Jetzt 2.500 Euro investieren und 365 Euro Dividenden als Zusatzrente kassieren

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
27.01.2021, 07:27  |  3769   |   |   

Für Menschen, die für den Ruhestand Geld anlegen, gibt es verschiedene Möglichkeiten, über Rendite und Ausschüttungen nachzudenken. Mir hilft es, in 365-Euro-Paketen zu denken, die in Form von Dividenden als Zusatzrente meinen Wohlstand mehren werden.

Darum geht’s beim 365-Euro-Modell

Wenn wir über Aktien sprechen, dann kommt oft die Frage nach der Dividende auf. Dann wird die letzte oder eine erwartete Ausschüttung ins Verhältnis mit dem aktuellen Aktienkurs gesetzt. Die resultierende Prozentzahl ist die sogenannte Dividendenrendite. Wer es etwas genauer wissen will, schaut sich zusätzlich noch die Gewinnentwicklung an und leitet die Ausschüttungsquote ab. Das ist alles schön und gut.

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Aber eigentlich ist mir als Anleger ziemlich egal, wie viel Prozent ich jetzt und in den kommenden Jahren erwarten kann. Vielmehr will ich wissen, was nach dem Renteneintritt für mich herausspringt. Wie viel muss ich investieren, um in vielleicht 10, 20 oder 30 Jahren einen Euro mehr pro Tag in der Tasche zu haben bzw. 365 Euro pro Jahr?

Ein Euro pro Tag hört sich nicht spektakulär an. Aber es bedeutet immerhin, dass man sich – einigermaßen stabile Preisentwicklung vorausgesetzt – eine kleine zusätzliche Leckerei, einen wöchentlichen Museumsbesuch oder monatlich einen kleinen Ausflug leisten kann. Und es muss ja auch nicht bei dem einen Euro bleiben: Jedes weitere Investment kann den nächsten Euro in Form von Dividenden als Zusatzrente bringen.

So werden aus einzelnen 2.500-Euro-Investments schöne Dividenden als Zusatzrente

Um schon ab nächstem Jahr regelmäßig 365 Euro Dividende kassieren zu können, muss man wohl rund 7.000 Euro in ein Unternehmen wie die Allianz (WKN: 840400) investieren. Das ist für die meisten Menschen eine Menge Geld. Doch für Anleger, die noch das eine oder andere Jahrzehnt im Arbeitsleben stehen, eröffnen sich ganz andere Möglichkeiten.

Die aktuelle Dividendenrendite kann uns dann fast völlig egal sein. Entscheidend ist, wo sie beim Renteneintritt steht. Eine SAP (WKN: 716460), die heute noch weniger als 3 % ausschüttet, könnte bis dahin mehr bezahlen als viele Dividendenschwergewichte. Einfach, weil sie mehr in ihr Wachstum investiert.

Oder nehmen wir die Deutsche Börse (WKN: 581005). Wer dort vor gut vier Jahren eingestiegen ist, der hat nicht nur den Wert seiner Investition verdoppelt, sondern kann sich auch über eine Rendite von mittlerweile 4,6 % auf die ursprüngliche Investition freuen. Und das Ende der Fahnenstange ist dort noch längst nicht erreicht. Die Ausschüttungsquote von rund 50 % würde bereits heute über 9 % Rendite erlauben, ohne an die Substanz zu gehen. Dank der hervorragenden Entwicklung des Unternehmens würde ich auf viele Jahre hinaus mit weiter steigenden Dividenden rechnen.

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