DAX-Wochenplan: Konsolidierung im DAX dauert länger

DAX-Wochenplan Konsolidierung im DAX dauert länger

24.01.2021, 13:02  |  6525   |   |   

Die Konsolidierung im DAX dauert länger und hat nun nicht mehr die Kraft gehabt, die 14.000 nachhaltig zu überschreiten. Trotz der Erleichterung über die schnelle Einsetzung des neuen US-Präsidenten bleibt die Lage anges

Das Wochensaldo im DAX betrug in dieser Woche nur 90 Punkte. Damit bleibt die runde Marke von 14.000 Punkten ein respektabler Widerstand im Markt.

Nach einem positiven Wochenstart wechselten sich die Wochentage in der Performance ab. Wir näherten uns wieder der runden 14.000er-Marke an. Fast schon magnetisch, wie dieser Rückblick von Donnerstagmorgen aufzeigt:

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Schliesslich übersprang der DAX am Donnerstag im Vorfeld der EZB-Sitzung und im Nachgang an die US-Vereidigung des neuen Präsidenten Joe Biden diese runde Marke. Es blieb bei einer kurzen Überschreitung. Die EZB selbst konnte keine Impulse setzen, die für weitere Kursaufschläge reichten. Sie signalisierte eher eine abwartende Haltung und ließ weitere mögliche Maßnahmen offen.

Die 14.000 Punkte waren somit Anziehungspunkt und Widerstand zugleich, wie ich am Freitagmorgen in der Tagesanalyse vermerkte (Rückblick):

 

 

Genau dort scheiterte der Index auch schon in der Kalenderwoche zuvor.

Dazu noch ein Hinweis: Als Kalenderwoche habe ich in meinen Analysen die internationale Variante gewählt, bei der die erste Kalenderwoche immer mit dem 1. Januar beginnt. In einigen anderen Publikationen startet die erste Kalenderwoche gemäß ISO 8601 erst ab dem 4. Januar 2021. Bitte lassen Sie sich dadurch nicht verwirren.

Ohne Verwirrung entfernte sich der DAX am Freitag von diesem Widerstand und zehrte das Wochenplus beinahe auf. Enttäuschende Quartalszahlen von den US-Giganten IBM und Intel sorgten für Gewinnmitnahmen im ganzen Sektor. So fiel letztlich auch der DAX noch einmal leicht und beendete die Woche unter 13.900 Punkten.

Die Tagessalden zeigen zudem eine geringe Volatilität auf. Zwischen 116 und 153 Punkten war die jeweilige Tagesrange eingerahmt:

 

 

Laufen wir so ruhig in den Februar hinein?

Den Widerstand vor Augen befinden wir uns übergeordnet in einer größeren Konsolidierungszone. Diese lässt sich im Stundenchart sehr gut skizzieren:

 

 

Es ist der Bereich um das alte Februarhoch aus dem Vorjahr. Hier tut sich der Markt vor allem in den letzten Wochen immer wieder schwer, nachhaltig eine Richtung zu finden.

Übergeordnet verengt sich die Chartsituation zunehmend. Ein Aufwärtstrend im Stundenchart trifft auf den Abwärtstrend, welcher vom Allzeithoch ausgehend die Kurse seit mehr als zwei Wochen deckelt:

 

 

Auf welcher Seite erfolgt der nächste Ausbruch?

Die eingangs skizzierte Widerstandszone auf der Oberseite bleibt weiterhin das nächste Ziel der Bullen:

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