Künstliche Intelligenz für die Gesundheit

Gastautor: Dirk Müller
21.01.2021, 14:55  |  640   |   |   

Künstliche Intelligenz wird in der modernen Medizin der Zukunft quasi zu einem „Co-Piloten“ mutieren, der den Menschen entsprechend jedoch nicht völlig ersetzen wird.

Vielmehr soll uns die Technologie dabei unterstützen, menschliches Leid zu verhindern, Krankheiten frühzeitig zu erkennen sowie effektive und personalisierte Medikamente zu entwickeln. Hiermit beschäftigt sich die neueste Ausgabe von CK*Trends!
Das Streben nach einem langen und krankheitsfreien Leben ist so alt wie die Menschheit selbst und sorgt als Triebfeder seit Menschengedenken dafür, dass laufend medizinische Innovationen vorangetrieben werden. Krankheiten, die in den letzten Jahrhunderten noch einem Todesurteil gleichkamen, konnte mithilfe der stetigen Entwicklung in der Medizin sukzessive der Schrecken genommen werden.

Heute kaum mehr vorstellbar, vermochte es eine simple bakterielle Infektion noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts einen jungen und kerngesunden Menschen dahinzuraffen. Die durchschnittliche Lebenserwartung in Deutschland im Jahr 1900 betrug, mitunter auch hervorgerufen durch Krieg und Mangelernährung, lediglich 46 Jahre. 

Dank der Etablierung von Antibiotika und der Erforschung von Viren- und Bakterienstämmen konnte vielen einstmals lebensbedrohlichen Krankheitserregern der Schrecken genommen werden und der Gesundheitszustand flächendeckend verbessert werden.

Demut trotz Fortschritt

Im Rückspiegel betrachtet haben wir als Spezies Mensch Enormes geleistet. Wir konnten Krankheiten besiegen und verfügen heute, so glauben wir zumindest, über das Wissen hinsichtlich der Logiken und Gesetzmäßigkeiten der Natur. Dieses – vermeintliche - Wissen um der Weisheit letzter Schluss hat unsere Spezies aber auch arrogant und selbstherrlich gegenüber der Natur und dem Planeten gemacht. 

Allerdings, das Grundprinzip der Wissenschaft fußt auf der These „Ich weiß, dass ich nichts weiß“. Keine Dogmen, keine Ideologien bringen den Menschen weiter, sondern die Fähigkeit, sich und die eigenen Thesen jeden Tag aufs Neue zu prüfen und kritisch zu hinterfragen. Nur so ist Fortschritt und laufender Erkenntnisgewinn überhaupt denkbar.

Die Erkenntnisse der modernen Medizin ermöglichen es, die Lebensqualität für jeden einzelnen zu verbessern. Und dank der digitalen Möglichkeiten der Moderne hat die Menschheit nun auch endlich die Chance, eine schier unendliche Menge an Daten global zu sammeln, zu speichern und in Kontext zueinander zu setzen. 

Um die hochkomplexen Mechanismen und Wechselwirkungen im menschlichen Körper besser verstehen zu können und adäquate Antworten auf alle möglichen Krankheitsbilder zu haben, ist dies auch bitter nötig. Uns fehlt lediglich ein Co-Pilot, der dort weitermacht, wo der menschliche Geist seine Grenzen hat.

Künstliche Intelligenz in der Gesundheit wird dieser Co-Pilot werden, der den Menschen aber nicht ersetzen wird. Vielmehr soll uns die Technologie dabei unterstützen, menschliches Leid zu verhindern, Krankheiten frühzeitig zu erkennen sowie effektive und personalisierte Medikamente zu entwickeln. 
Zudem kann dank dem klugen Einsatz von KI die medizinische Grundversorgung verbessert und Ärzte von zeitraubenden und sich wiederholenden Tätigkeiten befreit werden, damit diese wieder mehr Zeit für den Patienten haben, anstatt sich mit Papierkram abmühen zu müssen.

Was KI in der Gesundheit schon heute möglich macht

Schon heute unterstützen KI-Systeme Ärzte in der Früherkennung von Krebs und helfen damit, unnötiges Leid zu verhindern oder zumindest zu begrenzen. Und die effiziente Handhabung großer Datensätze im Gesundheitswesen mithilfe ausgeklügelter KI könnte verhindern, dass Patienten zu spät oder gar mit den falschen Behandlungsansätzen versorgt werden. 

