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Reputationsmessung Diese Kreditinstitute konnten die Corona-Krise kommunikativ am besten nutzen

Nachrichtenagentur: news aktuell
21.01.2021, 12:15  |  164   |   |   

Hamburg (ots) -

- Hamburger Sparkasse setzt in der Kommunikation stark auf ihr Engagement in der
Pandemie und profitiert davon

Im Lockdown glänzen besonders zwei Sparkassen: Sie setzen sich im
Reputationsranking für die Shutdown-Monate April bis Juni 2020 an die Spitze. Am
besten gelingt es der Hamburger Sparkasse (Haspa) ,durch den starken Fokus auf
ihr Engagement in der Pandemie zu punkten. Dahinter folgt die Nassauische
Sparkasse gleichauf mit der Postbank . Dies sind Ergebnisse einer
Reputationsmessung des Instituts für Management- und Wirtschaftsforschung
(IMWF), für die die Kommunikation von 20 Kreditinstituten aus mehreren Millionen
Internetquellen im deutschsprachigen Web ausgewertet wurde.

Ausschlaggebend für den Platz im Reputationsranking sind sowohl die Sichtbarkeit
wie auch die Tonalität der Beiträge, Quantität und Qualität fließen also
gleichermaßen mit ein. Banken und Sparkassen kommt in der Krise eine wichtige
Rolle zu, denn sie sorgen für Stabilität und Liquidität. Doch nicht alle konnten
in der Öffentlichkeit auch kommunikativ punkten. Eine Sonderstellung nehmen die
Sparkassen ein, wie die Studie zeigt: Sie sind mit ihrer regionalen Verwurzelung
und oft jahrzehntelangen Kundenbeziehungen als Ratgeber in der Krise besonders
gefragt. "Sparkassen sind traditionell nah dran an der regionalen Wirtschaft,
den Betrieben und ihren Stammkunden, sie kennen die Ängste und Nöte der Menschen
vor Ort häufig besser als eine Direktbank. Gerade sie können jetzt mit
Kundennähe punkten", sagt Jörg Forthmann, Geschäftsführer des IMWF. Wie sich die
Banken und Sparkassen geschlagen haben, zeigt das Reputationsranking.

Top 10-Ranking der Institute mit der besten Reputation in der Corona-Krise (auf
einer Skala von 0 bis 100)

1. Hamburger Sparkasse (53 Punkte)
2. Nassauische Sparkasse (48 Punkte)
3. Postbank (48 Punkte)
4. Deutsche Bank (44 Punkte)
5. Dortmunder Volksbank (43 Punkte)
6. Targobank (42 Punkte)
7. Sparda-Bank West (41 Punkte)
8. Sparkasse Hannover (41 Punkte)
9. Stadt- und Kreissparkasse Leipzig (40 Punkte)
10. HSBC Trinkaus & Burkhardt (40 Punkte)

Die Krise als kommunikative Chance

Den Gesamtsieg sichert sich die Haspa auch dank ihrer hohen Frequenz, wie die
quantitative Auswertung zeigt. Sie hat den höchsten Anteil von Beiträgen mit
Corona-Bezug, gefolgt von Postbank und Deutscher Bank . Die Hanseaten haben
damit am stärksten forciert, ihr Engagement für die Hamburger und für die
Hamburger Wirtschaft herauszustellen.

