Wochenausgabe Das Öl des 21. Jahrhunderts

27.01.2021, 11:44  |  1216   |   |   

Das rasante Wirtschaftswachstum im 20. Jahrhundert basiert auf vielen Faktoren. Aber einer der wichtigsten war, dass die Welt über billige Energie verfügte – unter anderem durch Erdöl. Energie wird zwar weiter ein wichtiger Faktor für die Wirtschaft bleiben, aber im 21. Jahrhundert könnte ein anderes Produkt so wichtig werden wie einst das Öl. Oder noch wichtiger.

Liebe Leserinnen und Leser,neulich las ich ein Interview mit einem Fondsmanager, in dem er Halbleiterchips als das Öl des 21. Jahrhunderts bezeichnete. Und weil der größte Halbleiterhersteller der Welt, Taiwan Semiconductor Manufacturing (TSM), in Taiwan sitzt, könnte Taiwan zum Saudi-Arabien des 21. Jahrhunderts werden, so der Anlage-Profi.Neue Technologien erfordern neue Chips Markige Worte. Aber was steckt dahinter? Der Fondsmanager verwies darauf, dass neue Technologien, wie Big Data, Künstliche Intelligenz, Autonomes Fahren usw., enorme Rechenkapazitäten erfordern. Zwar forschen die Ingenieure auch an neuen, viel leistungsfähigeren Computern (z.B. sogenannte Quantencomputer), die tausende herkömmliche Rechner ersetzen würden. Aber bis diese praxisreif sind, dürften noch viele Jahre oder gar Jahrzehnte vergehen.Bis dahin müssen immer mehr Datenanalysen von den bisherigen Chips auf Halbleiterbasis bewältigt werden. Das erfordert zum einen mehr Geräte, also mehr Chips, aber zum anderen vor allem neue Chips, die schneller und effizienter sind – denn mehr Chips erfordern auch immer mehr Energie. Energie ist kostbar – im Smartphone und im E-AutoUnd Energie ist kostbar. Das haben wir alle wieder gelernt, seitdem wir täglich ein Smartphone benutzen, das für viele schon zum unverzichtbaren Begleiter geworden ist. Mit leerem Akku dazustehen, meilenweit von der nächsten Steckdose entfernt, ist daher eine Horrorvorstellung für Smartphone-Junkies.Ähnliches gilt für Autos, vor allem wenn sie elektrisch fahren. Die Batterie soll uns schließlich voranbringen und ihre Kraft nicht in der Elektronik verpulvern. Elektronik wird aber gerade in E-Autos immer wichtiger. Gefragt ist daher Knowhow, wie man zuverlässige und dennoch energiesparende Chips für die Autos der Zukunft entwickelt.Das ist die Spezialität des Unternehmens, das ich Ihnen in dieser Woche vorstelle. Und das damit zu einem der wichtigsten „Ölproduzenten“ – äh, Chiplieferanten – dieses Jahrhunderts aufsteigen könnte.Mit besten GrüßenIhrTorsten Ewert ---------------------------------------------------------------------------------------------------------Inhalt dieser Ausgabe: Marktüberblick: Auch der Stärkste wird mal besiegt Neuvorstellung Trend-Liste: Elmos Semiconductor SE (DE) Updates zu unseren Positionen: Sartorius erhöht Prognose nach starkem Wachstum! ---------------------------------------------------------------------------------------------------------Mein Marktüberblick für Sie: Auch der Stärkste wird mal besiegt In der Vorwoche wies ich darauf hin, dass jetzt in den USA die Quartalsberichtssaison in die Vollen geht. Ganze 240 Unternehmen des S&P 500 (und noch etliche andere) berichten in dieser und der nächsten Woche über das abgelaufene Jahr. Das mag zwar hier und da zu Ausschlägen führen, aber oft bleiben die Anleger in dieser Zeit in Deckung, bis sich der Rauch verzogen hat.Die eindrucksvolle Stärke des NASDAQ 100 im bisherigen Bullenmarkt…Das gibt uns Zeit, das übliche Börsengeschwätz auszublenden und ein Phänomen zu untersuchen, dass das Potenzial hat, einen neuen mittelfristigen Trend an den Börsen zu starten. Bekanntlich war in langen Phasen des Bullenmarkts seit 2009 der NASDAQ 100 jeweils der stärkste Index, z.B. von März 2009 bis Juli 2015, von Dezember 2019 bis Februar 2020 und natürlichvon März 2020 bis September 2020. Die Stärke des NASDAQ 100 war der Stärke der Technologiewerte zu verdanken. Und genau genommen war nicht der „Technologieindex“ NASDAQ 100 der Index-Überflieger, sondern der Sub-Sektorindex Information Technology. Aber das ist für unsere weitere Analyse belanglos.