Wichtig ist lediglich, verantwortungsvoll mit diesen empfindlichen Daten und der Technologie umzugehen. Amazon, Alphabet und der Rest von Big Tech haben ihre Fühler schon längst ausgestreckt. Hier sind auch Gesellschaft und Politik gefordert, sich dem Thema nicht furchtvoll zu verschließen. 

Vielmehr ist es nötig, durch einen öffentlich geführten politischen Diskurs, Künstliche Intelligenz und Digitalisierung in der Gesundheit in die richtigen Bahnen zu lenken. Ansonsten läuft die Gesellschaft Gefahr, von Amazon & Co. früher oder später vor vollendete Tatsachen gestellt zu werden.

Glücklicherweise gibt es aber auch jenseits der digitalen Datenkraken nicht wenige Spieler, die ihren Beitrag leisten möchten, um das Gesundheitswesen effizienter zu gestalten und somit einen wertvollen Dienst für die Gesellschaft zu erbringen. Die wichtigsten Spieler rund um den Trend ‚KI in der Gesundheit‘ und die weitere Marschroute des Zukunftsmarktes hat Dr. Eike Wenzel in dieser erkenntnisreichen Studie wieder für uns aufbereitet. 

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen!

Autor: Christof von Wenzl vom Cashkurs*Trends-Team



Diesen Artikel teilen


ANZEIGE

Broker-Tipp*

Über den Smartbroker, ein Partnerunternehmen der wallstreet:online AG, können Anleger ab null Euro pro Order den Dirk Müller Premium Aktien Fonds (WKN: A111ZF / ISIN: DE000A111ZF1) erwerben. Übringens: Beim Smartbroker gibt es alle Aktien, Anleihen, 18.000 Fonds ohne Ausgabeaufschlag, ETFs, Zertifikate und Optionsscheine für vier Éuro pro Order. Beim Smartbroker fallen keine Depotgebühren an. Der Anmeldeprozess für ein Smartbroker-Depot dauert nur fünf Minuten.

Service: Produktauswahl*

Wir haben für Sie, unsere Leser aus der Anlegerklasse Selbstentscheider, selbstverständlich den Produktlink zum Thema:

Dirk Müller Premium Aktien R (Aktienfonds) bei unserem Partner FondsDISCOUNT.de. Dort finden Sie auch detaillierte Produktbesprechungen und Zeichnungsmöglichkeiten.

Lesen Sie das Buch von Dirk Müller*:

* Wir möchten unsere Leser ehrlich informieren und aufklären sowie zu mehr finanzieller Freiheit beitragen: Wenn Sie über unseren Smartbroker handeln, auf Produkt-Links klicken und sich vielleicht für das Produkt zum Thema entscheiden, wird uns das vergütet.

Bei den Links zu einzelnen Kapitalmarkt-Produkten liegt es auf der Hand, dass wir dabei auf Produktseiten unseres Partners FondsDISCOUNT.de verlinken - nicht ohne handfesten Grund: FondsDISCOUNT.de  - zur „Bank des Jahres“ gekürt - bietet über 22.826 Investmentfonds ohne Ausgabeaufschlag an. Hinzu kommen ETFs, Direktinvestments und Robo-Advisor-Lösungen – alle zu preisgünstigen Konditionen. Einfach viele Auswahlmöglichkeiten für Selbstentscheider.


ANZEIGE

Wertpapier



0 Kommentare

Schreibe Deinen Kommentar

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren. Anmelden | Registrieren

 

Disclaimer

Künstliche Intelligenz für die Gesundheit Künstliche Intelligenz wird in der modernen Medizin der Zukunft quasi zu einem „Co-Piloten“ mutieren, der den Menschen entsprechend jedoch nicht völlig ersetzen wird. Vielmehr soll uns die Technologie dabei unterstützen, menschliches Leid zu verhindern, Krankheiten frühzeitig zu erkennen sowie effektive und personalisierte Medikamente zu entwickeln. Hiermit beschäftigt sich die neueste Ausgabe von CK*Trends!

Community