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Aktienausblick 2021 Gute Aussichten für Zykliker

30.01.2021, 18:06  |  460   |   |   

​​​​​​​Wenn es mit der Wirtschaft weltweit bergab geht, leiden Automobil- und Maschinenbau sowie Tourismus- und Logistikunternehmen besonders stark. Sorgen sich die Menschen um ihren Arbeitsplatz, denken sie eben nicht z

Erholt sich die Wirtschaft dann aber wieder, kann es für diese „Zykliker“, sprich konjunkturabhängige Unternehmen, an der Börse umso schneller wieder nach oben gehen - ein allgemeines Phänomen, von dem Anleger auch in diesem Jahr profitieren könnten. Vielleicht gibt es nochmals eine kleine Delle, wenn die aktuellen Lockdown-Maßnahmen kurzfristig ihren Tribut fordern und die europäische Wirtschaft nochmals in eine vorübergehende Rezessionsphase zwingen.

Die Impfstoff-Zulassungen sind jedoch ein „Game-Changer“ für die Märkte und die Wirtschaft: Obwohl es bis zu einer breiten Immunisierung noch Monate dauern wird, ist nun absehbar, dass sich die Welt 2021 der Normalität annähern und zu üblichen Konsum- und Investitionsgewohnheiten von Vor-Corona-Zeiten zurückkehren wird. China hat es vorgemacht. Das Land, in dem das Coronavirus zuerst ausbrach, hat die Pandemie am schnellsten wieder in den Griff bekommen, und auch Chinas Wirtschaft ist schon wieder auf Kurs. Das spiegelt sich auch an der Börse wider. Der breite chinesische Leitindex hat in diesem Jahr mehr als 20 Prozent zugelegt und ließ damit selbst den amerikanischen S&P 500 hinter sich.

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Ein wichtiges Signal für die Märkte ist zudem, dass die Geld- und Fiskalpolitik weiter exzessiv die Wirtschaft stützen wird, bis alles Ungemach vorüber ist. Das Zusammenspiel von Notenbanken und Regierungen mit billionenschweren Anleihekauf- und Konjunkturprogrammen ist in der Tat beispiellos. Weil die Märkte insgesamt aber schon wieder weit gelaufen sind, suchen Investoren nach Aktien, die die Erholung noch nicht so sehr mitgemacht haben und unterbewertet sind. Fündig werden sie hier vor allem bei besagten zyklischen Aktien.

Seit den ersten positiven Impfstoffnachrichten Anfang November haben zyklische Aktien zum Beispiel aus der Autobranche und aus dem Bereich Touristik und Freizeit massiv zugelegt. Gleichzeitig verloren die Aktien von Unternehmen aus den Bereichen Technologie und Online-Dienstleister, die von der Corona-Pandemie massiv profitiert haben. Das mag nur ein Vorgeschmack sein auf eine Sektorrotation, die uns auf dem Weg in Richtung Normalität begleiten dürfte. Die Impfstoffe werden eine allmähliche Wiederöffnung der aktuell eingefrorenen Wirtschaftssektoren ermöglichen. Dieser Nachholeffekt dürfte positive Wirkungen auf die Gewinne haben und zu steigenden Aktienkursen bei zyklischen Aktien führen.

Wegen der Hoffnung auf den Nachholeffekt bei zyklischen Aktien setzen Investoren derzeit verstärkt auf Aktien aus Europa. Hier besteht der größte Nachholbedarf. Dennoch stehen nicht alle Unternehmen gleichermaßen auf der Favoritenliste der Analysten. Firmen, die sich in die Obhut des Staates gerettet haben, wie zum Beispiel Lufthansa, werden es schwerer haben. Bedenken sollte man auch, dass die Outperformance europäischer Aktien schon oft ausgerufen wurde, letztlich dann aber doch stets die US-Börsen die Nase vorn hatten, die in den vergangenen Jahren vor allem von ihrem großen Anteil an Technologieunternehmen profitierten. Da der Megatrend „Digitalisierung“ langfristig weiter intakt ist, könnte eine bessere Entwicklung europäischer Aktien wieder nur kurzfristig sein.

Unser Tipp: Nachzügler finden wir auch unter vielen internationalen Markenunternehmen, die oftmals vom Einzelhandel abhängen. Gerade Konsum- und Luxusgüterhersteller können die Lockdown-Ausfälle häufig nicht komplett durch Onlinehandel kompensieren. Die Begehrlichkeit der Verbraucher nach diesen Annehmlichkeiten des Alltagslebens bleibt aber bestehen. Damit stehen die Chancen für Nachholeffekte gut.

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Aktienausblick 2021 Gute Aussichten für Zykliker ​​​​​​​Wenn es mit der Wirtschaft weltweit bergab geht, leiden Automobil- und Maschinenbau sowie Tourismus- und Logistikunternehmen besonders stark. Sorgen sich die Menschen um ihren Arbeitsplatz, denken sie eben nicht zuerst an neue Anschaffungen wie ein Auto oder die nächste Urlaubsreise. Entsprechend stark sind die Aktienkurse dieser Unternehmen auch im Corona-Jahr 2020 gesunken.

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