… ist nun vorbeiDenn sowohl gegenüber dem NASDAQ 100 als dem Information-Technology-Index hat sich inzwischen ein anderer Branchenindex nach vorn geschoben: die Halbleiterwerte (siehe Chart):Diese Stärke begann kurz nach dem Hoch Anfang September und hat sich seit November sogar noch verstärkt. Sie bedeutet zweierlei: Erstens ist sie ein ganz normales Phänomen vor einer erwarteten Konjunkturerholung. Die Halbleiterbranche ist eine sehr zyklische Branche und wird von dem Aufschwung enorm profitieren, der mit Eindämmung der Corona-Pandemie durch die zunehmende Zahl von Impfungen ausgelöst wird.Was diese Stärke außerdem bedeutetZweitens ist sie aber auch Teil eines übergeordneten, nachhaltigeren Trends. In den vergangenen 11 Jahren sind viele neue Verfahren und Technologien entwickelt und zur Marktreife geführt worden: Tesla hat das E-Auto salonfähig gemacht und kein Autohersteller wehrt sich mehr dagegen, sondern alle versuchen nun – anders als noch vor rund 15 Jahren – schnellstens auf diesen Zug aufzuspringen.Big Data ist längst kein Schlagwort mehr, sondern in vielen Branchen und Unternehmen Alltag. Die Blockchain-Technologie, die durch Bitcoin so spektakulär bekannt wurde, ist ebenfalls schon praxistauglich und wird eingesetzt. Und die Künstliche Intelligenz (KI), die wir bis vor Kurzem noch belächelt haben, wenn sie uns als dummer Bot an irgendeiner Hotline begegnet, ist spätestens seit dem Siegeszug von Amazons Alexa zumindest dabei, ihren Kinderschuhen zu entwachsen.Aber für alle Technologien werden – wie eingangs dargestellt – leistungsfähige und effiziente neue Rechner benötigt. Und damit auch neue Chips. Diese müssen entwickelt werden und werden schon entwickelt.Wichtiges Signal: Der Halbleitermarkt hat sich von der Wirtschaft abgekoppelt!Ein wichtiges Indiz dafür ist die wirtschaftliche Stärke des Halbleitersektors im vergangenen Jahr. Marktexperten erwarten, dass der weltweite Halbleitermarkt 2020 um 4 bis 6 % gestiegen ist. Die globale Wirtschaftsleistung dürfte jedoch um rund 4 % gesunken sein, wie der IWF schätzt. Damit hätte sich der Halbleitermarkt von der gesamtwirtschaftlichen und insbesondere der industriellen Entwicklung abgekoppelt. Und das ist eine absolute Seltenheit, denn normalerweise gehen die Wachstumsraten der Weltwirtschaft und des Halbleitermarkts in eine Richtung!Der Grund für diese Diskrepanz – die aus Sicht der Halbleiterindustrie sehr positiv ist – dürfte der Trend zu diesen neuen Technologien sein. Und dieser wurde durch Corona noch verstärkt, wie wir an vielen Beispielen zum Teil am eigenen Leib erfahren haben, z.B. Home Office, Videokonferenzen, Online-Geschäfte. Der technologische Wandel als Treiber der ChipindustrieObwohl diese Entwicklungen eher nebensächlich scheinen, haben sie doch die allgemeine Akzeptanz des technologischen Wandels erhöht. Denn wir erleben, dass dieser auch für uns persönlich positiv sein kann – z.B. indem wir zwar in unserem beengten Heim arbeiten müssen, aber eben auch arbeiten können, statt in Kurzarbeit zu gehen oder gar arbeitslos zu werden!Und angesichts der Stärke des Halbleitersektors in den vergangenen Wochen und Monaten halte ich das Bild von Halbleiterchips als Öl des 