Goldpreis: Neuer Anlauf auf die runde 1.900er-Marke?

20.01.2021, 11:57  |  1092   |   |   

Gold kommt wieder voran. Die Analysten der UBS sehen für die Notiz ein gutes Jahr voraus. Derweil produzieren die Goldminer hohe Cashflows, starten Rückkaufprogramme und erhöhen die Dividenden.

Der Goldpreis kommt nach einigen schwachen Tagen wieder voran. Die Analysten der UBS sehen für die Notiz ein gutes Jahr voraus. Derweil produzieren die Goldminer hohe Free Cashflows, starten Aktienrückkaufprogramme und dürften weiter die Dividenden erhöhen.

Der Goldpreis macht, was er will!

Saisonal gesehen sind es gute Monate für den Goldpreis. Doch wie so oft in der aktuellen Pandemie kommt es anders, als es die Erfahrung an der Börse zeigt. Der Goldpreis musste in den vergangenen Tagen kämpfen, hat sich aber nun wieder über die Marke von 1.850 US-Dollar getraut. Das könnte der lang ersehnte Beginn des Aufbruchs Richtung 2.000 Dollar je Unze sein, wie manche Goldbugs hoffen.

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Rückenwind durch Notenbanken und hohe Schulden

Die UBS hat eine sehr nüchterne Analyse für den Goldpreis präsentiert. Die Schweizer Investmentbank sieht ein gutes halbes Jahr für die Unzennotiz voraus, in dem Gold von der weltweiten Geldschwemme profitieren sollte: „Die weltweit anhaltende Reflation, d.h. Zentralbanken, die eine sehr expansive Politik führen, und untragbar hohe Haushaltsdefizite, dürfte 2021 den Anstieg der Edelmetallpreise begünstigen“, schreiben die Analysten. Allerdings hänge vieles davon ab, ob die Federal Reserve dafür sorgt, dass „der Markt negative Realzinsen“ erwartet. Die größte Stütze soll der schwache Dollar sein, der für steigende Edelmetallnotierungen sorgt.

Gold auf 1.950 Dollar per Ende März?

Für das Ende des ersten Quartals erwartet die UBS einen Goldpreis von 1.950 Dollar je Unze und damit rund 100 Dollar mehr als aktuell. Danach soll es aber zu einer Beruhigung kommen, per Ende Juni wird ein Preis von 1.900 Dollar prognostiziert. Einen starken Abfall sehen die Analysten aber nicht für den Rest des Jahres. Die Nachfrage sollte durch die Rückkehr der Schmucknachfrage wieder steigen. Diese war bei den beiden größten Konsumenten – China und Indien – in Folge der Seuche quasi zum Erliegen gekommen.

Gold

Newmont, Barrick und Co.: Hohe Free Cashflows, hohe Dividenden und Aktienrückkäufe

Wenn der Goldpreis aber am Jahresende „nur“ bei 1.800 Dollar steht, wie es die UBS erwartet, werden die Produzenten trotzdem jede Menge Geld verdienen. Wie diese Woche zeigte, haben Firmen wie Barrick Gold oder Endeavour Mining ihre Produktion im Griff. Im Februar wird die Branche dann reihum auch die Finanzzahlen melden. Wir erwarten, dass die Top-Goldminer bei den Kosten durchweg zwischen 900 und maximal 1.150 Dollar je Unze landen. Das verspricht auf dem aktuellen Niveau also weiter satte Nettogewinne und positiven Cashflows. Nicht umsonst hat der Branchenprimus Newmont Mining ein Aktienrückkaufprogramm im Volumen von 1 Mrd. Dollar aufgelegt. Die Mitbewerber dürften hier und ebenso bei der Dividende aktiv werden.

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