Modern Food Report Spaniens Regierung investiert in Fleischzucht; Nachfrage nach Bio-Gemüse steigt massiv

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Nachrichtenquelle: Shareribs
22.01.2021, 17:34  |  173   |   

Madrid 22.01.2021 - Die spanische Regierung investiert mehr als fünf Millionen Euro in die Entwicklung von Fleischkulturen. Die Nachfrage nach Bio-Gemüse ist im vergangenen Jahr stark angestiegen.

Die Entwicklung von Fleischalternativen aus Pflanzen wurde von Beyond Meat und Impossible Foods zur beeindruckenden Marktreife geführt. Einen andren Ansatz verfolgen Forscher, die Fleisch im Labor züchten wollen. Es wäre damit möglich, Kunden echtes Fleisch anzubieten und gleichzeitig eine vegetarische Ernährung zu ermöglichen. Ein weiterer Vorteil wäre die wohl deutlich reduzierte Beeinträchtigung der Umwelt durch eine mögliche Reduktion der Viehzucht, die weltweit als eine der größten Verursacher von Treibhausgasemissionen gelten.

In Singapur wurde kürzlich das erste Produkt dieser Art zugelassen. In Spanien hat das Unternehmen BioTech Foods mitgeteilt, dass man im Rahmen einer Forschungsinitiative 5,2 Mio. Euro erhalten habe.

Das Projekt CULTUREDMEAT soll die Entwicklung von zellulärem Fleisch vorantreiben. BioTech Foods selbst verfügt seit dem Jahr 2017 über die Marke Ethicameat, verschiedene Produkte aus Fleischkulturen anbietet.

Das spanische Wissenschaftsministerium, welches 3,7 Mio. Euro der Summe beisteuert, will mit den Investitionen zur Reduktion verschiedener Volkskrankheiten beitragen, deren Ursachen in rotem Fleisch gesehen werden.

Nachfrage nach Bio-Gemüse steigt massiv

Wie Food Dive unter Berufung auf den 2020 Organic Produce Performance Report berichtet, ist der Absatz von Bio-Gemüse in den USA im vergangenen Jahr um 14,2 Prozent auf 8,5 Mrd. USD gestiegen. Die wichtigste Produktklasse waren abgepackte Salate, wo ein Wachstum von 15,4 Prozent verzeichnet wurde. Bei Beeren war ein Plus von 12,2 Prozent zu verzeichnen, die Nachfrage nach Bio-Äpfel stieg um 11,1 Prozent.

Das größte prozentuale Plus war derweil bei Bio-Gewürzen und Kartoffeln zu verzeichnen.

Das Organic Produce Network geht davon aus, dass das Nachfragewachstum auch im neuen Jahr weitergehen werde, wenn Herausforderungen in der Lieferkette vermieden werden können.


Einer der großen Erfolge auf dem Gebiet von Innovationen bei Lebensmitteln war vor einiger Zeit das US-Unternehmen Beyond Meat, dem es gelungen ist, pflanzenbasierte Produkte anzubieten, die in den Augen der meisten Kunden geschmacklich mit richtigem Fleisch konkurrieren können. Es öffnet sich somit ein riesiger Markt für Unternehmen mit entsprechenden Angeboten, da das Interesse der Kunden groß ist. Bei Meticulous Research erwartet man bis zum Jahr 2027 ein Umsatzpotential von mehr als 74 Mrd. USD mit veganen Lebensmitteln.

Plant & Co. Brands Ltd. (WKN: A2QKMC), die in Kanada unter dem Symbol VEGN gehandelt wird, positioniert sich in diesem Bereich als Art Holdinggesellschaft, die sich gesunder Ernährung und Wellness bei höchsten Qualitätsstandards verpflichtet fühlt. Im Rahmen dessen hat das Unternehmen im August dieses Jahres Plant & Co. Marche übernommen, die in Toronto einen gleichnamigen Markt betreibt und die weitere Standorte in Ontario, Quebec und British Columbia plant. Filialen in den US-Metropolen wie Miami, Los Angeles oder Portland stehen ebenfalls auf der Agenda.