21. Jahrhunderts zwar für sehr plakativ, aber durchaus für realistisch. Und mit der nachfolgend vorgestellten Aktie werden wir bei den Small Cap Champions von diesem Trend sicherlich ordentlich profitieren.Meine Neuvorstellung für unsere Trend-Liste: Elmos Semiconductor SE (DE)Bei meiner heutigen Neuvorstellung kann ich mich kurzfassen; Die Elmos Semiconductor SE ist ein Hidden Champion par excellence. Sie ist Weltmarktführer bei Mixed-Signal-Halbleitern und beliefert hauptsächlich die Automobilindustrie. Ein echter Hidden Champion der anspruchsvollen ElektronikWie der Begriff „Mixed Signal“ schon andeutet, geht es bei diesen speziellen Halbleiterbausteinen um die Verarbeitung unterschiedlicher elektrischer Signale, also sowohl analoger als auch digitaler. Im Gegensatz zu rein digitalen Chips, wie z.B. PC-Prozessoren und Speichern, sind Halbleiter, die (auch) analoge Signale, wie z.B. Sprache, verarbeiten müssen anspruchsvoller.Die Verarbeitung digitaler Signale kann durch „einfache“ Schwellwertbildung erfolgen, denn die Folge von Nullen und Einsen, die dabei übertragen wird, entspricht letztlich nur dem Ein- und Ausschalten des Stroms. Störende Zwischenwerte werden also einfach ausgeblendet.Zauberei oder gar schwarze Magie?Bei analogen Signalen geht es aber genau um diese Zwischenwerte! Die Entwickler solcher Schaltkreise müssen also andere Maßnahmen vorsehen, um die Signale unverfälscht zu übertragen. Das dies höchst anspruchsvoll ist, mag ein Beispiel verdeutlichen, das wir sicher alle schon einmal erlebt haben: Eine Musikanlage, an die ein Mikrofon angeschlossen ist, fängt plötzlich höllisch an zu pfeifen – weil es zu einer Rückkopplung zwischen Mikro und Lautsprecher gekommen ist.Auf den winzigen Chips sind solche Störungen viel wahrscheinlicher, und die Entwickler müssen tief in ihre Trickkiste greifen, um das zu vermeiden. Jemand hat mal Halbleiter als das moderne Pendant zur Zauberei bezeichnet. Bleibt man in diesem Bild, dann sind Analog-Chips, wie Elmos sie herstellt, fast schon schwarze Magie: Es gibt nur wenige Firmen, die diese Technik beherrschen, die gleichermaßen Kunst wie Wissenschaft ist.Auf vielen Gebieten die Nummer 1Elmos ist eines dieser wenigen Unternehmen, und so ist es kein Wunder, dass Elmos auf vielen Gebieten die Nummer 1 ist, z.B.:bei der Ultraschalldistanzmessung im Auto, bei der Gestensteuerung,bei der Ambiente-Beleuchtung in Fahrzeugen, bei der Motorklappensteuerung in Klimaanlagen von Autos.Die Aufstellung zeigt, dass Elmos vor allem Chips für die Automobilindustrie liefert. 85 % beträgt deren Umsatzanteil bei Elmos. Nun steht die Autoindustrie vor einem epochalen Wandel, wenn die Abkehr vom Verbrennungsmotor in den kommenden Jahren tatsächlich vollzogen wird.Immer mehr Elektronik im AutoDoch mit seinen Produkten ist Elmos nur in „motorfernen“ Regionen unterwegs, die auch bei Elektro- oder Wasserstoffautos ihre Bedeutung behalten. Es ist sogar so, dass Elmos-Produkte in künftigen Autos noch wichtiger werden, insbesondere wenn die Entwicklung in Richtung autonomes Fahren weitergeht.So erwarten Branchenexperten der Unternehmungsberatung Deloitte, dass der Anteil elektronischer Bauteile im Auto weiter zunimmt. Er ist schon in der Vergangenheit stetig gestiegen. Deloitte beziffert den Anteil der Kosten für Elektronik-Chips- und Bauteile an den Gesamtkosten eines Autos im Jahr 2030 auf 50 % (siehe folgende Grafik). Und da sind die Systeme für das vollständige autonome Fahren noch gar nicht mit eingerechnet…Und auch relativ wächst die Bedeutung der Autoelektronik im gesamten Halbleitermarkt: Der Anteil der Halbleiter, der für die Autoindustrie produziert