irland und Großbritannien zu einem extremen Anstieg der Fälle geführt habe.

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Nötig sei, noch mehr zu tun, um Kontakte zu reduzieren. Auch im öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) mit Bussen und Bahnen gehe es darum, Wege zu finden, wie Kontakte unter Fahrgästen ausgedünnt werden könnten. Dies heiße aber nicht, den ÖPNV einzustellen, betonte der Regierungssprecher. Zielmarke bleibe, in Deutschland zu einem Niveau von weniger als 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen zu kommen, bekräftigte Seibert. Zu konkreten möglichen Verschärfungen der Corona-Maßnahmen äußerte sich er sich nicht.

Der Vorsitzende der Ministerpräsidentenkonferenz, Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD), sagte der Deutschen Presse-Agentur mit Blick auf das Thema Homeoffice, er sehe bei Unternehmen noch Spielraum. Sie sollten in der aktuell angespannten Lage begründen müssen, warum Mitarbeiter noch vor Ort und in Präsenz arbeiten müssten, wenn andere Möglichkeiten vorhanden seien. Ein weiterer Baustein sollten mehr Schnelltests und Selbsttests sein. Auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier rief bei einem gemeinsamen Auftritt mit Spitzenvertretern von Arbeitgebern und Arbeitnehmern zu mehr Arbeit im Homeoffice auf.


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