dpa-AFX Überblick KONJUNKTUR vom 27.01.2021 - 17.00 Uhr

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
27.01.2021, 17:05  |  120   |   |   

ROUNDUP: Bundesregierung erwartet weniger Dynamik beim Aufschwung

BERLIN - Der Konjunkturaufschwung in Deutschland wird nach dem Einbruch 2020 laut Wirtschaftsminister Peter Altmaier in diesem Jahr weniger Dynamik haben als erhofft. Der CDU-Politiker sprach am Mittwoch in Berlin bei der Vorstellung des Jahreswirtschaftsberichts von einem gespaltenen Bild. Während sich die Industrie weiter robust zeige, sei der Dienstleistungssektor stark betroffen. Zwar flachten die Corona-Infektionszahlen ab. Die Lage sei aber weiter ernst, die Gefahr der Virus-Mutanten noch nicht ausgestanden.

Kreise: Markt unterschätzt Chance einer Zinssenkung durch EZB

FRANKFURT - Vertreter der Europäischen Zentralbank (EZB) sind laut einem Medienbericht unzufrieden mit den Zinserwartungen der Finanzmärkte. Die Märkte würden offenbar eine weitere Zinssenkung ausschließen, während dies für den EZB-Rat eine denkbare Option sei, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Mittwoch mit Verweis auf Notenbankkreise. Der Euro reagierte mit Kursverlusten auf die Meldung.

EZB-Rat Knot: Notenbank hat Instrumente gegen Euro-Aufwertung falls nötig

FRANKFURT - Das Ratsmitglied der Europäischen Zentralbank (EZB), Klaas Knot, hat mögliche Maßnahmen der Notenbank gegen eine zu starke Aufwertung des Euro am Devisenmarkt ins Spiel gebracht. Die EZB verfüge über Instrumente gegen eine Euro-Aufwertung, falls dies benötigt werde, sagte Knot am Mittwoch in einem Interview mit Bloomberg TV. In den vergangenen Wochen und Monaten habe der Euro etwas an Stärke gewonnen, sagte der Chef der Notenbank der Niederlande. Dies müsse von der EZB "sehr, sehr sorgfältig" beobachtet werden.

ROUNDUP: Großbritannien führt Quarantäne in Hotels für einige Einreisende ein

LONDON - Zum Schutz vor der Einschleppung weiterer Corona-Mutationen wird Großbritannien für Einreisen aus Gebieten mit besonders hohem Risiko eine verpflichtende Quarantäne in Hotels einführen. Briten und in Großbritannien ansässige Menschen, die aus Gebieten auf einer sogenannten "Roten Liste" einreisten, müssten sich für 10 Tage in von der Regierung bereitgestellte Unterkünfte wie Hotels begeben, kündigte der Premierminister Boris Johnson am Mittwoch in London an. Berichten zufolge müssen die Einreisenden die Hotel-Quarantäne selbst bezahlen. Weitere Details sollen erst in der kommenden Woche erläutert werden.


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