wurde, stieg von 10 % im Jahr 2015 auf 12 % im Jahr 2019. Das klingt nicht viel, ist aber die höchste Wachstumsrate der 5 Halbleitersegmente Kommunikation, Industrieelektronik, Datentechnik, Kfz- und Konsumelektronik. Nur in der Datentechnik erfreuen sich die Hersteller noch eines signifikanten Wachstums, das aber mit +1,3 % im genannten Zeitraum deutlich hinter der Kfz-Elektronik zurückbleibt.Elektronik-Engpässe zwingen die Autokonzerne in die KnieWelche Bedeutung die Elektronik im Auto jetzt schon hat, sehen Sie übrigens an den jüngsten Meldungen über Engpässe bei der Autoproduktion aufgrund von fehlenden Chips: Daimler muss seine Produktion drosseln, VW schickt seine Arbeiter in Kurzarbeit und in den USA richteten die Autohersteller bereits einen flammenden Appell an den neuen US-Präsidenten Biden, sie in der Chip-Krise zu unterstützen.Denn anders als in Deutschland fehlen die Elektronikteile in den USA nicht nur deshalb, weil die Nachfrage nach Autos plötzlich stärker gestiegen ist als erwartet und die Produzenten nun einfach nicht so schnell hinterherkommen. Dort hatte die bisherige US-Regierung bekanntlich Sanktionen gegen diverse chinesische Hersteller verhängt, die eben auch Elektronik für Autos liefern. Diese Lieferungen fehlen jetzt zusätzlich.Die Folgen sind bis nach Deutschland zu spüren: Ford musste z.B. nicht nur sein SUV-Werk in Kentucky schließen, sondern auch sein deutsches Werk in Saarlouis. Chrysler hat seine Produktionsanlagen in Kanada und Mexiko stillgelegt. Der US-Lobbyverband „American Automotive Policy Council“ (AAPC) setzt daher die neue US-Regierung unter Druck, die Sanktionen zumindest für Auto-Chips zu lockern.Die beste aller WeltenFür Hersteller wie Elmos ist es natürlich die beste aller Welten, wenn die Hersteller verzweifelt um Teile betteln. Und so sollten Unternehmen und Aktie auf jeden Fall auch kurzfristig von der Sondersituation in der Autoindustrie profitieren.Zuletzt legte jedenfalls der Kurs schon kräftig zu und brach auf den höchsten Stand seit 20 Jahren aus – ein klares Kaufsignal!Der Blick auf die ZahlenDer Blick auf die Zahlen von Elmos zeigt, dass Elmos in den vergangenen Jahren seinem Ruf als Hidden Champion alle Ehre gemacht hat – durch konstant hohe Wachstumsraten und Margen (siehe folgende Grafik).Das Unternehmen konnte den Umsatz von 2015 bis 2019 um starke 7,6 % pro Jahr steigern, der operative Gewinn legte sogar um 16,6 % p.a. zu! 2020 hat es allerdings einen kräftigen, coronabedingten Dämpfer gegeben, vor allem beim Gewinn. Aber wir dürfen erwarten, dass Elmos die Wachstumsdelle in diesem Jahr ausbügelt und wieder auf den alten Wachstumspfad zurückkehrt.ZusammenfassungAbschließend der SCC Aktien-Steckbrief sowie meine SCC-Aktien-Wertung für Elmos:Elmos bekommt in fast allen Punkten gute Noten – allerdings unter der Voraussetzung, dass die oben genannten Prognosen eintreten. Leichte Abstriche bei der Qualität (die Kapitalrenditen schwanken recht stark, was aber im Halbleitersektor eher die Regel ist) werden durch das aktuell starke Momentum wettgemacht. Als Hidden Champion mit ausgezeichneten Perspektiven nehme ich die Elmos Semiconductor SE (ISIN DE0005677108) zu den aktuellen Kursen in unsere Trend-Liste auf. Updates zu unseren Positionen: Sartorius erhöht Prognose nach starkem Wachstum! Sartorius: Starkes Wachstum 2020 – Mittelfristziele erhöht!Der Laborausrüster Sartorius blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2020 zurück und rechnet auch in diesem Jahr und darüber hinaus mit guten Geschäften. Das Unternehmen hat daher seine mittelfristigen Ziele erhöht und will seine Produktionskapazitäten