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Wistron und Kalray stellen das Speichersystem FURIO1200 vor - Seite 2

Nachrichtenquelle: Business Wire (dt.)
22.01.2021, 03:26  |  169   |   |   

Während die meisten Speicherplattformen über einen gewöhnlichen x86-Prozessor verfügen, arbeitet im FURIO1200-System der Kalray MPPA Coolidge Intelligent Processor. Der MPPA-Prozessor wurde eigens dafür entwickelt, gewaltige Datenströme in Echtzeit parallel zu verarbeiten, und überwindet den bisherigen Engpass bei der Ausführung intensiver Datendienste, z. B. Funktionen zur Sicherung von Daten bei hoher Systemauslastung. Dies ermöglicht eine beispiellose Leistungssteigerung und die Verringerung der Auslastung auf den an FURIO1200 angeschlossenen Servern, wodurch kostspielige Ressourcen für die Nutzer des Rechenzentrums frei werden.

Der Machbarkeitsnachweis (Proof of Concept, PoC) für FURIO1200 wird im ersten Quartal dieses Jahres vorliegen, und der Beginn der Serienproduktion wird für Mitte 2021 erwartet. Erste Kundentestläufe sind in den kommenden Wochen geplant.

FURIO1200 verfügt über ein 2U-Gehäuse mit Gen3-PCIe-Fabric mit umfassendem Chassis-Management und einer redundanten, effizienten Stromversorgung, das 24 U.2-NVMe-SSDs und mehrere PCIe-K200 Coolidge-basierte Smart-Storage-Adapter-Lösungen aufnehmen kann. FURIO1200 erreicht mehr als 12 Millionen IOPS (Input/Output-Operationen pro Sekunde) bei einem Latenzbereich von 20 bis 50 μs und einem globalen Durchsatz von bis zu 72 GB/s und bietet eine parallele Unterstützung von Datensicherungsdiensten wie Erasure Coding.

FURIO1200 ist mit Kalray K200-Karten ausgestattet, auf denen die NVMe-oF-Software von Kalray ausgeführt wird, die vom InterOperability Laboratory an der University of New Hampshire (UNH-IOL) zertifiziert wurde, einem unabhängigen Testlabor für Standardkonformitätslösungen und herstellerübergreifende Interoperabilität.

Ein weiteres herausragendes Merkmal von FURIO1200 ist die nahtlose Unterstützung der Protokollstandards NVMe-over Fabric („NVMe-oF“) über RDMA („RDMA over Converged Ethernet“, RoCE) oder über TCP. Diese Dual-Persona-Fähigkeit verschafft wachsenden Rechenzentren die notwendige Flexibilität und minimiert die Investitionen bei gleichzeitiger Maximierung der Rentabilität und Lebensdauer von FURIO1200-basierten Infrastrukturen.

Darüber hinaus sind die intelligenten Prozessoren der Kalray-Karten vollständig programmierbar und werden zusammen mit einem offenen SDK bereitgestellt. Diese Merkmale machen FURIO1200 zu einer evolvierenden, anpassbaren und zukunftssicheren Lösung. Für kommende Softwareversionen ist die Einführung zusätzlicher Funktionen wie KVS, Offloading von Inline-Sicherheitsdiensten (z. B. SSL-TLS oder IPSEC), rechnergestützter Speicherung, KI-Analytik und Unterstützung von Cluster-Speichern geplant.

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