Neue Studie der University of Calgary und von Curelator zeigt, dass zwischen Stress und Migräne erstaunlicherweise kein Zusammenhang besteht

Nachrichtenquelle: PR Newswire (dt.)
25.01.2021, 10:00  |  181   |   |   

- Bei nur 7,1 % der Patienten standen deren Anfälle mehrheitlich im Zusammenhang mit einem erhöhten Stressempfinden. 76 % aller Migräneanfälle standen im Zusammenhang mit einem gleichbleibenden oder abnehmenden Stressempfinden.

- Bei dieser bislang größten Stress-Migräne-Studie wurden 351 Patienten drei Monate lang beobachtet.

- Die von Curelator geleitete und in Zusammenarbeit mit der Universität Calgary durchgeführte Studie ist einzigartig. Das Besondere daran ist, dass statt aggregierten Daten individuelle Muster analysiert wurden.

CAMBRIDGE, Mass., 25. Januar 2021 /PRNewswire/ -- Mit seinem heute bekannt gegebenen, neuen Datenmaterial stellt Curelator die uralte Ansicht in Frage, dass Stress ein bedeutender Auslöser für Migräneanfälle ist.[1] Die Ergebnisse werden in der Januarausgabe der führenden medizinischen Fachzeitschrift Headache veröffentlicht. Sie unterstreichen, wie wichtig bei Migräne personalisierte, phänotypische Analysen und Behandlungspläne sind.

Curelator Logo (PRNewsfoto/Curelator, Inc.)

Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass bei nur 7,1 % der Patienten deren Anfälle mehrheitlich im Zusammenhang mit einem erhöhten Stressempfinden standen. Die meisten Personen (61,5 %) hatten bei über 50 % ihrer Anfälle vorher gleichbleibende Stressniveaus. Nur 3,4 % hatten die Hälfte ihrer Anfälle nach abnehmenden Stressniveaus. Die restlichen Personen (28 %) hatten vor ihren Anfällen eine Mischung aus erhöhten, gleichbleibenden und/oder abnehmenden Stressniveaus.

Unter allen Personen gab es zudem nur vor 24 % der Migräneanfälle ein erhöhtes Stressempfinden. Vor 76 % der Migräneanfälle hatten die Patienten dagegen ein gleichbleibendes oder sogar abnehmendes Stressempfinden.

„Diese Ergebnisse deuten stark darauf hin, dass das Stressempfinden als Auslöser von Migräneanfällen bei den meisten Patienten von geringerer Bedeutung ist als zuvor angenommen", meint Dr. med. Serena Orr. Sie ist Seniorautorin der Studie, Kopfschmerzspezialistin und Kinderneurologin und forscht an der Cumming School of Medicine der University of Calgary in Kanada. „Dies widerspricht der bisherigen Annahme, dass erhöhter Stress immer wieder Migräneanfälle auslöst. Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass dieser Zusammenhang eher selten ist."

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Neue Studie der University of Calgary und von Curelator zeigt, dass zwischen Stress und Migräne erstaunlicherweise kein Zusammenhang besteht - Bei nur 7,1 % der Patienten standen deren Anfälle mehrheitlich im Zusammenhang mit einem erhöhten Stressempfinden. 76 % aller Migräneanfälle standen im Zusammenhang mit einem gleichbleibenden oder abnehmenden Stressempfinden. - Bei dieser bislang …

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