nochmals erweitern.Im vergangenen Jahr hat Sartorius den Umsatz um 28 %, den Nettogewinn sogar um 43 % gesteigert. Damit hat Sartorius bei beiden Kennzahlen die Analystenschätzungen übertroffen. In diesem Jahr will Sartorius den Umsatz um weitere 19 bis 25 % steigern und die Gewinnmarge leicht erhöhen. Bis 2025 soll der Umsatz von 2,34 Mrd. Euro auf 5 Mrd. Euro wachsen. Bisher hatte Sartorius „nur“ 4 Mrd. Euro angepeilt. Auch die Gewinnmarge soll bis dahin weiter steigen.Nach diesen guten Ergebnissen machte die Aktie natürlich einen weiteren Sprung nach oben und peilte so ihr altes Hoch an. Ein Neueinstieg ist weiterhin möglich.Bechtle: Konsolidierung auf hohem Niveau geht weiterBechtle konsolidiert weiter auf hohem Niveau, hat das Dezembertief aber inzwischen nach oben verlassen. Damit geht die Aufwärtstendenz weiter, ein Neueinstieg ist also weiterhin möglich.BioNTech: Kurzfristig weiter seitwärtsDer Kurs von BioNTech verharrt nach seiner jüngsten Erholung weiterhin auf dem Niveau der Hochs vom Frühjahr und Sommer und setzt damit die kurzfristige Seitwärtskonsolidierung fort. Die Aktie ist weiterhin nur eine Halteposition.Nordex: Verschnaufpause nach „Fahnenstange“ geht weiterAuch Nordex konsolidiert noch den jüngsten Kursschub samt „Fahnenstange“. Der Kursanstieg in der laufenden Übertreibung kann zwar noch weitergehen, aber ein Neueinstieg ist weiterhin nicht sinnvoll.Plug Power: Umsatzziele erhöht – die Übertreibung geht weiterPlug Power hat seine Umsatzziele für 2021 und die folgenden Jahre erhöht. In diesem Jahr will das Unternehmen einen Umsatz von 475 statt 450 Mio. Dollar erzielen, 2024 sollen es schon 1,7 Mrd. Dollar sein – immerhin ein Anstieg um 40 % gegenüber der vorherigen Prognose.Die Aktie ist damit aber immer noch mit einem irrwitzigen Kurs-Umsatz-Verhältnis von 20 bewertet, das nur gerechtfertigt wäre, wenn das Unternehmen auch weiterhin mit solchen Raten in diese Bewertung hineinwächst. Das ließe aber kaum Spielraum für weitere Kursanstiege – es sei denn, die Blase wächst weiter. Einen Neueinstieg bei Plug Power halte ich daher nach wie vor für nicht ratsam.Rational: Erfolgreicher Test der 800€-AusbruchsmarkeRational hat in dieser Woche den „obligatorischen“ Test der 800€-Marke erfolgreich absolviert, über die der Kurs kürzlich ausgebrochen ist. Die Aktie hat danach ihre Aufwärtsbewegung schon wieder aufgenommen, bietet aber auf dem niedrigeren Niveau immer noch eine Gelegenheit zum Neueinstieg.Schoeller-Bleckmann Oilfield Equ. (SBO): Kurze KorrekturSBO ist aufgrund der erneuten Konjunktursorgen, welche die Anleger in dieser Woche erfassten, in eine kurze Korrektur übergegangen. Der Kurs sollte aber spätestens bei der Unterstützung bei knapp 31 € wieder nach oben drehen und seine Aufwärtsbewegung wieder aufnehmen. Diese Umkehr sollte vor einem Neueinstieg abgewartet werden.Zur Rose: Die Rally geht weiter!Zur Rose haussiert dagegen weiter. Auch hier wirkt der Anstieg inzwischen übertrieben. Obwohl die Aktie langfristig aussichtsreich bleibt, sollte man nun den Kursen nicht mehr hinterherlaufen, sondern vor einem Neueinstieg zumindest eine Kursberuhigung abwarten.Disclaimer, Risikohinweis & Erläuterungen Die Wochenausgaben des SMALL CAP CHAMPIONS-Börsendienstes erscheinen in der Regel mittwochs. In jeder Woche wird dabei eine Aktie vorgestellt. Darüber hinaus werden wir Sie selbstverständlich mit einem sofortigen Update informieren, falls es die Marktsituation oder die Lage bei einer unserer Aktien erfordert. Alle im SMALL CAP CHAMPIONS-Börsendienst enthaltenen Angaben wurden sorgfältig recherchiert. 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