Für breitere Aufmerksamkeit sorgte der Übernahmevertrag mit Holy Crap Brands, der Ende November 2020 geschlossen wurde. Holy Crap konzentriert sich auf Cerealien, bei denen nur zertifiziert biologische, gentechnikfreie, koschere und glutenfreie Zutaten zum Einsatz kommen. Im kanadischen Fernsehen hatte Holy Crap in der Sendung Dragons Den (Die Höhle der Löwen) ihren Auftritt und konnte sich dort einem breiteren Publikum vorstellen. Die Tatsache, dass es Produkte von Holy Crap sogar bis auf die ISS schafften, unterstreicht die hohe – und von der NASA kontrollierte – Qualität. Im laufenden Geschäftsjahr dürfte Holy Crap die geplante Umsatzmillion schaffen, im nächsten Jahr soll mit mehr Produktvielfalt ein Umsatz von 2,5 Mio. CAD erreicht werden.


Quelle: www.youtube.com/watch?v=_SIwNXfiSzc

Plant & Co. Brands gab am 17. Dezember 2020 bekannt, dass man gemeinsam mit der Universität Manitoba an der Entwicklung einer Nahrungsmittellinie auf Hanfbasis arbeite. Diese soll glutenfrei und eiweißreich sein und eine Alternative zu Produkten auf Milch- und Eibasis darstellen. Der CEO Shawn Moniz sagte, dass man über Fusions- und Übernahmekandidaten eine Premiummarke etablieren will. gleichzeitig soll das organische Wachstum vorangetrieben werden. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/3hekYZd

Am 21. Dezember 2020 teilte Plant & Co. Brands mit, dass man auf Amazon.com einen strategischen Wechsel vom Vendor zum Seller Central vollziehen werde. Damit soll der Verkaufsumsatz der Marke Holy Crap in Kanada gesteigert werden. CEO Shawn Moniz sieht dies auch als Weg zur Expansion auf den wichtigen US-Markt. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/37BoQAb

Plant & Co Brands hat am 7. Januar mitgeteilt, dass die Aktionäre von Holy Crap die Übernahme durch Plant & Co im Rahmen der Hauptversammlung genehigt hätten. Dies ebene den Weg für die Expansion in Zentralkanada, sowie den wichtigen US-Market für pflanzliche Cerealien und Müslieriege. Weiterhin wurde mitgeteilt, dass der Absatz von pflanzlichen Frühstückscerealien in der zweiten Jahreshälfte auf Amazon.com um 120 Prozent gestiegen sei. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/3sb9iM7

Plant & Co. Brands teilte am 13. Januar mit, dass Robert Chalmers in den Beirat des Unternehmens berufen wird. Chalmers Plant & Co sieht damit einen wichtigen Schritt auf dem Weg auf den US-Market. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/39uRdQw

Plant & Co. Brands
hat am 14. Januar mitgeteilt, dass Holy Crap, welches in Kürze mit der 100-prozentigen Tochter von Plant & Co fusionieren wird, Rekordverkäufe mit Frühstückscerealien verzeichnete. Der Absatz stieg im Jahr 2020 um 129 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/3qom5cd

Plant & Co hat am 19. Januar die Übernahme von YamChops bekanntgegeben. YamChops ist die erste vegane Metzgerei Kanadas und produziert und vertreibt 17 eigene Produkte, die auf Hähnchen, Schweinefleisch und Fisch auf pflanzlicher Basis. YamChops vertreibt zudem auch andere vegane Lebensmittel im B2B und im B2C-Bereich. Der CEO von Plant & CO Shawn Moniz sagte dazu, dass die Übernahme von YamChops Teil der Unternehmensstrategie sei, schnell mit einer bekannten und vertrauenswürdigen Marke auf den Markt zu kommen. Die Übernahme von YamChops gilt dabei als Trendwende.

YamChops ist seit 2008 auf dem Markt tätig. Im Rahmen der Übernahme durch Plant & Co sollen die Produkte von YamChops auch auf den US-Markt gebracht werden. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/2M8rMfm

Plant & Co. Brands Ltd. (WKN: A2QKMC) hat erst vor wenigen Tagen eine Finanzierungsrunde abgeschlossen, die stark überzeichnet war. Dabei wurden 4,2 Mio. CAD frisches Kapital eingesammelt, die nun für weitere Fusionen und Übernahmen verwendet werden sollen, um die aggressive M&A-Strategie weiter fortzusetzen. Plant & Co. Brands Ltd. (WKN: A2QKMC) ist angesichts der Bewertung der Peer Group, wozu unter anderem The Very Good Food Company oder Else Nutrition zählen, günstig bewertet. Mehr zu den Plänen und den guten Aussichten für Plant & Co. Brands Ltd. (WKN: A2QKMC) lesen Sie hier: https://bit.ly/37rzqtC


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