Batteriemetalle 2021 Bei Lithium, Nickel und Kupfer sind jetzt Vervielfacher möglich!

28.01.2021, 09:27  |  5723   |   |   

Die Zeiten, in denen Lithium, Nickel und Kupfer ein Dasein als Nischenrohstoffe mit weitestgehend schlechter Performance und wenig Anreiz für Investoren führten, sind endgültig vorbei!

Nach dem ersten großen Boom der Batteriemetalle 2017 und 2018, fristeten Lithium, Nickel und Kupfer in den darauffolgenden Monaten und Jahren ein zweifelhaftes Dasein als Nischenrohstoffe mit weitestgehend schlechter Performance und wenig Anreiz für Investoren. Doch diese Zeiten werden bald der Vergangenheit angehören!

Für Lithium wurde immer wieder ins Spiel gebracht, dass es bei der Förderung Überkapazitäten gebe, zumindest in den kommenden 5 bis 10 Jahren. Nickel hatten die meisten Investoren, die sich nicht zu 100% mit dem Aufbau eines Lithium-Ionen-Akkus auskannten, überhaupt nicht auf dem Schirm und Kupfer war vielen nur als Infrastrukturmaterial ein Begriff.

Handeln Sie Ihre Einschätzung zu Tesla Inc.!
Short
Basispreis 740,92€
Hebel 11,67
Ask 5,17
Long
Basispreis 658,95€
Hebel 11,40
Ask 4,68

Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie bei Klick auf das Disclaimer Dokument. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

Dies änderte sich 2020 schlagartig, als ein gewisser Elon Musk die Bergbaubetriebe regelrecht anflehte endlich mehr Lithium- vor allem aber mehr Nickelminen in Betrieb zu nehmen.

Lithium steckt in jedem Lithium-Ionen-Akku, egal ob dieser in einem Schlagbohrschrauber oder einem Elektrosportwagen verbaut ist. Ungeachtet des technischen Fortschritts wird der Lithium-Ionen-Akku auch in 10 Jahren noch der Branchenführer im Bereich der elektrischen Fortbewegung sein. Gerade in diesen Tagen, in denen die Elektrifizierung der Fortbewegung gerade raus aus den Kinderschuhen rein in die Sieben-Meilen-Stiefel steigt, deutet nicht nur Elon Musk an, dass die aktuellen Lithium-Förderkapazitäten schon sehr bald an ihre Grenzen stoßen werden. Die Nachfrage nach Lithium erscheint nicht nur allein aufgrund, aber vor allem wegen des neuen Boom-Sektors Elektromobilität nahezu gigantisch! Während diese im Falle von Lithium im Jahr 2000 noch bei rund 65.000 Tonnen LCE lag, waren es 2017 bereits 220.000 Tonnen LCE, die pro Jahr nachgefragt wurden. Bis 2025 rechnen Experten mit einem Anstieg der LCE-Nachfrage auf über 670.000 Tonnen pro Jahr. Hingegen betrug die weltweite Lithiumförderung 2018 rund 175.000 Tonnen LCE. Projektionen gehen davon aus, dass diese Zahl mit der heutigen Minentätigkeit auf maximal etwa 450.000 Tonnen LCE ansteigen könnte, wobei bisher nur sehr wenige Anstrengungen für konkrete Minenerweiterungen oder neue Minen unternommen wurden, sodass Lithium praktisch in ein gewaltiges Angebotsdefizit laufen dürfte. Dies haben auch entsprechende Rohstoffinvestoren durchschaut und entsprechende Aktientitel wie etwa Millennial Lithium, Neolithium oder RockTech Lithium zuletzt in die Höhe schrauben lassen.

Lithium, OK, aber was hat es denn bitte mit Nickel auf sich? Nunja, wenngleich sich am Grundprinzip des Lithium-Ionen-Akkus im Laufe der Zeit nicht viel geändert hat, geht die Entwicklung immer weiter. Dabei stehen vor allem die Effizienz und die Ladekapazität (Reichweite) im Mittelpunkt, aber auch die Verwendung von Metallen und Elementen. Dahingehend findet aktuell eine Transformation weg von hohen Anteilen an Kobalt (NMC 111, wobei die Zahlen das Verhältnis von Nickel, Mangan und Kobalt angeben), hin zu einem höheren Anteil an Nickel (NMC 811) statt, wobei man sich in der Entwicklung aktuell noch bei entsprechenden Zwischenschritten (NMC 622 / NMC 532) befindet. NMC 111 gilt als die einfachste Akku-Variante, basierend auf einer gleichen Menge der drei Elemente, NMC 532/622 haben eine höhere Energiedichte und einen niedrigeren Preis als NMC 111 aufgrund eines geringeren Kobaltgehalts und NMC 811 ist die neueste und fortschrittlichste Akku-Version mit der höchsten theoretischen Lithium- und Kobalt-Leistung. Aufgrund dessen, dass die Entwicklung der Lithium-Ionen-Akkus immer mehr von Kobalt- zu Nickel-dominierenden Kathodenmaterialien geht, ist in den kommenden Jahren mit einer Ausweitung eines bereits bestehenden Angebotsdefizits auszugehen. Für den gesamten Nickelmarkt gilt dies bereits seit 2016. Für 2030 ist davon auszugehen, dass 825.000 Tonnen Nickel fehlen werden. 2040 wird sich das Angebotsdefizit aller Voraussicht nach sogar auf 2 Millionen Tonnen pro Jahr ausweiten – wohlgemerkt sind dabei neue Nickelprojekte bereits mit eingerechnet. Zusammengefasst geht man sowohl aus ökonomischen, aber auch aus ökologischen und praktischen Gründen weg von Kobalt, hin zu einem weitaus höheren Nickel-Anteil. Unternehmen wie etwa Canada Nickel befinden sich dabei in der Pole Position, zumal man dort nicht nur eine Top-Jurisdiktion (Kanada), sondern auch eine sehr gut ausgebaute Infrastruktur und metallurgische Spitzenresultate sowie Edelmetalle wie Platin und Palladium als Beiprodukte, sein Eigen nennen kann.

