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Wallstreet Online’s Smartbroker GameStop war und ist handelbar – klare Worte des Vorstandes – nachgefragt

Nachrichtenquelle: Nebenwerte Magazin
30.01.2021, 09:30  |  638   |   |   

Unglaublich erschienen die Nachrichten der letzten Tage: Neobroker, bekannt für günstige oder “kostenlose” execution-only Brokerage Leistungen, verweigerten ihren Kunden den Kauf der GameStop Aktie (heute wurde teilweise wieder zurückgerudert). Teilweise wurde auch von automatiserten Verkäufen ohne Kundenorder “zum Schutz der Kunden” geschrieben.

Geht das überhaupt? Wie verhält sich beispielsweise der neu auf dem Markt gekommene Smartbroker von der wallstreet:online Gruppe in dieser Angelegenheit. Und die Antwort ist beruhigend, die wir spontan vom Vorstand der wallstreet:online capital AG Tjomas Soltau erhielten:

“Ein Eingreifen eines Online Brokers bei execution-only Aufträgen kann ich nicht nachvollziehen. “

Und das ist eine Aussage, die man eigentlich auch bei anderen erwarten müsste. Aber offensichtlich nicht von TradeRepublik oder Robinhood. Und nun das gesamte Interview:

Vielen Dank, dass Sie sich spontan die Zeit genommen haben. Es geht konkret um die aktuellen Entwicklungen um die GameStop-Aktie und das Verhalten einiger Broker. Gestern meldeten Trade Republic und Robinhood – zwei der gehypten Neobroker –einen Kaufstopp für die Aktien von GameStop, Verkäufe bleiben möglich. Können Sie dieses Kaufverbot nachvollziehen?

Thomas Soltau: Als Broker stehen wir für eine reibungslose und in unserem Fall günstige Abwicklung der Kundenaufträge, wie auch immer diese aussehen mag. Einzig nicht zugelassene Wertpapiere oder aufsichtsrechtliche Beschränkungen sollten den Handel einschränken. Ein Eingreifen eines Online Brokers bei execution-only Aufträgen kann ich nicht nachvollziehen. Eine Handelsbegrenzung, sei es durch temporäres Aussetzen oder Delisting kann nur von den entsprechenden Organen ausgelöst werden, die den Handel überwachen und steuern. Mir ist auch kein Fall bekannt, bei dem ein online-Broker dies jemals zuvor auf eigene Faust getan hat. Das war bisher undenkbar.

Kann der Kunde bei Ihrem Smartbroker die Gamestop-Aktie weiter handeln?

Thomas Soltau: Ja, der Handel ist bei uns uneingeschränkt möglich. Es gab zu keinem Zeitpunkt irgendwelche Stopps oder Eingriffe.

Können Sie sich eine Situation vorstellen, in der beim Smartbroker der Kauf bestimmter Aktien „gesperrt“ werden könnte? Welche Gründe müssten dafür vorliegen?

Thomas Soltau: Sofern Abwicklungspartner oder behördliche Stellen den Handel unterbinden, würden wir diesen Weisungen natürlich folgen.

Die Kursturbulenzen bei der Gamestop-Aktie sind extrem. Können Sie auch bei Ihren Kunden insgesamt eine hohe Transaktionshäufigkeit in dieser Aktie feststellen?

Thomas Soltau: Wir sehen natürlich auch bei uns, dass diese Aktien gefragt sind. Dieses Volumen können wir abbilden. Die Systeme unserer Partner waren und sind stabil.

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