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Deutsche Bank: Endlich schwarze Zahlen?

Gastautor: Holger Steffen
02.02.2021, 07:30  |  797   |  10   |   

Am Donnerstag wird Deutschlands größte Privatbank ihre Ergebnisse aus dem vergangenen Geschäftsjahr präsentieren. Dabei zeigen sich insbesondere die Analysten im Vorfeld überraschend optimistisch, dass die Deutsche Bank ausgerechnet im Corona-Jahr 2020 auch netto in die schwarzen Zahlen gekommen ist.

Konkret rechnet der Marktkonsens mit einem Vorsteuerergebnis von rund 800 Millionen Euro. Daraus könnten dann nach Steuern rund 245 Millionen Euro werden. Nach weiterem Abzug von Belastungen, insbesondere Zinszahlungen für bestimmte Anleihen, könnte das Kreditinstitut 84 Millionen Euro verdient haben.

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Den unerwarteten Aufschwung hat das Geldhaus insbesondere dem Investmentbanking zu verdanken. Hier gab es im dritten Quartal 2020 bereits ein Einnahmeplus von 43 Prozent auf rund 2,4 Milliarden Euro. Bekanntlich war aber auch das vierte Quartal hinsichtlich Kapitalmarktaktivitäten äußerst produktiv. So wird im Markt geschätzt, dass die Sparte insgesamt vor Steuern im Gesamtjahr knapp 3 Milliarden Euro verdient haben könnte.

Darüber hinaus hatte die Deutsche Bank ja schon im Dezember angekündigt, weitere Kosten zu senken. Nach einer bisherigen Zielmarke von 17 Milliarden Euro bis 2022 sollen die Kosten nun auf 16,7 Milliarden Euro gesenkt werden.

Das alles kommt am Markt sehr positiv an. Nachdem die Aktie in den die vergangenen 14 Tagen eher im Rückwärtsgang war, scheint nun die Unterstützung bei rund 8,40 Euro zu halten. Jedenfalls startete der Titel mit positiven Zuwächsen in die neue Woche. Kurzfristigen technischen Spielraum hätte das Papier dabei sicherlich in den Bereich von 9,20 Euro, wo eine nächste Widerstandszone wartet. Aber auch die 10,00 Euro dürften mittelfristig im Fokus bleiben. Unter diesen Prämissen sollten investierte Anleger dabeibleiben. Zukäufe oder Neupositionierungen bieten sich allerdings erst an, wenn die technische Verfassung etwas klarer geworden ist.

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10 Kommentare

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Kommentare

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14.02.21 15:43:19
Ganz interessant: Mitte Januar 2018 valutierten Deutsche Bank u. ING Group beide bei ca. 16,50 ! Dann kam für beide der steile Absturz nach der LB-Pleite. Im IV. Q hat sich die ING verappelt und richtig Geld verdient. Es ist sogar von einer Q-Dividende von 0,12 € die Rede. Wenn die Bank darf. Die DB-Zahlen für Q4 sind Na Ja. Geschäftsmodell Fehlanzeige. Die IB-Abteilung ist aufgelöst. Ausschüttungen undenkbar. Dennoch ist das DB-Papier deutlich höher bewertet als die ING-Group. Letztere holt aber stark auf. Was um Himmels Willen sollte bei der DB-Aktie zu einem Alltime-high führen ? Ich sehe den Wert deutlich in Richtung Commerzbank u. auf dem Weg zu einer Staatsbeteiligung. Im günstigsten Fall.
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03.02.21 15:20:17
Glaube auch das die Zahlen im Kurs schon mit eingpreist sind und sich nicht wirklich vielt tut Kurstechnisch :cry:,das das Vorstandsmitglied Schütz im Dezember seine Aktien verkaufte sagt für mich vieles . Wünsche allen Trotzdem viel erfolg mit der DB Aktie
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03.02.21 15:18:59
Es kommt auf den Ausblick an und der kann nicht schlecht sein.
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03.02.21 14:20:57
Heute, 11:31 ‧ Fabian Strebin
Deutsche Bank: Morgen ist der Tag der Wahrheit ‑ gelingt die Überraschung?

https://www.deraktionaer.de/artikel/aktien/deutsche-bank-mor…

Nach den letzten Tagen frage ich mich, ob es noch eine Überraschung sein kann, wo schon so viele über die Möglichkeit positiver Zahlen berichten.

SW
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03.02.21 13:15:45
Vielen Dank für die Erklärung.

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Deutsche Bank: Endlich schwarze Zahlen? Am Donnerstag wird Deutschlands größte Privatbank ihre Ergebnisse aus dem vergangenen Geschäftsjahr präsentieren. Dabei zeigen sich insbesondere die Analysten im Vorfeld überraschend optimistisch, dass die Deutsche Bank ausgerechnet im Corona-Jahr …

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