Bleibt noch Kupfer, kein klassisches Batteriemetall, dafür aber unabdingbares Verbindungsmittel aller möglichen elektrischen Bauteile, wie Motor, Batterie, Rekuperationssystem, Lichtanlagen, Monitor, etc. Die International Copper Study Group errechnete für 2019 ein Angebotsdefizit von 340.000 Tonnen. Für 2020 schätzt man eine ähnliche Entwicklung. So lassen die Daten aus den ersten neun Monaten 2020 darauf schließen, dass am Ende eine Versorgungslücke von rund 290.000 Tonnen stehen wird. Aufgrund dessen, dass künftig immer mehr Kupfer in die Elektromobilität (ein Elektroauto benötigt etwa 90 bis 100 Kilogramm Kupfer, während ein Verbrennerfahrzeug häufig mit 20 Kilogramm auskommt), aber auch in die Verbindung von Regenerativen Stromerzeugern mit dem Stromnetz (ein Onshore Windkraftwerk benötigt etwa 5,4 Tonnen Kupfer je Megawatt, ein Offshore Windkraftwerk sogar 15,3 Tonnen Kupfer je Megawatt), fließen wird, rechnen Experten damit, dass sich bis 2035 eine Lücke von sage und schreibe 15 Millionen Tonnen pro Jahr, also etwa 75% der aktuellen Förderung, auftun wird. Denn neben einer zu erwartenden Nachfrageerhöhung von aktuell etwa 20,5 Millionen Tonnen Kupfer pro Jahr auf 25 Millionen Tonnen in 2030 und 28 Millionen Tonnen bis 2035, dürfte gleichzeitig die Kupferförderung mit den aktuellen Minen auf etwa 13 Millionen Tonnen zurückgehen. Grund dafür ist, dass aktuell hauptsächlich die Erweiterung bestehender Minen den Großteil der neuen Kupferproduktion ausmacht, die bis 2025 in Betrieb genommen werden soll. Danach werden neue Projekte erforderlich sein, um die von Analysten erwartete wachsende Lücke zu schließen. Sehr gute News für Kupferunternehmen wie beispielsweise Copper Mountain Mining, die in den kommenden Jahren ihre Kupferförderung stark hochfahren wird, oder auch für Copperbank, die auf einer Menge an Kupfer sitzt und noch als kleiner Übernahmekandidat gilt.

Einige Minentitel, die hauptsächlich auf Lithium, Nickel und Kupfer setzen, sind bereits angesprungen, es ist jedoch davon auszugehen, dass dies erst der Anfang einer echten Erfolgsgeschichte für interessierte Investoren sein wird!

Weitere Informationen zu den genannten Rohstoffen und interessanten Minenaktien finden Sie im aktuellen Swiss Resource Capital Batteriemetall-Report unter folgendem Link: https://www.resource-capital.ch/de/reports/ansicht/batteriemetall-repo ...

 

Dies ist keine Anlageberatung und keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Aktien. Jeder muss selber wissen was für ein Risiko er eingehen kann und sich zutraut. Jeder ist für sich selber verantwortlich.

Achtung Interessenkonflikt: Ich besitze die im Artikel besprochenen Aktien bzw. sind diese im SRC Mining Special Situations Zertifikat enthalten.

Glück auf und herzliche Grüße aus der Schweiz.

Ihr Tim Roedel

Redaktion Swiss Resource Capital AG

NEU! SRC Mining Special Situations Zertifikat: http://www.wikifolio.com/de/ch/w/wf0srcplus

Es gilt der Disclaimer der SRC AG: https://www.resource-capital.ch/de/disclaimer-agb/

Nutzen Sie unseren kostenlosen Newsletter auf Deutsch: ►: http://eepurl.com/08pAn

Abonnieren Sie unseren YouTube Kanal ►: https://www.youtube.com/user/ResourceCapitalAG?sub_confirmation=1

 

 

 

Seite 1 von 2


Diesen Artikel teilen

Schreibe Deinen Kommentar

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren. Anmelden | Registrieren

 

Disclaimer

Batteriemetalle 2021 Bei Lithium, Nickel und Kupfer sind jetzt Vervielfacher möglich! Nach dem ersten großen Boom der Batteriemetalle 2017 und 2018, fristeten Lithium, Nickel und Kupfer ein Dasein als Nischenrohstoffe mit weitestgehend schlechter Performance und wenig Anreiz für Investoren. Doch diese Zeiten werden bald der Vergangenheit angehören!

Community

Nachrichten des Autors

Titel
Titel
Titel