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Jetzt erst recht! Krisensichere Investition in Gold

Nachrichtenagentur: news aktuell
19.01.2021, 11:15  |  381   |   |   

Görlitz (ots) - Die Corona-Pandemie und die damit einhergehende globale
Rezession haben ihre Spuren hinterlassen. Im vergangenen Jahr haben deshalb
viele ihre finanziellen Polster in Goldanleihen, Sparpläne und physisches Gold
investiert. Die neue krisensichere Geldanlage. Doch wie sieht es 2021 aus?

Die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus haben vor allem seit April 2020
große Teile der Wirtschaft zum Erliegen gebracht. Geschäfte, Hotels und
Restaurants mussten infolge der ersten und zweiten Welle schließen,
Veranstaltungen wurden abgesagt und Reisen wurden storniert. Dadurch ist die
Wirtschaftsleistung abgestürzt. Das Bruttoinlandsprodukt sei laut dem
Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung
(auch Wirtschaftsweise genannt) im Jahr 2020 um rund 5 Prozent zurückgegangen.
Deutschland steht damit nicht allein. Alle EU-Mitgliedstaaten verzeichneten
einen Rückgang ihrer Wirtschaft. In diesem unsicheren Umfeld sehnen sich viele
Bürgerinnen und Bürger nach Sicherheit - nicht nur gesundheitlich, sondern vor
allem auch finanziell. Bislang galten Immobilien immer als krisenfeste Anleihe,
doch mit der Kurzarbeit und dem wirtschaftlichen Rückgang sinkt die
Investitionsbereitschaft. Nach einer Umfrage des Marktforschungsinstituts Civey
für die Zeitung Capital würden fast zwei Drittel der Deutschen in der
Corona-Krise nicht in eine Immobilie investieren. 40 Prozent davon gaben sogar
an "auf keinen Fall" in eine Immobilie investieren zu wollen. Zwei Drittel der
Befragten hielten einen Verkauf für eine unmögliche Idee, wobei 40 Prozent den
Verkauf gänzlich ausschlossen.

Eine mögliche Alternative dazu ist die Investition in Gold. Es gilt als
krisenfest, da Gold durch eine Finanzkrise oder Hyperinflation nicht einfach
entwertet werden kann, wie es bei Geld der Fall ist. Es ist aber nicht nur
krisenfest, sondern auch handfest. Gold besitzt in Form von Barren und Münzen
einen Sachwert, sodass niemals der gesamte Wert des Edelmetalls verloren geht,
wie es bei Bargeld oder Zinsanlagen der Fall sein kann. Herbert Behr, Gründer
der Golden Gates Edelmetalle GmbH, bestätigt: "Wer Vermögenswerte absichern
will, dem sind größere Reserven durch Gold- und Edelmetallinvestments dringend
anzuraten."

Zudem kann Gold, anders als Geld oder Devisen, nicht beliebig vermehrt werden,
da die Vorkommen limitiert sind. Diese Begrenzung und die gleichzeitige enorme
Nachfrage sorgen dafür, dass der Goldwert steigt. In Zeiten eines
internationalen Lockdowns zur Eindämmung des Coronavirus sehen viele Anleger in
der Investition in Gold einen "sicheren Hafen". Bereits in der Vergangenheit hat
Gold in Krisenzeiten als sichere Geldanleihe gedient. In der Finanzkrise 2008
und den darauffolgenden Jahren stieg der Preis je Feinunze von ursprünglich 640
US-Dollar auf 1.100 US-Dollar - ein Wertanstieg von über 70 Prozent. 2020 ist
der Goldpreis sogar über die Marke von 2000 US-Dollar gestiegen. Am 6. August
2020 erreichte das gelbe Edelmetall mit dem Preis von 2.063,68 US-Dollar einen
neuen Allzeit-Rekord.

Der steigende Goldwert wird mit einer Schwäche des US-Dollars erklärt. Das
Vertrauen der Investoren in die amerikanische Währung ist durch die Politik des
abgewählten US-Präsidenten Donald Trump stark gesunken. Da Gold auf dem
Weltmarkt in Dollar gehandelt wird, macht eine Kursschwäche der US-Währung das
Edelmetall in Ländern außerhalb des Dollar-Raums günstiger und stärkt somit die
Nachfrage.

Für das Jahr 2021 rechnen die Experten von Refinitiv Metals Research laut "Der
Aktionär" mit einem volatilen Goldpreis. Den Preis pro Unze sehen sie
durchschnittlich bei 1.890 US-Dollar. Zum Vergleich: Am 1. Dezember 2020 betrug
der Goldpreis 1.814 US-Dollar. Grund für die Schwankung seien laut den Experten
gegenläufige Trends, die den Goldpreis beeinflussen. Auch Gold-Experte Herbert
Behr weiß aus langjähriger Erfahrung, dass Schwankungen beim Goldpreis kein
Grund zur Sorge, sondern ein Abbild der jeweiligen wirtschaftlichen Situation
sind. Der Golden Gates-Chef dazu: "Wem Münzen und Barren zu teuer sind, oder
wenn die Situation beim Gold schwer einzuschätzen ist, lohnt es sich mit
Goldsparplänen in kleineren Schritten Vermögen aufzubauen, welches nie wertlos
wird."

Es heißt, die Nachfrage der Schmuckindustrie werde sich mit plus neun Prozent
auf 1.447 Tonnen nur langsam von ihrem 31-prozentigem Einbruch des vergangenen
Jahres erholen. Ähnlich sieht die Prognose zu den Käufen der Notenbanken aus.
Nachdem sich diese im laufenden Jahr auf 312 Tonnen halbieren werden, wird für
das neue Jahr nur ein kleiner Anstieg auf 385 Tonnen prognostiziert.

Doch die entstandene Nachfragelücke werde laut den Experten durch Investoren
wieder geschlossen. Es wird ein Zuwachs der Nachfrage nach ETFs (Exchange Traded
Funds, börsengehandelte Investmentfonds) von 1.205 Tonnen wie im vergangenen
Jahr auf 1.362 Tonnen im neuen Jahr erwartet. Zugleich soll die Nachfrage nach
Barren und Münzen nach einem Rückgang von sechs Prozent wieder um 13 Prozent auf
1.309 Tonnen steigen.

Pressekontakt:

Golden Gates AG
Demianiplatz 21/22
02826 Görlitz
T:+49 3581 89996-00
mailto:info@goldengates.de
https://www.goldengates.com

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/129241/4815504
OTS: Golden Gates Edelmetalle GmbH
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