PALLADIUM Eine zähe Angelegenheit

26.01.2021, 15:27  |  671   |   |   

Seit Wochen bewegt sich Palladium in einer übergeordneten Handelsspanne

Seit Wochen bewegt sich Palladium in einer übergeordneten Handelsspanne und oszilliert hierbei zwischen den 2.200 / 2.250 US-Dollar auf der Unterseite und den 2.500 US-Dollar auf der Oberseite. Anfang Januar wurde es kurzzeitig spannend, als die Oberseite der Handelsspanne in Bedrängnis geriet. 

Rückblick. In unserer letzten Kommentierung vom 28.12. hieß es unter anderem „[…]Die zuletzt genannten Preisbereiche dominieren auch derzeit das Handelsgeschehen bei Palladium.  Die 2.500 US-Dollar als Widerstand stehen genauso im Fokus, wie die 2.250 US-Dollar als Unterstützung. Zuletzt blieben dynamische Bewegungen aus, so dass sich aus charttechnischer Sicht in den letzten Handelstagen eine symmetrische Dreiecksformation (orange) ausgebildet hat, in deren Spitze Palladium aktuell läuft.  Ein Ausbruch könnte unmittelbar bevorstehen. Die Gefahr von Fehlsignalen ist vor diesem Hintergrund nicht zu unterschätzen. Das Erreichen wichtiger Marken auf der Ober- bzw. Unterseite würde den etwaigen Ausbruchsversuchen Relevanz verleihen. Bei einem aufwärtsgerichteten Ausbruch sollten die 2.500 US-Dollar rasch überwunden werden, um den Ausbruch Relevanz zu verleihen. Ein abwärtsgerichteter Bewegungsimpuls würde hingegen Relevanz erlangen, wenn er Palladium unter die 2.200 US-Dollar führen würde. Hier verläuft neben einer wichtigen Horizontalunterstützung gegenwärtig auch die 200-Tage-Linie.“

Anfang Januar löste Palladium zunächst die zuletzt thematisierte Dreiecksformation (nun rot dargestellt) über die Oberseite auf. Zügig erreichte das Edelmetall die Oberseite der Handelsspanne; den Bereich von 2.500 US-Dollar. Die Spannung stieg. Ein signifikanter Ausbruch über die 2.500 US-Dollar hätte die Aufwärtsbewegung weiter befeuert. Doch Palladium versagten im entscheidenden Moment die Kräfte. Trotz einiger vielversprechender Versuche gelang es dem Edelmetall nicht, die Widerstandszone auszuhebeln. Im Ergebnis fiel Palladium in die Handelsspanne zurück. 

Kurzum: Das Warten auf frische Impulse geht erst einmal weiter. Externe Impulsgeber fehlen derzeit. Aktuell scheint Palladium die Kraft zu fehlen, signifikante Aufwärtsbewegung auf die Beine stellen zu können. Gleichzeitig kommt aber auch (noch) kein Abgabedruck aus. Uns so bleibt es dabei: Erst ein signifikanter Vorstoß über die 2.500 US-Dollar oder aber ein Abtauchen unter die 2.200 US-Dollar könnten die Patt-Situation auflösen.
 

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