Überbewertung, Übertreibung oder Blase?

Gastautor: Sven Weisenhaus
19.01.2021, 09:47  |  4023   |   |   

Sehr verehrte Leserinnen und Leser, Sie haben sich sicherlich auch schon mal gefragt, ob eine Aktie oder ein Markt einfach „nur“ überbewertet sind oder schon in einer Übertreibung bzw. Blase stecken.

Sehr verehrte Leserinnen und Leser,

Sie haben sich sicherlich auch schon mal gefragt, ob eine Aktie oder ein Markt einfach „nur“ überbewertet sind oder schon in einer Übertreibung bzw. Blase stecken. Bitcoin, Tesla, Wasserstoffaktien – ist das noch überzogener Zahlenoptimismus oder bereits irrationaler Überschwang?

Warum Sie eine „Blasen-Strategie“ brauchen

Sicher, wir können diese Frage als akademisch abtun. Schließlich ist es bei einem nachfolgenden Kurseinbruch um 50, 70 oder 90 Prozent egal, ob die Anleger zuvor bloß blauäugig oder völlig gaga waren.

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Aber damit würden wir es uns zu leicht machen. Als Investoren oder Trader sind wir auch Teil dieser Übertreibung, auch wenn unser Geld nicht in einem dieser Hypes steckt. Die Erfahrungen der vergangenen Crashs und Krisen lehren, dass selbst, wenn nur eine „begrenzte“ Blase platzt, die negativen Nebenwirkungen immens sind. Es besteht also die reale Gefahr, dass wir auch betroffen sind. Wir brauchen also eine Strategie, wie wir in einer solchen Situation vorgehen.

Doch zunächst zurück zu der Frage, ob und wann eine Übertreibung vorliegt. Klar, es gibt diverse Indizien für eine Übertreibung bzw. Blase, z.B. dass viele (unbedarfte) Kleinanleger an die Börse strömen („Dienstmädchenhausse“) oder dass in völlig untypischen Medien Aktienthemen behandelt werden (z.B. Bild, HörZu, Brigitte, …).

Die „Dienstmädchenhausse“ läuft schon!

Zu Letzterem habe ich noch keine Erkenntnisse, aber der Kleinanleger-Boom an der Börse ist seit Monaten ein wiederkehrendes Thema in den Finanz- und Wirtschaftsmedien. Die jüngste Ausgabe der Wirtschaftswoche brachte dazu sogar eine Titelgeschichte, bei n-tv gab es gleich zu Jahresbeginn einen Bericht darüber und das Manager Magazin veröffentlichte Ende Oktober eine ausführliche Reportage zu diesem Thema. Und wir bei Stockstreet hatten schon im Juli auf diesen Trend hingewiesen – hier in der Börse-Intern sogar unter dem passenden Titel „Wenn an den Börsen aus wahnsinnig übertrieben völlig verrückt wird“.

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