Top 10 - die höchsten Anteile der Corona-Berichte an der gesamten Medienresonanz

1. Hamburger Sparkasse (19 Prozent)
2. Postbank (15 Prozent)
3. Deutsche Bank (10 Prozent)
4. Commerzbank (9 Prozent)
5. Hypo Vereinsbank (8 Prozent)
6. Santander Consumer Bank (7 Prozent)
7. Stadtsparkasse München (7 Prozent)
8. Dortmunder Volksbank (6 Prozent)
9. Sparkasse Köln Bonn (5 Prozent)
10. Berliner Volksbank (5 Prozent)

Spitzenreiter geben ein Beispiel

"Unsere Messung zeigt einmal mehr ganz deutlich, dass Kreditinstitute auch in
schwierigen Lagen gute Chancen haben, ihre Reputation aufzupolieren. Andere
Häuser können sich ein Bespiel nehmen an unseren Spitzenreitern im
Reputationsranking", sagt IMWF-Geschäftsführer Forthmann. "Eine Krise, die das
gesamte Land beschäftigt, sollte nicht unterschätzt, aber auch nicht gemieden
werden. Gelingt eine positive Kommunikation, zahlt das direkt auf die Reputation
und die gesellschaftliche Akzeptanz von Banken und Sparkassen ein."

Hintergrundinformationen

Für die Studie "Auswirkungen der Corona-Krise auf Kreditinstitute" untersuchte
das IMWF die Online-Reputation von insgesamt 20 Geldhäusern zu fünf relevanten
Dimensionen. Dazu zählen Performance durch Nachhaltigkeit,
Arbeitgeber-Performance, Produkt- und Service-Performance, wirtschaftliche
Performance sowie Performance des Managements. Im ersten Schritt der
Datenerhebung wurden insgesamt 91.000 Aussagen im Zeitraum April bis Juni 2020
aus mehr als 430 Millionen Online-Quellen (Medien, Facebook, Twitter, Foren,
Blogs, Communities etc.) zu sechs Sparkassen, vier Volksbanken, drei
Sparda-Banken und sieben klassischen Kreditinstituten analysiert. Mittels KI
wurden die Aussagen nach Themen sortiert und auf ihre Tonalität untersucht.
Zusätzlich wurde das Verhältnis positiver zu negativer Aussagen der Beiträge mit
Corona-Bezug ausgewertet und verglichen. Der Reputationsindex zeigt auf einer
Skala von 0 bis 100 einen Wert für die Reputation eines jeden Kreditinstituts.

IMWF - Institut für Management- und Wirtschaftsforschung

Das IMWF wurde aus der Erfahrung heraus gegründet, dass die Ergebnisse
wissenschaftlicher Ausarbeitungen und Marktanalysen für Entscheider in der
Wirtschaft oftmals nicht die hinreichende Praxisnähe und Relevanz haben. In
Folge dessen bleibt die Unterstützung wissenschaftlicher Institutionen durch
Unternehmen oftmals hinter den Erwartungen der Lehrstühle zurück. Vor diesem
Hintergrund versteht sich das IMWF als Plattform, auf der Kontakte zwischen
Wissenschaft und Unternehmen geknüpft werden, die an fundierter Aufarbeitung
relevanter Management- und Wirtschaftsthemen interessiert sind.

Dieses Netzwerk wird wesentlich durch Wilhelm Alms aufgebaut. Er hat als
ehemaliger Vorstandsvorsitzender von Mummert Consulting vielfältige Erfahrungen
mit der Umsetzbarkeit von Forschungsergebnissen in der Managementpraxis
gesammelt und hat es sich zur Aufgabe gemacht, Brückenschläge zwischen
Wissenschaft und Wirtschaft zu initiieren.

Wenn Sie an diesem Netzwerk partizipieren wollen, freut sich das IMWF über Ihre
Nachricht. Von wissenschaftlichen Partnern wird erwartet, nachweislich
praxisorientierte Forschung leisten zu wollen. Im Gegenzug hierzu obliegt es den
eingebundenen Unternehmen, relevante Fragestellungen zu formulieren und die
Freiräume für die Aufarbeitung dieser Themen zu gewährleisten.

Weitere Informationen finden Sie unter http://www.imwf.de

Pressekontakt:

Jörg Forthmann
IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung GmbH
Telefon: +49 (0) 40 253 185 - 111
mailto:info@imwf.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/65649/4817768
OTS: IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung GmbH


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